pn en

Letzte Mammuts in Alaska starben an Verdursten

Wollhaarmammuts im Bereich der Beringsee überlebten aufgrund der speziellen Bedingungen der Region ihre Verwandten auf dem Festland um einige tausend Jahre. Nun haben Forscher herausgefunden, warum eine der letzten Populationen von Wollhaarmammuts auf einer abgelegenen Insel nahe Alaska ausstarb. Wahrscheinlich ist eine Kombination von steigendem Meeresspiegel und Verlust von Süsswasser der Grund gewesen.

Weiterlesen ...

Ausgiebiges Training für zukünftige antarktische Ärzte

In den abgelegenen Gebieten Antarktikas zu arbeiten und zu leben ist nicht nur Spass und Aufregung, sondern kann auch risikoreich und gefährlich sein. Medizinische Versorgung ist weit entfernt und/oder nur grundlegend und medizinisches Personal muss eine Menge an verschiedenen Fähigkeiten mitbringen, um eine adäquate Versorgung gewährleisten zu können. Vor kurzem haben fünf Ärzte der Australian Antarctic Division AAD an einem 8-tägigen Winterexpeditionsmedizinkurs im Bronte Park auf Tasmanien teilgenommen.

Weiterlesen ...

Per Linienflug zu Pinguin & Co

Eine Expedition ins antarktische Eis war bisher für Touristen in erster Linie nur per Schiff machbar. Doch nun soll etwas, das bisher Forschern und Militärs vorbehalten ist, künftig auch Touristen ermöglicht werden - mit der ersten regelmäßigen Linienflugverbindung in die Antarktis.

Weiterlesen ...

Forscher simulieren erfolgreich Meereisrinnen in der Arktis

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut standhielt. Von diesem Erfolg berichten sie in einer Studie, welche online im Fachmagazin Geophysical Research Letters erschienen ist.

Weiterlesen ...

Vulkanausbruch bedroht grösste Pinguinkolonie der Welt

Ein Pinguin zu sein ist heutzutage nicht einfach. Ein verändertes Klima, Überfischung, Schadstoffe sind nur eine Handvoll von Bedrohungen, die das Leben der Pinguine beschwerlich machen. Auf Zavodovski, einer Insel des Sudsandwich-Archipels, fügt sich nun eine neue Bedrohung auf die Liste ein. Ein Vulkanausbruch hat Unmengen von Asche über einer der grössten Pinguinkolonien der Welt regnen lassen.

Weiterlesen ...

Drohnen gegen Müll im Arktischen Ozean eingesetzt

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts setzen auf der aktuellen Polarstern-Expedition einen Multikopter mit hochauflösender Kamera ein, um an der Meeresoberfläche treibende Müllstücke standardisiert zu erfassen. Die Tiefseeforscher hatten am Meeresgrund der Arktis eine Zunahme von Müll über die letzten zehn Jahre nachgewiesen. Das war der Anlass dafür, jetzt das Programm zur quantitativen Untersuchung des Müll-Eintrages an der Meeresoberfläche zu starten.

Weiterlesen ...

Adéliepinguine könnten Rennen gegen den Klimawandel verlieren

Das Klima hat das Verteilungsmuster von Adéliepnguinen seit Jahrmillionen beeinflusst. Die geologischen Funde erzählen, dass bei Gletschervorschüben die Kolonien verlassen wurden und dass während der Warmzeiten die Pinguine positiv beeinflusst worden waren und zu ihren felsigen Brutgebieten zurückkehren konnten. Aber jetzt hat die Erwärmung gemäss einer neuen Studie von Forschern der Universität Delaware einen Kipppunkt erreicht.

Weiterlesen ...

Sibirische Lärchenwälder sind noch auf Eiszeit gepolt

Die sibirischen Permafrostregionen gehören zu jenen Gebieten der Erde, die sich im Zuge des Klimawandels besonders schnell erwärmen. Dennoch beobachten Biologen derzeit nur ein minimales Anpassungsverhalten der Baumvegetation. Dort, wo gemessen an der Lufttemperatur längst Kiefern- und Fichtenwälder wachsen müssten, gedeihen noch immer sibirische Lärchen. Ein Paradox, dessen Ursache Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, der Universität Köln und internationaler Partnerinstitute nun mithilfe Millionen Jahre alter Blütenpollen auf die Spur gekommen sind. Den Ergebnissen zufolge gab in der Vergangenheit stets der Kältegrad einer Eiszeit den Ausschlag dafür, wie schnell sich im Anschluss die Vegetation an das Warmzeitenklima anpasste. In unserem Fall heißt das: Weil die letzte Eiszeit ausgesprochen kalt war, hinkt die Vegetation der Taiga dem Klima viele Jahrtausende hinterher. Ein überraschend langer Zeitraum, wie die Forscher im Open Access-Fachmagazin Nature Communications berichten.

Weiterlesen ...

Vom Winde verweht: Antarktisches Meereis treibt Ozeanströme an

Antarktisches Meereis ist permanent in Bewegung, weil kräftige Winde es von der Küste auf den offenen Ozean wegtreiben. Eine neue Studie aus der Fachzeitschrift Nature Geosciences zeigt, dass diese Eiswanderung für die globalen Meeresströmungen wichtiger ist, als bisher angenommen.

Weiterlesen ...

Große Eisverluste von ostantarktischem Totten Gletscher möglich

Die Region des Totten Gletschers in der Ostantarktis ist der Auslass für eines der größten Eiseinzugsgebiete der Welt. Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt, dass zwei instabile Regionen unter dem Eis existieren. Dort hat sich der Gletscher in der Erdvergangenheit rasch zurückgezogen. Ein Rückzug heute hinter die instabile Region könnte als Konsequenz einen weiteren dramatischen Eisrückgang zur Folge haben mit einem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg von 2 oder sogar 4 Metern.

Weiterlesen ...