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Antarktische Flüge liefern lebenden Krill nach Hobart

Wissenschaftler planen, 10.000 lebender Krill-Organismen aus der Antarktis nach Australien zu fliegen. Dies ist Teil einer bahnbrechenden Studie, die die Auswirkungen des Klimawandels untersucht. In Zusammenarbeit mit der Australian Antarctic Division werden Forscher erstmals ein solches Projekt angehen. Die Royal Australian Air Force wird die wertvolle Fracht in speziell vorbereiteten Containern vom Wilkins Flugfeld, in der Nähe der australischen Casey Forschungsstation, nach Hobart in Tasmanien transportieren.

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Neue Briefmarken zeigen die bunte Seite der Antarktis

Eisbedeckt während eines Großteils des Jahres und mit Wassertemperaturen unter null, ahnen nur wenige, dass sich unter der Oberfläche des Rossmeeres eine Welt voller Leben verbirgt. Ein neuer Briefmarkensatz ausgestellt von der neuseeländischen Post feiert diese Geschöpfe des antarktischen Meeresbodens. Auf dem kürzlich erschienen Briefmarkensatz der Regierung von Südgeorgien und den Südlichen Sandwich Inseln sind dagegen Pinguine der abgelegenen Zavodovski Insel in den Südlichen Sandwich Inseln abgebildet

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Britische Antarktisstation zieht weiter

Einige Forschungsstationen in der Antarktis sind nicht nur den widrigen klimatischen Bedingungen ausgesetzt, sondern stehen auf einem instabilen und sich bewegenden Untergrund, wenn sie auf Eisschelfs gebaut wurden. Die britische Station Halley VI ist jetzt bereit, von ihrer gegenwärtigen Stelle an einen 23 km weiter entfernten Platz gezogen zu werden. Die Station, die seit 2012 an ihrer jetzigen Stelle steht, wurde speziell dafür gebaut, verschoben anstatt aufgegeben zu werden.

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Wo sich Ur-Leben in der Antarktis findet

Antarktika weist immer noch viele Geheimnisse für Wissenschaftler auf. Eine der neuesten Zweige antarktischer Forschung ist die Suche nach mikrobiellem Leben unter dem massiven Eispanzer. Auf der neuesten Suche hat eine Gruppe von US-Forschern sich auf den Weg zum siebten Kontinent gemacht, um in einem der trockensten und leblosesten Gebiete der Welt nach Bakterien zu suchen. Die Forscher hoffen, Hinweise auf die Frage, wie Leben unter solch extremen Bedingungen möglich ist, nicht nur hier auf der Erde, sondern auch auf anderen Planeten.

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Wie Muscheln ihre Schalen in den eisigen Gewässern der Antarktis aufbauen

Mit zunehmenden Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre löst sich auch mehr und mehr des Gases in den Ozeanen. Dies führt zu einem weiteren Problem, Ozeanübersäuerung. Seit einigen Jahren bemühen sich Umweltwissenschaftler, das Schicksal der Meeresbewohner vorherzusagen, die ihre Schalen und Skelette aus Kalzium aufbauen, wenn unsere Ozeane immer saurer werden. Ein europäisches Forschungsteam verwendete verschiedene neue Technologien, um die Moleküle und Zellen, die an der Schalenproduktion der antarktischen Muschel Laternula elliptica beteiligt sind, zu untersuchen. Sie identifizierten sieben Proteine aus der glänzenden Perlmuttschale der Muschel, zwei davon sind einzigartig für diese Muschelspezies.

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Die Suche nach dem ältesten Eis der Erde

In der Antarktis suchen international führende Eis- und Klimawissenschaftler nach dem ältesten Eis der Erde. Ihr Ziel ist es, einen Eiskern zu bohren der 1,5 Millionen Jahre in der Erdgeschichte zurückreicht. Ein solcher Bohrkern erlaubt, durch die Entschlüsselung vergangener Klimaprozesse, eine bessere Vorhersage des zukünftigen Klimas.

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Weltweit größtes Meeresschutzgebiet in der Antarktis ausgewiesen

Das Rossmeer in der Antarktis ist eine der unberührtesten Gegenden der Erde. Nach fünf Jahren erfolgloser Verhandlungen haben Naturschützer weltweit nun Grund zum Feiern. Ende Oktober während des Treffens der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) in Hobart stimmten Delegierte aus 25 Ländern einem Abkommen zum Schutz des Rossmeeres zu. Dieses Meeresschutzgebiet wird das größte der Welt sein und 1,55 Millionen Quadratkilometer umfassen.

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Antarktisches Rätsel gelöst? Marine Fossilien im Gebirge geben Anlass zur Besorgnis um zuküftigen Meeresspiegelanstieg

Winzige marine Fossilien, die über die Oberfläche des Transantarktischen Gebirges verteilt sind, weisen auf die Möglichkeit eines beachtlichen Anstiegs des globalen Meeresspiegels als Folge der globalen Erwärmung hin. Dies besagt eine neue Studie, die sich einem alten Rätsel der Klimageschichte der Antarktis widmet.

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Wissenschaftler bestimmen den Beginn des aktuellen globalen Erwärmungstrends

Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung begann viel früher als bisher angenommen. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Erwärmung bereits vor etwa 180 Jahren einsetzte, kurz nach Beginn der Industriellen Revolution. Forscher in Australien fanden Beweise für den früher als angenommenen Beginn der Erwärmung, indem sie mehr als 500 Jahre Klimadaten aus Eisbohrkernen, Korallen, Sedimentschichten und Baumjahresringen analysierten.

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See-Elefanten helfen Wissenschaftlern das Rätsel um Tiefenwasser Produktion zu lösen

Antarktische See-Elefanten haben Wissenschaftlern bei ihrer Forschung assistiert die Rolle des schmelzenden Schelfeis hinsichtlich der Regelung der globalen Temperaturen zu verstehen. Die See-Elefanten trugen ozeanographische Messinstrumente auf dem Kopf während sie zur  Nahrungssuche in die Tiefe tauchten. Die so gesammelten Ergebnisse trugen dazu bei, eine neue Quelle von Antarktischem Tiefenwasser im Osten der Antarktis zu identifizieren.

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