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Aus eins mach drei: Neue Daten zeigen drei Blauwalpopulationen in der Antarktis

Blauwale sind die grössten Tiere, die je auf der Welt gelebt haben. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese ikonische Art massiv im Südlichen Ozean bejagt und stark dezimiert. Seit dem Moratorium haben sich die Zahlen ganz langsam etwas erholt. Aber ist es immer noch unklar, wieviele Wale sich um die Antarktis tummeln. Ein australisches Forschungsteam hat nun neue genetische Daten veröffentlicht und entdeckten drei genetisch getrennte Populationen dieser stark gefährdeten Riesen.

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Neues Klimamodell sieht unaufhaltsamen Verlust des antarktischen Eispanzers

Der antarktische Eisschild und seine Verhalten in Bezug auf den Klimawandel hat in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit erhalten. Jetzt scheint es klar, dass die Entscheidungen, die von der Welt in diesem Jahrhundert getroffen werden, das Schicksal dieses massiven Eispanzers, der Antarktika bedeckt, bestimmen wird. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature, veröffentlicht worden ist, zeigt, dass ein weiterer Ausstoss von Treibhausgasen in den nächsten Jahrzehnten einen unaufhaltsamen Zusammenbruch des Eisschildes auslösen kann - und damit einen Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter bis 2100 und um bis zu 15 Meter bis 2500.

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Glaube in der Antarktis - Religion im Land des ewigen Eises

„Jenseits des 40. Breitengrades gibt es kein Gesetz, jenseits des 50. keinen Gott“. Aber selbst in der eisigen und kargen Landschaft der Antarktis haben die Entdecker und Wissenschaftler der Vergangenheit und Gegenwart Zeit für Gebet und Religion gefunden. Es gibt mindestens sieben Kirchen in der Antarktis. Dies sind die südlichsten Orte der Andacht in der Welt.

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Schlechte Aussichten für den ostantarktischen Eispanzer

Bis anhin galt der ostantarktische Eisschild als „Schlafender Gigant“. Gemäss einer neuen Studie ist der riesige Eispanzer bei dem aktuell steigenden CO2-Level von der Schmelze bedroht. Mengen von 600 ppm CO2 in der Atmosphäre können zu einem rapiden Abschmelzen des Eisschildes führen und in sehr kurzer Zeit den Meeresspiegel um mehrere zehn Meter ansteigen lassen.

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Schweizer Polarinstitut offiziell ins Leben gerufen

Lange Zeit galt die Polarforschung in der Schweiz als wissenschaftliches Stiefkind, trotz herausragender und international anerkannter Wissenschaftler wie der Klimatologe Professor Thomas Stocker oder dem Leiter des WSL, Professor Konrad Steffen. Nun hat aber auch die Schweiz ihr eigenes Polarinstitut offiziell an einer Pressekonferenz ins Leben gerufen. Unter der Federführung von Polarforscher und Unternehmer Frederik Paulsen wurde das Swiss Polar Institute (SPI) der Öffentlichkeit präsentiert. Gleichzeitig stellten die Initianten auch das erste Grossprojekt des SPI vor: eine 3-monatige wissenschaftliche Expeditionsfahrt durch das gesamte Südpolarmeer zur Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels und der Verschmutzung des Südlichen Ozeans.

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Buckelwale am Buffet: Forscher beobachten Wale in einem Krill-Superschwarm

Das grösste Tier ernährt sich von einem der kleinsten Tiere im Meer: Wale in den eiskalten Gewässern des Südlichen Ozeans fressen vor allem Krill, ein nur wenige Zentimeter langes Krebstier. Eine Essensbuffet er anderen Art erlebten vor kurzem australische Wissenschaftler auf einer Forschungsfahrt zu den Kerguelen: Ein Superschwarm von Krill zog mehr als 100 Buckelwale an.

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Pinguingehirne änderten sich nicht durch Verlust des Fliegens

Pinguine haben einen einzigartigen und sehr effizienten Weg der Fortbewegung entwickelt, sowohl an Land wie im Wasser. Dadurch aber verloren sie ihre Flugfähigkeit. Dieser Verlust hatte aber keine Veränderungen der Gehirnstrukturen mit sich gezogen. Ein Forschungsteam fand Beweise in einem 60 Millionen Jahre alten Fossil, dass die Gehirne von frühen Pinguinen denjenigen heutiger Vögel, die fliegen und tauchen können, ähnlich sind.

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Wie man Robben ohne Waage wiegt

Weddellrobben sind ikonische und faszinierende Bewohner der Antarktis. Sie sind die grössten Robben Antarktikas und entsprechend schwierig zu studieren. Nun haben US-Forscher eine neue Technik namens Fotogrammmetrie entwickelt, um das Gewicht von säugenden Muttertieren bestimmen zu können, ohne die Tiere betäuben oder berühren zu müssen. Diese Forschung ist Teil eines aktuellen Projekts zur Populationsgrösse von Weddellrobben in McMurdo-Sound.

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Versorgungsflüge in die Antarktis erfolgreich getestet

Die Versorgung der verschiedenen Stationen in der Ostantarktis ist eine langwierige und kostspielige Angelegenheit. Meistens erhalten die Stationen ihre Güter mit Hilfe von Schiffen, da dies kostengünstiger ist, aber dafür längere Wege in Kauf genommen werden müssen. Um dies zu ändern hat die australische Luftwaffe mehrere Testflüge in die Ostantarktis unternommen, um die Stationen der Australian Antarctic Division (AAD) zu versorgen, mit Erfolg.

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Warum erwärmt sich die innere Antarktis nicht?

Die Erdoberfläche hat sich im Mittel in den vergangenen Jahrzehnten messbar erwärmt. Diese Erwärmung beruht zum grössten Teil auf den anthropogenen Emissionen von CO2, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. Beobachtungen zeigen aber, dass in der inneren Antarktis die Oberflächentemperatur in den vergangenen Jahrzehnten kaum oder gar nicht angestiegen ist. Wissenschaftler der Universität Bremen und des Bremerhavener Alfred-Wegener Instituts haben die Besonderheit der Antarktis in Bezug auf den Treibhauseffekt mit Hilfe von Satellitenmessungen und Strahlungstransferrechnungen untersucht und in einem Artikel für die Fachzeitschrift «Geophysical Research Letters» veröffentlicht.

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