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Robbenevolution in neuem Licht: Warum Männchen grösser und stärker sind als Weibchen

Ein Teil der bekannten Robbenarten haben einen bemerkenswerten Geschlechterunterschied und ein damit einhergehendes Fortpflanzungssystem. Schon lange fragte man sich, wie, wann und warum diese teilweise massiven Unterschiede entstanden waren. Für Thomas Cullen von der Carleton Universität wurde diese Frage Teil seiner Masterarbeit, die er unter der Leitung der Paläontologin Dr. Natalia Rybczynski durchgeführt hatte – und fand eine Antwort darauf.

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Wie wärmen sich Eisbären? Alles eine Frage der Gene

Eisbären sind die Ikonen und die Könige der Arktis. Das grösste Landraubtier der Erde besticht aber nicht nur durch seine Grösse und sein Aussehen, sondern auch durch seine Lebensweise. Sie trotzen den eisigen Temperaturen scheinbar mühelos, anders als ihre Verwandten. Doch wo liegt das Geheimnis dieser Temperaturtoleranz? Bisher war man der vor allem der Meinung, dass es die Fettschicht und das dichte Fell ist. Doch so einfach scheint die Geschichte nicht zu sein, wie eine neue Studie der Universität Buffalo zeigt.

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Kaltwasserkorallen vor Grönland entdeckt

Durch reinen Zufall haben kanadische Wissenschaftler ein Korallenriff mit lebenden Kaltwasserkorallen im südlichen Grönland entdeckt. Die Doktorandin Helle Jørgensbye von der Dänischen Technischen Universität (DTU) Aqua hat das Riff weiter untersucht. Das erste jemals beschriebene grönländische Riff liegt an der Südwestküste Grönlands und wurde durch Kaltwasserkorallen mit ihren harten Kalkskeletten gebildet. Es gibt mehrere Arte von Korallen in Grönland, aber nun hat man zum ersten Mal ein richtiges Riff entdeckt.

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Russische Driftstation auf Eis gelegt

Zum ersten Mal seit 10 Jahren wird Russland keine schwimmende Forschungsstation in der Arktis haben. Als Grund werden gestiegene Gebühren von Atomflot für die Nutzung ihrer Atomeisbrecher genannt.

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Neue Akteure im Ökosystem der Arktis

Biologen des AWI haben zum ersten Mal nachgewiesen, dass sich in den arktischen Gewässern westlich Spitzbergens auch Flohkrebse aus dem wärmeren Atlantik fortpflanzen. Diese überraschende Entdeckung deute auf einen möglichen Wandel der arktischen Zooplankton-Gemeinschaft hin, berichten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in der Fachzeitschrift Marine Ecology Progress Series. Leidtragende dieser «Atlantifikation» des Arktischen Ozeans dürften vor allem Seevögel, Fische und Wale sein. Der Grund: Die eingewanderten Flohkrebse sind mit einer Körperlänge von etwa einem Zentimeter kleiner als ihre arktischen Artgenossen und als Beute weniger nahrhaft.

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Methangas – tickende Zeitbombe in der Arktis

Das Tauwetter in der Arktis weckt Hoffnungen auf einen Rohstoff-Boom. Jedoch ist die massive Freisetzung von Treibhausgasen infolge des Klimawandels eine tickende Zeitbombe mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Konsequenzen. Forscher haben berechnet, welche Kosten der Klimawandel im hohen Norden verursachen könnte.

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Tauender Permafrost in Ostsibirien

Die vor allem aus Permafrost bestehenden Steilküsten Ostsibiriens erodieren immer schneller. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes nachdem sie Daten und Luftaufnahmen der Küstenstreifen aus den zurückliegenden 40 Jahren ausgewertet haben. Als Gründe für die zunehmende Erosion führen die Forscher die steigende Sommertemperatur in den russischen Permafrostgebieten sowie den Rückzug des arktischen Meereises an. Es fällt als Küstenschutz in jedem Jahr länger aus. In der Folge unterspülen Wellen die Küsten. Gleichzeitig sinkt das Land von oben ein. Besonders betroffen ist die kleine Insel Muostakh östlich des Lena-Deltas. Sie könnte dem anhaltenden Landverlust auf Dauer sogar ganz zum Opfer fallen, so die Experten.

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Kabeljau - Flucht vor der Wärme

Der Atlantische Kabeljau ist im Zuge des Klimawandels so weit Richtung Norden gewandert, dass er inzwischen sogar in den Gewässern Spitzbergens in grossen Mengen vorkommt. Zu diesem Ergebnis kommen Biologen des AWI, nach einer Expedition in jenes arktische Meeresgebiet, das einst vom Polardorsch dominiert wurde. Die Wissenschaftler wollen jetzt untersuchen, ob es zwischen den beiden Dorscharten zu einem Konkurrenzkampf kommt und welche sich besser an die veränderten Lebensbedingungen in der Arktis anpassen kann.

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Aktuelle Eis-Entwicklung der Arktis

Das jährliche Minimum der Meereisfläche im arktischen Ozean im September beträgt in diesem Jahr im Mittel etwa 5,1 Millionen Quadratkilometer und liegt damit rund 50 Prozent über dem bisherigen Negativrekord von 3,4 Millionen Quadratkilometer aus dem Jahr 2012.

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Mega-Canyon unter Grönlands Eis

Unter dem Packeis Grönlands haben Wissenschaftler eine Schlucht von gigantischen Ausmassen entdeckt. Wie die Forscher in der US-Fachzeitschrift «Science» berichteten, ist die Schlucht mindestens 750 Kilometer lang, mehrere Kilometer breit, 800 Meter tief und ist damit deutlich länger als der Grand Canyon im Südwesten der USA, der sich über eine Länge von 450 Kilometern erstreckt.

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