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  • Ältestes Pinguin-Fossil in Neuseeland gefunden

    Fossilien zu finden braucht viel Geduld, Kenntnisse der Geologie und der Frühgeschichte der Umgebung... oder einfach viel Glück. Ein Fossiliensammler in Neuseeland fand zufälligerweise im Gebiet des Waipara-Flusses in der Region Canterbury die Überreste eines riesigen Ur-Pinguins. Nach eingehenden Untersuchungen von Forschern aus Neuseeland und Deutschland wurde das Alter auf über 61 Millionen Jahre bestimmt. Gemäss der Forscher sah der Pinguin bereits den modernen, heutigen Königspinguinen sehr ähnlich, war aber rund 150 Zentimeter gross, etwa 30 Zentimeter mehr als die Kaiserpinguine heute. Die Resultate der Wissenschaftler bedeuten, dass die Entwicklung der Pinguine bereits früher auseinander ging, als bisher vermutet. Wahrscheinlich ist, dass sich die Pinguine schon zu den Zeiten der Dinosaurier von ihren nächsten Verwandten abgespalten hatten.

Arktisches Meereis verschwindet immer weiter

Das Meereis der Arktis steht als Synonym für die Auswirkungen des Klimawandels. Beinahe jedes Jahr machen Negativrekorde in Bezug auf die Ausdehnung der Meereisfläche Schlagzeilen in den Medien rund um die Welt. In diesem Winter haben nun die Wissenschaftler des US-amerikanischen Schnee- und Eisdatencenters NSIDC ihre neuesten Zahlen bekanntgeben und die niedrigste Ausdehnung des Wintereises verzeichnet.

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Grösste Ölplattform der Welt eröffnet nördlichstes Ölfeld der Welt

Die grösste Ölplattform der Welt, Goliat FPSO, hatte bereits früher für Schlagzeilen gesorgt. Nun hat die Plattform endlich begonnen, im nördlichsten Ölfeld in der Barentssee das schwarze Gold zu fördern. Die Erwartungen sind hoch und die Kosten sind es auch. Denn die Plattform hat ihre Aufgabe mit zwei Jahren Verspätung und einer Kostenexplosion begonnen. Trotz der guten Neuigkeiten über den Start, sind die Probleme noch nicht verschwunden. Unter anderem sorgen der tiefe Ölpreis und eine Klage von Umweltschützern bei den Betreibern ENI und Statoil für verhaltene Freude.

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Pinguingehirne änderten sich nicht durch Verlust des Fliegens

Pinguine haben einen einzigartigen und sehr effizienten Weg der Fortbewegung entwickelt, sowohl an Land wie im Wasser. Dadurch aber verloren sie ihre Flugfähigkeit. Dieser Verlust hatte aber keine Veränderungen der Gehirnstrukturen mit sich gezogen. Ein Forschungsteam fand Beweise in einem 60 Millionen Jahre alten Fossil, dass die Gehirne von frühen Pinguinen denjenigen heutiger Vögel, die fliegen und tauchen können, ähnlich sind.

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Grosses Kreuzfahrtschiff plant Durchfahrt durch die Nordwestpassage

Obwohl die bekannte Nordwestpassage seit 2007 beinahe jeden Sommer offen gewesen ist, gehört sie immer noch zu den schwierigsten Seepassagen für Schiffe aufgrund von Eis und Wetter. Trotzdem zieht sie Menschen von überall her an, die sie durchsegeln wollen und die Zahl der Touristen, die diese geheimnisvolle Route auf kleinen Expeditionsschiffen befahren möchten, ist am Steigen. Jetzt plant die Grossreederei Crystal Cruises ihr Schiff Crystal Serenity mit 1‘070 Passagieren an Bord, die Passage zu durchqueren. Warnungen und Befürchtungen von Experten und Gemeinden haben die kanadische Regierung aufhorchen lassen und zu einer genauen Beobachtung der Planung und Umsetzung geführt.

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Eis.Leben – Meine Forschungsreisen in die Antarktis

Das Ewige Eis ist Birgit Sattlers Leidenschaft. Seit ihrer Kindheit fasziniert von der Antarktis, sucht die renommierte Innsbrucker Limnologin und Mikrobiologin dort nach Leben: in den Bohrkernen, die sie aus dem tiefgekühlten Geschichtsbuch der Erde holt. Von ihren fast 20 Polarreisen erzählt sie nun in ihrem ersten Buch persönlich, poetisch und passioniert - von Fernweh, Entdeckungslust, Forschergeist, von Grenzgängen und der Ambivalenz des Daseins in einer ganz besonderen Welt.

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FlyViking plant die Wiedereröffnung der Route Kirkenes - Murmansk

Nach nur 1.5. Jahren geschlossen, könnte die Flugroute zwischen Nordnorwegen und Nordrussland bald wieder eröffnet werden. FlyViking, eine neu gegründete Fluggesellschaft plant, mehrere Städte im Norden Norwegens mit Murmansk in Russland wieder zu verbinden.

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Strom aus der Arktis könnte bald Realität werden

Saubere Energie ist eines der am heissesten diskutierten Themen weltweit. Die Idee ist es, die Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen zu verringern und erneuerbare Energiequellen zu erschliessen wie beispielsweise Wind- oder Sonnenenergie. Das bedeutet, neue und vielleicht auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Beispielsweise hat einer der höchsten Energieverantwortlichen Chinas die Idee eines globalen Energienetzes, das Solarfarmen in Äquatornähe und Windparks in der Arktis mit Ländern rund um den Globus zu verbinden.

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Von Bären und Menschen: Erfolgreicher Schutz von Bären und Menschen voreinander

Eisbären haben einen einzigartigen Status in der Sicht der Menschen. Auf der einen Seite werden sie von den arktischen Völkern verehrt und andere geben viel Geld aus, sie zu sehen; auf der anderen Seite werden sie gefürchtet und verabscheut, weil sie an der Spitze der Nahrungskette stehen und der König der Arktis sind. Die Probleme zwischen Menschen und Bären sind alt und werden durch den Klimawandel noch schlimmer. Besonders in der Hudson Bay, bevor sie zufriert, stellten Bären eine Bedrohung für die kleinen Gemeinden dar und die Menschen erschossen die Tiere. Doch seit 2010 hat WWF Kanada eine erfolgreiche Kampagne am Laufen, um Begegnungen zwischen Mensch und Bär zu reduzieren und damit die Opfer auf beiden Seiten

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Wie man Robben ohne Waage wiegt

Weddellrobben sind ikonische und faszinierende Bewohner der Antarktis. Sie sind die grössten Robben Antarktikas und entsprechend schwierig zu studieren. Nun haben US-Forscher eine neue Technik namens Fotogrammmetrie entwickelt, um das Gewicht von säugenden Muttertieren bestimmen zu können, ohne die Tiere betäuben oder berühren zu müssen. Diese Forschung ist Teil eines aktuellen Projekts zur Populationsgrösse von Weddellrobben in McMurdo-Sound.

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Versorgungsflüge in die Antarktis erfolgreich getestet

Die Versorgung der verschiedenen Stationen in der Ostantarktis ist eine langwierige und kostspielige Angelegenheit. Meistens erhalten die Stationen ihre Güter mit Hilfe von Schiffen, da dies kostengünstiger ist, aber dafür längere Wege in Kauf genommen werden müssen. Um dies zu ändern hat die australische Luftwaffe mehrere Testflüge in die Ostantarktis unternommen, um die Stationen der Australian Antarctic Division (AAD) zu versorgen, mit Erfolg.

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