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AWI findet Gründe für schwankende Krillbestände

Er ist nur knapp sechs Zentimeter groß und spielt doch eine große Rolle im Ökosystem der Antarktis: Der Kleinkrebs Euphausia superba (Antarktischer Krill). Er ist eine der am häufigsten vorkommenden Arten der Welt und die Nahrungsgrundlage für viele Tiere im Südpolarmeer. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler, warum die Größe der Krillbestände immer wieder stark schwankt. Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. Bernd Blasius, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Bettina Meyer, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und ICBM zeigt in einer neuen Studie: Vor allem die Konkurrenz um Nahrung innerhalb der Population ist für die Schwankungen verantwortlich.

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Wal-Kameras geben Aufschluss über die Fressgewohnheiten der Ozeanriesen

Elektronische Markierungen mit Kameras, die an Buckelwale in der Antarktis angebracht wurden, haben die Fressgewohnheiten der Ozeanriesen aufgedeckt. Die Kameras wurden von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern am Rücken von Buckelwalen in der Gerlachstraße der Antarktischen Halbinsel platziert.

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Historische Hütte in der Antarktis in ursprünglichen Farben restauriert

Im weißen Chaos eines antarktischen Schneesturms kann der Unterschied zwischen Leben und Tod darin bestehen möglichst schnell Schutz zu finden. Im Jahr 1957 war Sir Edmund Hillarys Hütte in der neuseeländischen Scott Base in intensiven Orange- und Gelbtönen wie ein Leuchtfeuer für diejenigen, die sich durch das Wetter kämpfen mussten. Nun wurde das ursprüngliche Farbschema der Hütte wiederhergestellt und gewann einen Design-Preis.

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Sichtung von seltenem "Drachenhaut" Eis in der Antarktis

Ein seltenes Phänomen, das als „Drachenhauteis“ beschrieben wird, wurde von Forschern auf einer Reise im Rossmeer in der Antarktis beobachtet. Dieses nur selten gesichtete Eis ist das Ergebnis von Hurrikan artigem Wind, der das gebildete Eis von offenen Wasserflächen wegbläst, so dass immer mehr Eis entsteht. Forscher planen nun, das Phänomen und die Meeresströmungen, die es unter Wasser verursacht, zu untersuchen.

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Australische Schüler erhalten Chance für einen Flug in die Antarktis

Das australische Parlament hatte beschlossen, mehr Ressourcen in ihr Antarktisprogramm zu stecken, Daher wurde der Bau eines neuen Eisbrechers vor einigen Monaten beschlossen. Um den Bekanntheitsgrad des Programmes zu steigern und die Menschen miteinzubeziehen, beschloss die Regierung, einen Wettbewerb zur Namensgebung des neuen antarktischen Flaggschiffes Australiens durchzuführen… und zwar in Schulen.

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Meteoritenkrater nahe der Falklandinseln gefunden

In der Vergangenheit wurde die Antarktis mehrfach von Meteoriten und Meteoren getroffen. Hinweise dafür können auf dem Kontinent relativ einfach gefunden werden. Doch auf den subantarktischen Inseln und den umliegenden Ozeanen sind solche Funde aufgrund der tiefen Meeresbecken eher selten. Ein internationales Forschungsteam hat nun einen riesigen Krater nahe dem Falklandarchipel entdeckt. Sie schätzen das Alter des Kraters auf etwa 250 Millionen Jahre und zählen ihn zu den grössten auf der Erde.

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Vulkanausbrüche dezimierten Eselpinguinkolonien nahe Deception Island

Eselpinguine sind abgehärtete Generalisten und können den widrigen Bedingungen des antarktischen Klimas widerstehen. Doch die wahnsinnig Kraft eines Vulkanausbruches, wie er mehrfach auf Deception Island vorgekommen war, hat Pinguinkolonien im Umkreis oft bis an den Rand der Ausrottung getrieben. Dies ist das Resultat einer Studie von Forschern der British Antarctic Survey (BAS), die sie vor kurzem in Nature Communications veröffentlich haben.

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Diesjähriger Tiefstwert der Meereisbedeckung in der Antarktis „schlägt“ bisherigen Rekord

Im März 2017 schrumpfte die Meereis-Ausdehnung um die Antarktis auf 2.1091 Millionen Quadratkilometer. Die Antarktis hat in diesem Jahr etwa 10 Prozent weniger Meereis als Im Jahr 2011, dem bisherigen Tiefstwert, eine erstaunliche Wende nach der Rekord-Meereisbedeckung von 2014.

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Polarstern kehrt mit wertvoller Fracht aus der Antarktis zurück

Das Forschungsschiff Polarstern ist letzten Donnerstag, 20. April 2017 mit dem Morgenhochwasser in seinem Heimathafen eingelaufen. Damit gehen gut fünf Monate Antarktis-Saison für den Eisbrecher zu Ende. Geowissenschaftler warten gespannt in Bremerhaven auf ihre Proben, die sie im Februar und März auf einer sechswöchigen Fahrt im antarktischen Amundsenmeer gewonnen hatten. Sie sollen helfen, die Vereisungsgeschichte der Westantarktis zu entschlüsseln und die Prognosen für den zukünftigen Meeresspiegelanstieg zu verbessern. Nach dem Entladen beginnen die Vorbereitungen, um am 22. und 23. April die Luken beim „Open Ship“ für Gäste zu öffnen.

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Neue Temperatur-Extreme für die Antarktis

Die Antarktis ist der höchste, trockenste, kälteste und windigste Kontinent der Erde. Die niedrigste Temperatur, die in der Antarktis – und auf der Erde – je gemessen wurde betrug -89,2 °C am 21. Juli 1983 nahe der russischen Station Vostok. Aber wie warm kann es in der Antarktis werden? Diese Frage beschäftigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die Meteorologie und Wetterbeobachtungen weltweit koordiniert. Eine internationale Expertengruppe hat nun die höchsten Temperaturen identifiziert, die jemals in der Antarktis gemessen wurden.

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