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Das Rossmeer als mögliches Refugium für Kaiserpinguine während der letzten Eiszeit

Kaiserpinguine können den harten und eisigen Bedingungen des antarktischen Winters wiederstehen. Denn bereits im Herbst kommen sie auf das Festeis nahe des antarktischen Kontinents und beginnen mit ihrem Brutzyklus. Doch die Ergebnisse einer neuen Studie, die von einem internationalen Forscherteam durchgeführt wurde, zeigen, dass auch Kaiserpinguine eine Toleranzgrenze haben. Denn während der letzten Eiszeit existierten nur drei Populationen rund um Antarktika. Eine davon war wahrscheinlich im Gebiet des Rossmeers. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift Global Change Biology veröffentlicht und ist auf breites Interesse gestossen.

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Pinguine sind wegen reduziertem Geschmackssinn keine Gourmets

Pinguine sind perfekt angepasste Wasservögel, die sich ihre Nahrung aus den reichen Gewässern der südlichen Hemisphäre fischen. Doch offensichtlich können sie ihre Nahrung nicht richtig schmecken. Eine neue Genanalyse, die vor kurzem in der Fachzeitschrift Current Biology erschienen ist, zeigt, dass diese Vogelgruppe mehr als nur ihre Flugfähigkeit verloren hat. Ihr fehlen wohl drei der fünf Geschmackssinne und sie schmecken nur salzig oder sauer.

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Nahrungssuche ist bei Albatrossen keine Frage des Alters

Wanderalbatrosse sind in vielen Dingen bemerkenswerte Vögel. Sie sind die grössten Seevögel der Welt, werden bis zu 65 Jahre alt und bleiben ein Leben lang als Paar zusammen. Sie brüten auf den subantarktischen Inseln entlang der antarktischen Konvergenzzone. Nun hat eine neue Studie über Wanderalbatrosse auf Südgeorgien eine weitere Überraschung geliefert: Die Tiere sind nicht weniger erfolgreich in der Nahrungssuche mit zunehmenden Alter. Die Studie, die in der Fachzeitschrift PLoS ONE erschienen ist, zeigt, dass die Gebrechen, die mit hohem Alter kommen, die Tiere offensichtlich ihre Nahrungssuche nicht beeinträchtigen.

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Haushaltsschadstoffe bei antarktischen Stationen entdeckt

Die Antarktis gilt als letzte beinahe unberührte und saubere Wildnis. Die Stationen, die dort stehen, unternehmen alles, damit dieser Zustand auch so bleibt. Die australischen Stationen überdenken nun ihre operativen Praktiken, nachdem Forscher entdeckt hatten, dass sich verschiedene Haushaltsschadstoffe von der Station Casey aus in der Umwelt verbreiten. Die Ergebnisse, die der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology unter der Führung von Dr. Susan Bengtson-Nash vom Southern Ocean Persistent Pollutants Program der Universität Griffith veröffentlicht wurde, zeigen zum ersten Mal, dass diese Schadstoffe aus lokalen Quellen wie Möbel und elektronischen Geräten im Gebiet des australischen Antarktisterritoriums auftreten.

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Antarktische Eisbohrkerne und die Trockenheit in Australien

Der antarktische Eispanzer ist die grösste Ansammlung von Süsswasser auf der Erde. Aufgrund des Alters sind in den Luftblasen im Eis wichtige Informationen über den erdgeschichtlichen Klimaverlauf. In einem neuen Projekt haben Wissenschaftler einen Eisbohrkern mit 1.000 jährigem Eis untersucht, um mehr über die Entwicklung der Trockenheit in Ostaustralien zu erfahren. Die Resultate sind wichtig für die Planung der Wasserinfrastruktur.

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Forschungseisbrecher Polarstern kehrt vorzeitig aus der Antarktis zurück

Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern wird seine aktuelle Antarktis-Expedition früher als geplant beenden. Wegen hydraulischer Probleme beim Backbordantrieb kehrt das Schiff bereits Mitte März für Reparaturarbeiten nach Bremerhaven zurück.

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Neues Unterwasserlabor zur Forschung von Übersäuerung der polaren Meeresböden

Was Kohlendioxid in unserer Atmosphäre verursacht, ist mittlerweile Allgemeinwissen. Aber die Auswirkungen auf unsere Ozeane sind weniger gut untersucht. Doch das soll sich nun ändern. Wissenschaftler werden einen zukünftigen Meeresboden unter dem Meereis in der Nähe der australischen Station Casey simuliere. Damit möchten sie die potentiellen Effekte der Meeresübersäuerung auf bodenlebende Meeresorganismen untersuchen.

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Die Wärme, die aus der Tiefe kommt

Die Wassertemperaturen auf dem westantarktischen Schelf steigen. Grund dafür ist vor allem warmes Wasser aus größeren Tiefen, das im Zuge globaler Veränderungen jetzt vermehrt auf die flachen Schelfmeere gelangt. Dort könnte es von unten die Gletscherschmelze beschleunigen und noch mehr große Gletscher ins Rutschen bringen. Das zeigen Daten, die Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zusammen mit Kollegen aus Großbritannien, den USA und Japan jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Science veröffentlichen.

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Nachfolgeschiff für den Eisbrecher Polarstern

Die Reederei F. Laeisz erhielt im Frühjahr 2014 den Zuschlag für die Beratungsleistung zum Entwurf und Bau eines zukünftigen deutschen Forschungseisbrechers. Ende Juni 2014 unterzeichneten Vertreter der Reederei und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven zusätzlich einen Vertrag für die Bereederung des Schiffes.

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Südozean - Neuer biogeographischer Atlas

Ein neuer Atlas über die Meereslebewesen im Südozean wurden Anfang September 2014 vom Wissenschaftskomitee für Antarktisforschung (Scientific Committee on Antarctic Research - SCAR) im neuseeländischen Auckland vorgestellt. Führende Meeresbiologen und Ozeangraphen aus aller Welt haben all ihr Wissen über das Vorkommen von Meeresbewohnern von Mikroben bis zum Wal zusammengetragen, darunter Forscher vom AWI in Bremerhaven.

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