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Militarisierung der Arktis

Wilde Stürme, unberechenbares Eis, Gefahr durch Schiffsunglücke: Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der norwegische Admiral Trond Grytting, wie sich sein Land für die Herausforderungen in der Arktis wappnet - und wie es mit den Ambitionen Russlands in der Region umgeht.

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Erderwärmung betrifft alle Regionen der Antarktis

Der Südpol ist die eisigste Region der Welt, doch nun präsentieren US-Wissenschaftler brisante Messdaten. Diese belegen, dass die Antarktis seit einem halben Jahrhundert als Ganzes wärmer wird. Zeitgleich berichten britische Forscher, dass ein gigantischer Eisbruch unmittelbar bevorsteht.

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Eingeführte Tiere richten Schäden an

Dass kleine Eingriffe dramatische Folgen haben können, wird derzeit auf der australischen Macquarie-Insel im Südpazifik augenscheinlich. Dort hat sich in den vergangenen Jahren ein ökologisches Desaster ereignet. 40 Prozent der Insel haben sich demnach nachhaltig verändert – Schuld sind Katzen und Kaninchen.

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Fassade der Neumayer-Station III vollständig montiert

Die neue deutsche Forschungsbasis Neumayer-Station III ist erstmals in ihrer endgültigen Form zu sehen. Mit der kompletten Montage der Aussenhülle ist in der Antarktis ein weiterer Meilenstein beim Bau der Station erreicht. Die Fassade schützt die beiden oberen, aus Containermodulen aufgebauten Stockwerke der Station vor den äusseren Witterungseinflüssen. Die weiteren Montagearbeiten an der vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft betriebenen Station können nun weitgehend unabhängig vom antarktischen Wetter erfolgen.

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LOHAFEX: Ein deutsch-indisches Kooperationsprojekt

Die Besatzung des Forschungsschiffes «Polarstern» ist auf dem Weg in den Südatlantik. Eigentlich soll sie dort die Antarktis mit Eisen düngen, um das Wachstum von Algen anzuregen. Derweil kommen aber Zweifel auf, ob das Düngen unbedenklich ist. Die Wissenschaftler sagen, ihr Experiment sei harmlos.

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Forscher erstellen neue Seekarten

Die neu angefertigten Karten enthalten deutlich mehr Informationen als die alten Seekarten. Unter anderem sind auch Robben- und Pinguin-Kolonien eingezeichnet. Auch zur Orientierung an Land können die neuen Seekarten eingesetzt werden.

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Vor 100 Jahren - Shackleton bricht Expedition ab

Bis zum 9. Januar 1909 hatten die Mitglieder der Nimrod Expedition grosse Probleme, wie den schwierigen Aufstieg auf den Beardmore-Gletscher, schlechtes Wetter, Nahrungsmangel oder Schwäche überstanden. Shackleton erkannte, dass eine Fortsetzung der Expedition den Tod ihrer Mitglieder bedeuten würde und brach den Vorstoss zum Südpol ab. Shackleton, Wild, Marshall und Adams hatten 88° 23′ S erreicht, einen Punkt, der nur 180 Kilometer von ihrem Ziel entfernt war.

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Hirtenhunde als Pinguin-Beschützer

Australische Tierschützer haben die perfekten Beschützer für eine bedrohte Pinguinart gefunden: eine Gruppe von Hirtenhunden. Die Maremmen-Abruzzen-Schäferhunde haben die Pinguine auf der Middle-Insel vor der Südküste wie eine Familie adoptiert.

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Grosse Risse im Wilkins Ice Shelf entdeckt

ASAR-IMM-26-NOV-2008Noch hält die schmale Brücke aus Schelfeis am Wilkins-Schild, aber ihre Tage könnten gezählt sein. Das fragile Verbindungsstück reicht von der Antarktischen Halbinsel bis zur vorgelagerten Charcot-Insel und verhindert derzeit noch, dass das Eisschelf grossflächig auseinanderbricht. Nun haben Esa-Forscher auf Satellitenfotos neue Risse entdeckt - und sie könnten zur Folge haben, dass sich die noch bestehende Eisbrücke öffnet. Bereits im Sommer hatte sich ein solcher Zerfall auf «Envisat»-Fotos angedeutet.
Der Wilkins-Schild ist ein riesiges schwimmendes Eismassiv, das Wissenschaftlern bereits seit längerem Sorgen bereitet. Ende Februar begann der Anfang vom Ende des Schelfs: Gewaltige Teile der insgesamt 13.000 Quadratkilometer grossen Eisfläche zerbröselten in zahlreiche kleine Stücke und eine Reihe gewaltiger Eisberge. Satellitenaufnahmen im März dokumentierten den fortschreitenden Verfall.
Die nun bedrohte Eisbrücke verbindet das Wilkins-Schelfeis mit den zwei Inseln Charcot und Latady. Eine «Envisat»-Aufnahme vom 26. November 2008 zeigt neue Risse, die östlich der Latady-Insel entstanden sind und sich offenbar Richtung Norden ausdehnen. «Die neuen Risse, die bereits bestehende Risse erreicht haben, könnten zum Eisabbruch führen», sagte Angelika Humbert von der Universität Münster. Dies könne die Eisverbindung destabilisieren und kollabieren lassen.

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Tierschützer attackieren Walfänger mit Buttersäure

Tierschützer haben nach eigenen Angaben am letzten Freitag 25 Flaschen mit Buttersäure auf ein japanisches Walfangschiff in der Antarktis geschleudert. Dabei habe das Boot der Organisation Sea Shepherd die «Kaiko Maru» leicht gerammt, räumte der Kapitän der «Steve Irwin», Paul Watson, am Samstag in einem Gespräch per Satellitentelefon ein. Vorwürfe des japanischen Instituts für Walfangforschung, die Aktion habe die Sicherheit der Besatzung gefährdet, wies er zurück.

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