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Wissenschaftler entwickeln einen «Zukunftsozean» unter dem Eis

Australische Wissenschaftler haben einen «Ozean der Zukunft» unter dem Eis entwickelt, um den Einfluss der Ozeanübersäuerung auf die am Meeresboden lebenden Organismen zu untersuchen.

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Atmosphärenflüsse verursachen schwere Schneestürme in der Ostantarktis

Atmosphärenflüsse sind extreme Wetterphänomene und waren für schwere Schneestürme in der Ostantarktis in den Jahren 2009 und 2011. Die daraus resultierte Schneemenge konnte zum Teil die massiven Eisverluste des antarktischen Eispanzers kompensieren.

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Risse im Larsen-C Schelfeis entdeckt

Ein langer Riss frisst sich derzeit durch das Larsen C-Schelfeis, eine der grössten schwimmenden Eiszungen an der Antarktischen Halbinsel. Wie AWI-Glaziologin Daniela Jansen und ein Team britischer Wissenschaftler im Online-Fachmagazin «The Cryosphere Discussions» berichten, droht der wachsende Spalt, das gesamte Schelfeis zu destabilisieren.

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Neues australisches Forschungsschiff

Das Südpolarmeer rund um die Antarktis hat einen massiven Einfluss auf das Klima der südlichen Halbkugel. Um die Atmosphäre über dem Südpolarmeer zu untersuchen, hat das CSIRO, die australische Forschungsgesellschaft ein neues Schiff, die 94 Meter lange zweckgebaute Investigator eingesetzt. Das Schiff, welches Platz für bis zu 60 Wissenschaftler und Hilfskräfte bietet, ist gerade erst von einer erfolgreichen Testfahrt im Eis der Antarktis nach Hobart zurückgekehrt.

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Blaues Blut im Eis – Wie ein antarktischer Krake in der Kälte überlebt

Eine antarktische Kraken-Art nutzt eine einmalige Strategie, um im eiskalten Wasser zu überleben. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), die jetzt im Open Access Fachmagazin «Frontiers in Zoology» erscheint. Die spezialisierten Blutpigmente des Kraken helfen laut der Studie dabei, dass die Art widerstandfähiger gegenüber dem Klimawandel ist als antarktische Fische oder andere antarktische Kraken.

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Das Rossmeer als mögliches Refugium für Kaiserpinguine während der letzten Eiszeit

Kaiserpinguine können den harten und eisigen Bedingungen des antarktischen Winters wiederstehen. Denn bereits im Herbst kommen sie auf das Festeis nahe des antarktischen Kontinents und beginnen mit ihrem Brutzyklus. Doch die Ergebnisse einer neuen Studie, die von einem internationalen Forscherteam durchgeführt wurde, zeigen, dass auch Kaiserpinguine eine Toleranzgrenze haben. Denn während der letzten Eiszeit existierten nur drei Populationen rund um Antarktika. Eine davon war wahrscheinlich im Gebiet des Rossmeers. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift Global Change Biology veröffentlicht und ist auf breites Interesse gestossen.

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Pinguine sind wegen reduziertem Geschmackssinn keine Gourmets

Pinguine sind perfekt angepasste Wasservögel, die sich ihre Nahrung aus den reichen Gewässern der südlichen Hemisphäre fischen. Doch offensichtlich können sie ihre Nahrung nicht richtig schmecken. Eine neue Genanalyse, die vor kurzem in der Fachzeitschrift Current Biology erschienen ist, zeigt, dass diese Vogelgruppe mehr als nur ihre Flugfähigkeit verloren hat. Ihr fehlen wohl drei der fünf Geschmackssinne und sie schmecken nur salzig oder sauer.

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Nahrungssuche ist bei Albatrossen keine Frage des Alters

Wanderalbatrosse sind in vielen Dingen bemerkenswerte Vögel. Sie sind die grössten Seevögel der Welt, werden bis zu 65 Jahre alt und bleiben ein Leben lang als Paar zusammen. Sie brüten auf den subantarktischen Inseln entlang der antarktischen Konvergenzzone. Nun hat eine neue Studie über Wanderalbatrosse auf Südgeorgien eine weitere Überraschung geliefert: Die Tiere sind nicht weniger erfolgreich in der Nahrungssuche mit zunehmenden Alter. Die Studie, die in der Fachzeitschrift PLoS ONE erschienen ist, zeigt, dass die Gebrechen, die mit hohem Alter kommen, die Tiere offensichtlich ihre Nahrungssuche nicht beeinträchtigen.

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Haushaltsschadstoffe bei antarktischen Stationen entdeckt

Die Antarktis gilt als letzte beinahe unberührte und saubere Wildnis. Die Stationen, die dort stehen, unternehmen alles, damit dieser Zustand auch so bleibt. Die australischen Stationen überdenken nun ihre operativen Praktiken, nachdem Forscher entdeckt hatten, dass sich verschiedene Haushaltsschadstoffe von der Station Casey aus in der Umwelt verbreiten. Die Ergebnisse, die der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology unter der Führung von Dr. Susan Bengtson-Nash vom Southern Ocean Persistent Pollutants Program der Universität Griffith veröffentlicht wurde, zeigen zum ersten Mal, dass diese Schadstoffe aus lokalen Quellen wie Möbel und elektronischen Geräten im Gebiet des australischen Antarktisterritoriums auftreten.

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Antarktische Eisbohrkerne und die Trockenheit in Australien

Der antarktische Eispanzer ist die grösste Ansammlung von Süsswasser auf der Erde. Aufgrund des Alters sind in den Luftblasen im Eis wichtige Informationen über den erdgeschichtlichen Klimaverlauf. In einem neuen Projekt haben Wissenschaftler einen Eisbohrkern mit 1.000 jährigem Eis untersucht, um mehr über die Entwicklung der Trockenheit in Ostaustralien zu erfahren. Die Resultate sind wichtig für die Planung der Wasserinfrastruktur.

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