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Neue Schutzzonen für die Antarktis geplant

Die Meeresgebiete um die Antarktis gehören zu den reichhaltigsten und unberührtesten der Erde. Ihre Grösse, Abgeschiedenheit und die klimatischen Bedingungen waren für lange Zeit der beste Schutz, um die darin vorkommenden Tierarten, vor allem Fische und Krebse, vor kommerzieller Ausbeutung zu schützen. Mit dem technischen Fortschritt und dem Druck, den die Überfischung der übrigen Regionen mit sich bringt, sind jedoch nun auch diese Gebiete gefährdet. Der Antarktis-Vertrag, der den Schutz dieser letzten grossen Wildnis in die Hände der Unterzeichnerstaaten legt, bietet nicht genügend Schutz für die Meeresgebiete. Dies soll sich nun ändern.

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Iran plant Stützpunkt in der Antarktis

Iran will angeblich in die Antarktisforschung einsteigen. In sechs Schritten wolle sein Land auf dem Südkontinent Fuss fassen. Sämtliche Ausrüstung sollen einem Bericht zufolge selbst entwickeln werden, auch einen Eisbrecher, Bohrgerät und eine Forschungsstation. Auch Winterkleidung solle für das Vorhaben eigens hergestellt werden.

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IAATO veröffentlicht Besucherzahlen 2011/12

Die neuesten Zahlen zu den Touristen, die 2011-2012 die Antarktis besucht hatten, neue Regelungen für das Vorgehen bei Antarktisreisen und bei Streitfragen, ein vergrössertes Exekutivkomitee und umstrukturiertes Zentralsekretariat und eine Sicherheitsberater für das Marinekomitee waren einige der Beschlüsse die von den Mitgliedern der Internationalen Vereinigung von Antarktistour-Operatoren (IAATO) an ihrem 23. Jahrestreffen in Providence, Rhode Island (USA) anfangs Mai 2012.

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Neues Meeresschutzgebiet um South Georgia

Die Verwaltung von Südgeorgien und Südsandwich-Inseln (GSGSSI) haben am 23. Februar 2012 offiziell die Errichtung eines riesigen nachhaltig genutzten Meereschutzgebietes (MPA, Marine Protected Area) bekanntgegeben. Das Gebiet umfasst eine Fläche von über 1 Million km2 des South Georgia und South Sandwich Islands (SGSSI) Seegebiets.

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«Polarstar» erneut auf Grund gelaufen

Das Kreuzfahrtschiff «Polar Star» hat auf dem Rückweg aus der Antarktis einen Felsen gerammt. Wie das argentinische Militär mitteilte, wurde von den 80 Passagieren und 35 Besatzungsmitgliedern an Bord niemand verletzt. Der Rumpf des Schiffes sei jedoch nicht ernsthaft beschädigt worden.

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Walfänger kapitulieren

In den Gewässern der Antarktis mussten vielleicht zum letzten Mal Wale für «Forschungszwecke» sterben. Japan bricht die diesjährige Fangsaison vorzeitig ab. Monatelang hatten Aktivisten der Umweltschutzgruppe «Sea Shepherd» die japanische Fangflotte verfolgt und beim Walfang gestört.

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Mit Rennboot gegen Walfänger

Sea Sheperds Schnellboot «Ady Gil» war im Januar 2010 mit dem japanischen Walfänger «Shonan Maru II» zusammengestossen und gesunken. Gemäss den Untersuchungen der neuseeländischen Seefahrtbehörde war die Kollision auf Manövrierfehler beider Seiten zurückzuführen. Von diesem Vorfall unbeeindruckt rüstet die Walschutzorganisation Sea Sheperd auf und zieht mit dem Speedboot «Gojira» erneut in den Kampf.

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«Kapitan Khlebnikov» vor dem Aus

Die «Kapitan Khlebnikov» steht kurz vor Aus – zumindest für touristische Fahrten in der Antarktis. Ab 1. August 2011 tritt eine neue Bestimmung der International Maritime Organisation (IMO) zum Schutz der Antarktis in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt ist der Einsatz von Schweröl als Treibstoff südlich des 60. Breitengrads verboten. Schiffe dürfen dann nicht einmal mehr Schweröl in ihren Tanks mitführen.

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4 Tote bei Helikopterabsturz

Beim Absturz eines Hubschraubers in der Antarktis sind vier Franzosen ums Leben gekommen. Die beiden Forscher sowie der Pilot und ein Mechaniker waren auf dem Weg vom französischen Forschungsschiff «L'Astrolabe» zur Forschungsstation «Dumont-d'Urville».

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Ökologen fürchten Krill-Rückgänge

Mit Besorgnis haben Wissenschaftler festgestellt, dass der Antarktische Krill in den letzten Jahren niedrigere Zuwachsraten aufweist. Hinzu kommt, dass mögliche langfristige Veränderungen wie globale Erwärmung oder Ozonabbau deutliche Auswirkungen auf einzelne Tiere oder die gesamte Population der Kleinkrebse (Zooplankton) haben könnte. Hinzu kommt das zunehmende Interesse der Fischereiindustrie.

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