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Wie überlebt Krill den Winter

Forscher des Alfred-Wegener-Instituts konnten gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals Verteilung und Verhalten von jungem Krill unter dem winterlichen Meereis der Antarktis beobachten. Um den Lebenszyklus dieser ökologisch sehr bedeutenden Art zu entschlüsseln, waren 51 Wissenschaftler und Techniker sowie 44 Besatzungsmitglieder 63 Tage mit dem Forschungseisbrecher Polarstern im Weddellmeer unterwegs.

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AWI testen satellitengestützte Verfahren

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an einem satellitengestützten Verfahren, das die Navigation von Schiffen in eisbedeckten Gewässern erheblich erleichtert. Die dafür notwendigen hochauflösenden Bilder liefern die Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Wissenschaftler des AWI sind derzeit mit dem Forschungsschiff «Polarstern» in der Antarktis unterwegs, um die Anwendbarkeit des Verfahrens zu testen.

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Walfleisch mit Quecksilber belastet

Vom 9. bis 11. Oktober 2013 haben 147 Staaten in Japan ein Quecksilber-Übereinkommen unterzeichnet. Die Konvention der UNEP fordert Regierungen auf, ihre Bürger vor Quecksilbergefahren zu schützen. «Diese Konvention hat Konsequenzen für Länder, in denen Wal- und Delphinfleisch gegessen wird», sagt Sigrid Lüber von OceanCare. Sandra Altherr von Pro Wildlife ergänzt: «Bisher gefährden die Walfangländer ihre Bevölkerung, indem sie die Risiken von Walfleisch verharmlosen, zu niedrige Grenzwerte setzen oder den Verkauf gezielt ankurbeln». Eine neue Online-Datenbank von OceanCare und Pro Wildlife informiert über den Giftstoffgehalt in Meeressäugern weltweit.

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Schwamm - ältestes Tier der Welt

Unglaublich aber wahr: Das älteste Tier der Welt ist ein Schwamm. Seine Geburt liegt weit vor dem Beginn der menschlichen Geschichtsschreibung. Einfache mehrzellige Schwämme könnten demzufolge 100 Millionen Jahre früher gelebt haben als bisher vermutet.

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Mikroben in subglazialem See entdeckt

Britische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben erstmals Bakterien in einem See entdeckt, der seit Jahrtausenden isoliert unter dem Eispanzer der Antarktis liegt. Dies ist ein Zeichen, dass Leben auch in extremsten Umgebungen gedeihen kann.

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Buckelwale überwintern in der Antarktis

Forscher des AWI haben herausgefunden, dass nicht alle auf der südlichen Halbkugel beheimateten Buckelwale zum Ende des antarktischen Sommers Richtung Äquator wandern. Ein Teil der Population verbleibt den ganzen Winter lang in den antarktischen Gewässern. Zu dieser überraschenden Erkenntnis verhalfen ihnen Aufnahmen des Antarktis-Unterwasserobservatoriums PALAOA.

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Mit Wärmebild-Kamera auf Walsuche

Physiker des AWI haben an Bord des Forschungsschiffes «Polarstern» erfolgreich ein Wärmebild-Kamerasystem getestet, das Grosswale sowohl am Tage als auch bei Nacht bis auf eine Entfernung von fünf Kilometern automatisch an ihrem Blas erkennt. Wie die Wissenschaftler berichten, hat das Kamerasystem bei sieben Expeditionen in die Arktis und Antarktis deutlich mehr Wale erfasst als Forscher, die mit dem Fernglas Ausschau nach den Tieren gehalten hatten.

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Saurier bewohnten die Antarktis

Auf der James-Ross-Insel vor der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel haben Wissenschaftler Überreste eines Titanosauriers gefunden. Der Fund ist ein Beleg für den enormen Erfolg dieser Saurier-Gruppe. Sie haben einst alle Kontinente besiedelt.

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Glasschwämme starten durch

Der Abbruch und Zerfall des Larsen-A-Schelfeises im westlichen Weddellmeer der Antarktis im Jahr 1995 hat in weniger als zwei Jahrzehnten zu grundlegenden Veränderungen des Lebens am Meeresboden geführt.

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Riesiger Eisberg in der Antarktis

Am Pine-Island-Gletscher, dem längsten und am schnellsten fliessenden Gletscher der westlichen Antarktis, hat sich am 8. Juli 2013 eine riesige Fläche Schelfeis gelöst und treibt nun in Form eines 720 Quadratkilometer grossen Eisberges in der Amundsen-See.

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