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PolarNEWS Filmteam unterwegs

Ab Anfang November 2007 bis kurz vor Weihnachten war das PolarNEWS Filmteam in der Antarktis unterwegs. Gedreht wurde auf den Falklands, South Georgia und der Antarktischen Halbinsel. Daraus entstanden ist der 30-minütige Film «Abenteuer Antarktis», der auf den Langstreckenflügen der Swiss International Airlines zu sehen ist. Auf allen Swiss Flügen wird zudem ein Boardingvideo mit einer Kurzversion des Filmes gezeigt.
Der nächste PolarNEWS-Film «Spitzbergen» ist in Bearbeitung. Dieser wird im 2009 ebenfalls auf den Flügen von Swiss zu sehen sein. Nächste Projekte sind «Chukotka – geheimnisvolles Land an der Datumsgrenze» und «Arctic Dreams».

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Geringe Eisbedeckung in der Arktis im Sommer 2008

In der Arktis geht der Sommer zu Ende und das Minimum der Meereisausdehnung ist erreicht. Am 12. September 2008 betrug die Eisbedeckung in der Arktis 4,5 Millionen Quadratkilometer. Dies ist etwas mehr als die niedrigste jemals beobachtete Bedeckung von 4,1 Millionen Quadratkilometern aus dem Jahr 2007. Wissenschaftler sorgen sich um die Meereisentwicklung, denn das langjährige Mittel liegt 2,2 Millionen Quadratkilometer höher. Völlig unerwartet kam die Entwicklung jedoch nicht. Eine Modellrechnung im Frühsommer aus dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft zeigte, dass das Eisminimum 2008 mit fast hundertprozentiger Sicherheit unter dem von 2005 liegen würde. Lediglich mit achtprozentiger Wahrscheinlichkeit würde ein neues Minimum unter dem von 2007 erreicht.

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Antarktis, Ozonloch wieder grösser

Das Ozonloch über der Antarktis ist auf eine Fläche angewachsen, welche jene des Vorjahres bei weitem übertrifft. In diesem Jahr formte sich das Loch später als in anderen Jahren.

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Auch Meeresalgen bekommen Sonnenbrand

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts untersuchen auf Spitzbergen die Reaktion von Meeresalgen auf erhöhte UV-Strahlung.

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Sonnenfinsternis vom 1. August 2008

Die totale Sonnenfinsternis am 1. August 2008 spielte sich vorwiegend in extrem spärlich besiedelten Regionen der kanadischen und europäischen Arktis sowie Westsibiriens ab.

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IFAW hilft gestrandeten Pinguinen

Mehr als 1000 junge Magellan-Pinguine sind entweder tot oder in kritischem Zustand in den letzten Wochen entlang der brasilianischen Küste gestrandet. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) hat ein Expertenteam nach Brasilien geschickt, um die örtlichen Rettungsstationen bei der Rehabilitation der Pinguine zu unterstützen.

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Keine Rastplätze für Walrosse

Weil die Fläche des Meereises abnimmt, stehen den Walrossen in der Arktis immer weniger Treibeisschollen zur Verfügung, auf denen sie gerne rasten würden. Mitarbeiter des WWF Russland entdeckten entlang einer rund 350 Kilometer langen Küstenlinie am Tschuktschenmeer im fernen Osten Russlands die Kadaver von über tausend Walrossen.
Dies liefert einmal mehr den Beweis dafür, dass sich die dramatische Eissituation in der Arktis katastrophal auf die Fauna auswirkt. Fehlendes Treibeis hat ausserdem zur Folge, dass die See rauer wird und Walrosse bei ihrer Nahrungssuche zu längeren Schwimmstrecken gezwungen werden, was zum Tod durch Überanstrengung führen kann.

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Japanische Fischer sollen illegal Walfleisch verkauft haben

Als die «Nisshin Maru» am 15. April 2008 im Hafen von Tokio anlegte, hatte die Besatzung eine monatelange Reise hinter sich. Beinahe ein halbes Jahr war der schwarze Kahn mit der grossen Aufschrift «Resarch» - also Forschung - im Südpolarmeer umhergekreuzt, um dort Jagd auf Wale zu machen. Doch nicht wegen der langen Fahrt hatte es die Besatzung eilig, am Ende der Reise vom Schiff herunterzukommen. Die Seeleute, bekleidet mit blauen Overalls und orangefarbenen Helmen, mussten offenbar eine grössere Zahl an Kisten in Sicherheit bringen.

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