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Vom Winde verweht: Antarktisches Meereis treibt Ozeanströme an

Antarktisches Meereis ist permanent in Bewegung, weil kräftige Winde es von der Küste auf den offenen Ozean wegtreiben. Eine neue Studie aus der Fachzeitschrift Nature Geosciences zeigt, dass diese Eiswanderung für die globalen Meeresströmungen wichtiger ist, als bisher angenommen.

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Große Eisverluste von ostantarktischem Totten Gletscher möglich

Die Region des Totten Gletschers in der Ostantarktis ist der Auslass für eines der größten Eiseinzugsgebiete der Welt. Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt, dass zwei instabile Regionen unter dem Eis existieren. Dort hat sich der Gletscher in der Erdvergangenheit rasch zurückgezogen. Ein Rückzug heute hinter die instabile Region könnte als Konsequenz einen weiteren dramatischen Eisrückgang zur Folge haben mit einem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg von 2 oder sogar 4 Metern.

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Wärmere Winter tauen Permafrost unter arktischen Seen auf

Die warmen Winter der zurückliegenden Jahre haben in der Arktis dazu geführt, dass neben dem Meer-Eis auch das Eis auf Seen dünner wird und viele flache Seen nicht mehr komplett zufrieren. Infolgedessen hat im letzten Jahrzehnt der bisher vorhandene Permafrost unter den vielen flachen arktischen Seen begonnen aufzutauen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam in einer neuen Studie, die heute im Fachjournal Geophysical Research Letters erschienen ist.

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Wie man Sonnenwende am Ende der Welt feiert

Die Sonnenwendfeiern sind in der westlichen Welt wieder vermehrt populär geworden. Am 21. Juni feiern tausende von Menschen auf der nördlichen Halbkugel den längsten Tag und geniessen die längste Sonnenscheindauer des Jahres (wenn sie sichtbar ist). Aber gleichzeitig feiern die Menschen auf der Südhalbkugel den kürzesten Tag des Jahres und die Rückkehr der Sonne, besonders in Antarktika. Doch wie feiert man in den abgelegenen Stationen des antarktischen Kontinents?

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Nordmeerroute immer noch zu wenig attraktiv für Schifffahrt

Eine neue Studie über die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Herausforderungen der arktischen Schifffahrt, die von Forschern des Copenhagen Business School Maritime Division veröffentlich wurde, besagt, dass die Durchfahrtsaison immer noch zu kurz sein wird, um die Investitionen in eisverstärkte Schiffe in den nächsten Jahrzehnten wirtschaftlich zu rechtfertigen. Erst ab 2035 könnte die Arktisroute entlang der russischen Nordküste für einige Schiffe mit einer entsprechenden Grösse wettbewerbsfähig sein.

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Überraschende neue Geschäftsmöglichkeiten für Grönland dank Klimawandel

In den letzten Jahren sind vermehrt Makrelen in den Gewässern Grönlands aufgetaucht und im Zuge davon entstand ein neuer und wichtiger Fischereizweig. Die ersten Makrelen wurden in Grönland 2011 gefangen und nur gerade drei Jahre später ist die Makrelenefischerei mit ihren 23 Prozent Exportanteil zu einem der wichtigsten Fischereindustrien geworden und exportierte 78‘000 Tonnen in die Welt.

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Neue Geräte zur Untersuchung des AWI „Hausgarten“

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) starteten am  13. Juni 2016 mit dem Forschungsschiff Polarstern Richtung Spitzbergen, um neu entwickelte Geräte im Arktischen Ozean einzusetzen. Autonome Messgeräte am Meeresboden, in der Wassersäule und in der Luft sollen die Langzeitmessungen der Tiefseegruppe ergänzen. So können die Forscher zukünftig mit höherer zeitlicher und räumlicher Auflösung die klimatischen Veränderungen in der Arktis und deren Auswirkungen auf die Lebewelt analysieren.

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Alfred Wegeners erste Expeditions-Tagebücher veröffentlicht

Der deutsche Alfred Wegener gehört zu bekanntesten europäischen Polarforscher. Vor allem seine Grönlandexpeditionen haben ihn weltbekannt gemacht. Nun sind die Tagebücher der Grönlandexpedition 1906 – 08 veröffentlicht worden.  Eine Besonderheit sind die 70 handgezeichneten Skizzen aus Wegeners Tagebüchern, die mit großem Aufwand digital aufbereitet wurden. Dr. Reinhard Krause hat die Tagebücher um erläuternde Anmerkungen ergänzt.

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Methan aus dem arktischen Ozean schafft es nicht in die Atmosphäre

Spricht man von Treibhausgase, wird das Augenmerk häufig auf Kohlendioxid gelegt. Doch Methan gilt als viel stärkeres Treibhausgas trotz seiner niedrigeren Konzentration in der Luft. Die Diskussion um den Ursprung der steigenden Methanmengen in der Atmosphäre hat zu erhöhter Forschungstätigkeit geführt. Nun hat das norwegische Zentrum für Gashydrate, Umwelt und Klima (CAGE) Beweise gefunden, dass nur sehr kleine Mengen des potenten Gases den Weg vom Meeresboden des Arktischen Ozeans in die Atmosphäre schaffen.

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Erster erfolgreicher Winterflug zur australischen Antarktisstation

Materiallieferung an Antarktisstationen sind eine schwierige Sache und mit hohem logistischem Aufwand verbunden. Meistens werden Materialien und Teile via Schiff oder Flugzeug während des südlichen Sommers geliefert. Doch während des Winters sind die Stationen normalerweise auf sich gestellt. Die australische Antarktisbehörde AAD hat nun in Zusammenarbeit mit der australischen Luftwaffe erfolgreich den Einsatz von C-17A Frachtflugzeugen als Transportmaschinen zur Station Casey in der Ostantarktis getestet. Nun wurde auch der erste Einsatz von Materialabwurf mitten im antarktischen Winter erfolgreich durchgeführt.

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