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40 Jahre deutsche Antarktisstationen

Am 21. April 1976 feierten sechs Forscher und Techniker gemeinsam mit internationalen Kollegen die Einweihung der ersten ganzjährig betriebenen deutschen Antarktisstation, die in der Nähe der sowjetischen Nowolasarewskaja-Station im Königin-Maud-Land lag. Die Station war eine Einrichtung der Akademie der Wissenschaften der DDR, die Logistik wurde gemeinsam mit der Sowjetischen Antarktis-Expedition abgestimmt und organisiert. Benannt wurde die Station 1987 nach Georg Forster, dem deutschen Reisebegleiter James Cooks, der am 17. Januar 1775 als erster Deutscher auf Südgeorgien Boden betrat.

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Vor 90 Jahren - Amundsens Überflug des Nordpols mit dem Luftschiff «Norge»

Die Unzugänglichkeit der beiden Pole der Erde hat ehrgeizige Menschen im frühen 20. Jahrhundert immer wieder zu riskanten Wettbewerben herausgefordert. Somit war es nur eine Frage der Zeit, wann erstmals Fluggeräte zu ihrer Erforschung zu Einsatz kommen sollten.

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Finanzspritze und 20-Jahre-Aktionsplan für Australiens Antarktis Programm

Vor mehr als einem Jahrhundert gingen Forscher für ihren König und ihr Vaterland in die Antarktis. Als jedoch der Antarktis Vertrag den Kontinent zum wissenschaftlichen Schutzgebiet erklärte, wurden nationale Interessen auf Eis gelegt. Heute hingegen versuchen Staaten wieder vermehrt Einfluss zu gewinnen für den Tag, wenn der Vertrag ausläuft aber auch für die strategischen und kommerziellen Möglichkeiten, die es bereits heute gibt. Die Australian Antarctic Division, die Dienstaufsichtsbehörde, die Australiens strategische, wissenschaftliche, ökologische und ökonomische Interessen in der Antarktis wahrt, hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Haushaltskürzungen hinnehmen müssen. Allerdings wurde Anfang Mai bekannt gegeben, dass die australische Regierung $2.167 Milliarden Dollar zur Verbesserung der Logistik und wissenschaftlichen Möglichkeiten in der Antarktis und zum Bau eines neuen Eisbrechers bereitstellen wird.

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IAATO feiert seinen 25. Geburtstag und präsentiert aktuelle Touristenzahlen

Tourismus in der Antarktis ist seit seiner Geburtsstunde in den 1960er Jahren mehr oder weniger am Steigen. Sogar kleinere und grössere Rückgänge der Besucherzahlen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten waren nur temporär. Um einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Tourismus zu propagieren, wurde die IAATO gegründet. In diesem Jahr feiert die Organisation sein 25. Geburtstag an seinem Jahrestreffen. Gleichzeitig werden auch die neuesten Touristenzahlen veröffentlicht.

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Fischereistop im Arktischen Ozean von Anrainerstaaten gefordert

Das zurückgehende Meereis des arktischen Ozeans eröffnet neue Möglichkeiten der Ressourcenförderung. Dabei steht neben den fossilen Brennstoffen auch die Fischerei ganz oben auf der Agenda der Anrainerstaaten. Doch da keine gesicherten Daten über die Fischbestände im zentralen Bereich des arktischen Ozeans bestehen, haben die Staaten des Arktisrates gemeinsam beschlossen, die Fischerei bis auf weiteres auszusetzen. Nun wird über ein generelles Fischfangverbot für alle Staaten in diesem Gebiet diskutiert.

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AECO und SAR Service-Anbieter unternehmen gemeinsame Rettungsübungen

Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die in die Arktis fahren, hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Immer mehr und grössere Schiffe machen sich auf den Weg, den Passagieren die Magie des Nordens zu präsentieren. Dies führt aber auch zu einem höheren Risiko für Unfälle, da nicht alle Schiffe geeignet sind, in den Gewässern des Arktischen Ozeans unterwegs zu sein. Daher hat die AECO (Gesellschaft der Anbieter für Arktisexpeditionsfahrten) ein Treffen mit verschiedenen Such- und Rettungsgesellschaften durchgeführt. Man traf sich Anfang April in Reykjavik um mögliche Szenarien zu diskutieren.

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Aus eins mach drei: Neue Daten zeigen drei Blauwalpopulationen in der Antarktis

Blauwale sind die grössten Tiere, die je auf der Welt gelebt haben. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese ikonische Art massiv im Südlichen Ozean bejagt und stark dezimiert. Seit dem Moratorium haben sich die Zahlen ganz langsam etwas erholt. Aber ist es immer noch unklar, wieviele Wale sich um die Antarktis tummeln. Ein australisches Forschungsteam hat nun neue genetische Daten veröffentlicht und entdeckten drei genetisch getrennte Populationen dieser stark gefährdeten Riesen.

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Neues Klimamodell sieht unaufhaltsamen Verlust des antarktischen Eispanzers

Der antarktische Eisschild und seine Verhalten in Bezug auf den Klimawandel hat in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit erhalten. Jetzt scheint es klar, dass die Entscheidungen, die von der Welt in diesem Jahrhundert getroffen werden, das Schicksal dieses massiven Eispanzers, der Antarktika bedeckt, bestimmen wird. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature, veröffentlicht worden ist, zeigt, dass ein weiterer Ausstoss von Treibhausgasen in den nächsten Jahrzehnten einen unaufhaltsamen Zusammenbruch des Eisschildes auslösen kann - und damit einen Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter bis 2100 und um bis zu 15 Meter bis 2500.

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Verliert Longyearbyen seinen Status „Tor zum Nordpol“?

Den Nordpol zu erreichen ist auch heutzutage eine Herausforderung aufgrund seiner Lage mitten auf dem Meereis des Arktischen Ozeans. Um dorthin zu gelangen, nutzen viele Reisende das russische Eiscamp Barneo, eine Treibeisstation, die schon seit 15 Jahren jedes Jahr errichtet wird. Normalerweise werden Passagiere und Material dorthin via dem Flughafen Longyearbyen transportiert. Doch in diesem Jahr mussten die Betreiber vielen Problemen entgegentreten, sowohl wegen Eis wie auch politischer Natur. Nun haben sie beschlossen, ihren Flugplan zu ändern und in Zukunft Flüge ab dem Franz-Josef-Land Archipel anzubieten.

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Grosses Vogelsterben entlang der Küste Alaskas verwirrt Forscher

Die Arktis ist eine unbarmherzige und unerbittliche Umwelt mit harschen Bedingungen, aber auch ein reiches Futtergebiet im Sommer. Viele Seevögel verbringen die Sommermonate in der Arktis, um zu brüten und zu fressen, angelockt von den nährstoffreichen Gewässern entlang der Küste Alaskas. Doch seit letztem Jahr haben Forscher ein massives Vogelsterben besonders unter den Trottellummen (Uria aalge) beobachtet. Zuerst noch als ein einmaliges Ereignis abgetan, wurden an immer mehr Stellen entlang der Küste tote Vögel gefunden. Das neueste Gebiet, das betroffen wurde, ist der Katmai National Park in der Südwestecke von Alaska. Die Wissenschaftler haben keine Erklärung für das Massensterben.

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