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Ruderkrebse - Zeit für den Aufstieg

Genetische Uhren in Zooplanktonarten regulieren die vermutlich grösste tägliche Bewegung von Biomasse. Der Ruderfusskrebs Calanus finmarchicus richtet seinen Tag nach einer genetischen Uhr aus, die unabhängig von äusseren Reizen funktioniert. Diese Uhr beeinflusst Rhythmen des Stoffwechsels sowie die tägliche Vertikalwanderung der Krebse. Das hat einen enormen Einfluss auf das gesamte Nahrungsnetz im Nordatlantik, denn Calanus finmarchicus ist dort eine zentrale Planktonart. Je nachdem, wo sich der energiereiche Krebs gerade befindet, müssen sich auch seine Fressfeinde aufhalten. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachjournal Current Biology.

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Solarenergie als passende Alternative für arktische Länder

Gemäss Forschern der Aalto Universität könnten mehr als 80% der Heizmengen von finnischen Haushalten mit Hilfe von entsprechenden Systemen durch Solarenergie abgedeckt werden. Da der Preis der Heizenergie durch Solaranlagen vergleichbar mit den gegenwärtig genutzten Heizungsmöglichkeiten sein muss, zeigten Kalkulationen der Forschungsgruppe, dass die erneuerbaren Energien zwischen 53 – 81% der jährlichen Energieaufwendungen für Heizungen decken könnten, abhängig von den technischen Umsetzungsmethoden.

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Wieviel Kohlenstoff kann der polare Meeresboden aufnehmen?

Durch den Verlust des Meereises ändert sich die Farbe der polaren Meere von Weiss in Richtung blau. Soweit ist dies bekannt. Doch in den flachen Bereichen der küstennahen Gebiete kommt neuerdings auch grün noch dazu. Denn durch die längeren eisfreien Perioden entsteht grösseres Algenwachstum. Diese Algen dienen wiederum als Nahrung für bodenlebende Meeresbewohner, die den Kohlenstoff bei sich einbauen und so als Lagerstätte dienen.

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Tsunami trifft auf westgrönländische Küste

Seit 2004 sind Tsunamis vermehrt in den Medien zu finden, nachdem mehrere Wellen die Küstenbereiche von Südostasien heimgesucht hatten und für den Tod von mehr als 200‘000 Menschen verantwortlich waren. Doch diese Naturkatastrophen sind nicht nur auf diese warmen Regionen beschränkt. Am Samstag, 17. Juni, trafen mehrere Wellen die Westküste von Grönland und verursachten Zerstörungen und brachten wahrscheinlich vier Menschen den Tod.

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Wie kam das Salz in den Arktischen Ozean

Der Arktische Ozean war einst ein gigantischer Süßwassersee. Erst als die Landbrücke zwischen Grönland und Schottland weit genug abgesunken war, strömte eine große Menge Salzwasser aus dem Atlantik ein. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben nun mit Hilfe eines Klimamodells nachvollzogen, wie dieser Prozess vonstattenging. Dadurch lässt sich die Geburt der Arktischen Zirkulation wie wir sie heute kennen auch erstmalig genauer beschreiben. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachmagazin Nature Communications.

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Forschungsfahrt in die Tiefen des Arktischen Ozeans geplant

Trotz der Erwärmung des Arktischen Ozeans sind immer noch weite Teile mit Eis bedeckt und darunter verbirgt sich eine unbekannte Welt vor der wissenschaftlichen Erforschung. Durch das sich zurückziehende Eis wird diese Welt nun zugänglich und bisher unerreichbare Gebiete der Arktis öffnen sich und zeigen vielleicht neue Lebensformen. Eine französische Expedition „Under the Pole III“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Lücken während einer dreijährigen Forschungsfahrt zu schliessen.

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Grosse AWI-Expedition untersucht Klimaveränderungen in der Arktis

49 Atmosphären- und Wolkenforscher, Meereisphysiker, Meeresbiologen und Biogeochemiker starteten am 24. Mai 2017 von Bremerhaven aus zu einer gemeinsamen Expedition Richtung Spitzbergen. An Bord des Forschungsschiffes Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) eint sie über alle Fachdisziplinen hinaus die Frage: Wie verändert sich das Klima der Arktis und wie wirkt sich das aus? Von Longyearbyen (Spitzbergen) aus starten parallel die AWI-Forschungsflugzeuge Polar 5 und Polar 6 zu Atmosphärenmessungen aus der Luft.

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Erstmalige Aufnahmen über das Fressverhalten von Narwalen

Narwale gehören mit Abstand zu den mysteriösesten Meeressäugern. Obwohl die Tiere schon seit Jahrhunderten bekannt sind und auch von Menschen genutzt und bejagt werden, ist relativ wenig über die Lebensweise dieser arktischen Walart bekannt. Vor allem der Stosszahn hat die Fantasien der Menschen immer angeregt. Jetzt haben Forscher der kanadischen Fischerei zum ersten Mal Videoaufnahmen gemacht, die zeigen, dass Narwalbullen tatsächlich auch ihre Stosszähne zum Fischen benutzen.

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Arktis-Tourismusorganisationen erstellen Besucherrichtlinien für Arktisgemeinden

Fünf Arktistourismusorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um Richtlinien für Besucher von arktischen Gemeinden zu erstellen. Zusätzlich zu den generellen Ratschlägen, wie man sich verhalten soll, haben die Organisationen auch ein Werkzeug präsentiert, welches den Gemeinden erlauben wird, ihre eigenen, an ihre Bedürfnisse angepassten Richtlinien zu erstellen.

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Wie wärmere Ozeane Grönlands Eisschild beeinflussen

Mehr als ein Viertel des weltweiten Meeresspiegelanstieges wird derzeit durch den Massenverlust des grönländischen Eisschildes verursacht. Wissenschaftler beobachten seit etwa zwei Jahrzehnten mit Sorge, wie der Klimawandel den Eismassen Grönlands in einem immer größer werdenden Ausmaß zusetzt.

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