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Mit ihrer nunmehr zweijährigen Betriebsdauer stellen die Schneebojen einen neuen Rekord auf. Seit Januar 2014 liefern zwei AWI-Schneebojen kontinuierlich Informationen zur Schneedicke auf antarktischem Meereis. 5.200 Kilometer haben sie in dieser Zeit zurückgelegt und entlang dieser Strecke jeweils über 17.500 Messungen durchgeführt.

Die Meereisphysiker  Stefan Hendricks und Mario Hoppmann bei ihren Arbeiten auf der Eisscholle. Foto: AWI, Sandra Schwegmann
Die Meereisphysiker Stefan Hendricks und Mario Hoppmann bei ihren Arbeiten auf der Eisscholle. Foto: AWI, Sandra Schwegmann

Während der Polarsternexpedition 2014 brachten Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung beide Schneebojen auf dem Meereis im Weddellmeer aus. Von ihren Batterien her wäre damit zu rechnen gewesen, dass sie ihren Dienst 12 bis 18 Monate erbringen, denn auf diese Betriebszeit sind die Batterien ausgelegt. Und trotzdem zeigen die Bojen bislang keinerlei Anzeichen von Schwäche. Unabhängig davon, wie lange sie noch durchhalten, sind die Messungen schon jetzt die längsten autonomen Zeitserien zur Beobachtung von Schneedicken auf antarktischem Meereis.

Erstmal misst diese Schneeboje neuen Typs auf dem antarktischen Meereis. Foto: Mario Hoppmann
Erstmal misst diese Schneeboje neuen Typs auf dem antarktischen Meereis. Foto: Mario Hoppmann

Quelle: AWI, Bremerhaven