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Grüne Zukunft für die Arktis?

Neue Forschungsergebnisse sagen voraus, dass die steigenden Temperaturen zu einer massiven «Ergrünung» oder anders gesagt, zu einem markanten Anstieg der Pflanzenzahl in der Arktis führen wird. In einer Arbeit, die in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, präsentierten Forscher neue Modellberechnungen, nach deren Angaben die die Waldgebiete in der Arktis in den nächsten Jahrzehnten bis zu 50 Prozent zunehmen können.

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Schadstoffe töten Eismöwen

Die Natur in der Arktis erscheint auf den ersten Blick unberührt - doch unter der starken Belastung ihrer Umwelt mit organischen Schadstoffen leiden vor allem die Vögel. Eine Langzeitstudie zeigt, dass Eismöwen durch die Umweltgifte früher sterben.

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Verhungerter Eisbär Opfer des Klimawandels?

Eisbären sind die grössten Landraubtiere der Erde und stehen im Nahrungsnetz ganz oben. Vor allem Robben, die auf dem Eis leben, sind ihre Hauptnahrung und sie sind entsprechend an eine Jagd auf dem Eis angepasst. Doch genau diese Anpassungen werden ihnen nun zum Verhängnis. Denn mit dem Rückgang des Eises wird es auch für Eisbären immer schwieriger, genügend Nahrung zu finden. Ein verhungerter 16-jähriger Eisbär ist nun zum Symbol für diese Problematik geworden. Der Eisbär, der nur noch aus Haut und Knochen bestand, sei aufgrund des Verlustes von Meereis und dem damit einhergehenden Fehlen von Robben verhungert, meint ein bekannter Eisbärenforscher.

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Schlittenhunde vor dem Aussterben

Sie können Menschen durch einen Schneesturm führen und vor einem Eisbären schützen. Doch trotz ihrer Belastbarkeit und Härte sind kanadische Inuit-Schlittenhunde vom Aussterben bedroht. Jahrhundertelang haben diese reinrassigen Schlittenhunde mit den Inuit zusammengearbeitet, aber die veränderten Lebensweisen in den letzten Jahrzehnten hatten ihre Spuren auch bei den Hunden hinterlassen und es sind nur noch einige wenige hundert übrig. Darüber hinaus macht es dieser kleine Genpool schwierig, die Schlittenhunde reinrassig zu halten.

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Grönland taut auf

Im Juli 2012 hat im Verlauf weniger Tage Grönlands Eispanzer fast an seiner gesamten Oberfläche zu schmelzen begonnen, was in der 30-jährigen Geschichte der Satellitenüberwachung noch nie gemessen wurde. Nun richten sich die Augen der Wissenschaftler erneut nach Grönland. Diese möchten nun wissen ab das Jahr 2012 ein Ausreisser war, oder ob sich die Schmelze auch im Sommer 2013 im gleichen Ausmass fortsetzen wird

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CO2 Lagerung in Longyearbyen

Forscher der Universität auf Spitzbergen (UNIS) haben im 5 Kilometer von Longyearbyen entfernten Advendalen ein Reservoir für ein mögliches CO2-Lager gefunden. Die Idee, Spitzbergen mittelfristig »CO2-frei« zu betreiben, indem Kohlendioxid aus dem Kohlekraftwerk von Longyearbyen abgeschieden und in porösen Sandsteinschichten gelagert wird ist nicht neu.

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Samoylov - Putins versprochener Neubau steht.

Permafrost-Experten des Alfred-Wegener-Institutes führen derzeit eine mehrwöchige Frühjahrsexpedition in das Lena-Delta durch. Dabei untersuchen sie in der Tundra das Zusammenspiel von Atmosphäre, Schneedecke und dem gefrorenen Erdboden. Ermöglicht wird das Leben und Forschen bei wenig frühlingshaften Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius durch die neu erbaute russische Forschungsstation «Samoylov». Das imposante Gebäude ist auf Initiative des russischen Staatsoberhauptes Wladimir Putin errichtet worden und ersetzt die alte deutsch-russische Station aus dem Jahr 1998. An ihr hatten Wissenschaftler nur im kurzen sibirischen Sommer arbeiten können.

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Tiefseefische stehen auf Krabbentaucher

Der Seeteufel ein Tiefseefisch des Nordatlantiks, ist ein beliebter Speisefisch in Europa und Amerika. Normalerweise ist er in Tiefen bis 600 m zu finden, wo er auf seine Beute, meist andere Fische, wartet. Eine neue Studie hat nun gezeigt, dass dieser Tiefseebodenbewohner sich auch von Krabbentaucher ernährt. Um zu verstehen, wie dieser Tiefseefisch eine nicht sehr tief tauchende Vogelart in den Küstengebieten fängt, betrachteten Forscher das Wenn, Wo, und Wie diese Tiere zur selben Zeit am gleichen Ort auftreten.

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Eisbären - fette Individuen leben länger!

Eine der südlichsten Eisbärenpopulation der Welt, und auch die am besten untersuchte, kämpft darum, mit den Auswirkungen der klima-bedingten Veränderungen des Meereises fertig zu werden, wie ein neue Studie belegt. Basierend auf Daten aus 10 Jahren wirft die Studie ein neues Licht da rauf, wie die Meereisbedingungen die jährlichen Wanderungen der Eisbären vom und auf das Eis antreiben.

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Schnelle Veränderungen des arktischen Ökosystems

Grosse Mengen von Algen wachsen an der Unterseite des Meereises in der Zentralarktis. Die Eisalge Melosira arctica war im Jahr 2012 für fast die Hälfte der Primärproduktion in diesem Gebiet verantwortlich. Wenn das Eis abschmilzt wie während des Eisminimums 2012 sinken diese Algen innerhalb kurzer Zeit bis auf den Meeresgrund in mehreren Tausend Metern Tiefe.

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