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Grossunternehmen setzen auf neue Hotels in Longyearbyen

Im äussersten Norden Europas liegt der Svalbard-Archipel, eingebettet zwischen Nordkap und Nordpol. Auf einer Fläche von über 60‘000 Quadratkilometer findet sich alles, was die Arktis ausmacht, vom Rentier bis zum Eisbären. Daher ziehen die Inseln jedes Jahr zehntausende von Touristen an. Der Tourismus hat sich mittlerweile zur zweitwichtigsten Branche auf Svalbard entwickelt und entsprechend werden Infrastrukturprojekte geplant.

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Australisches Fischereischiff aus antarktischem Eis gerettet

Am 7. Februar 2015  blieb ein australisches Fischereischiff, die 63 Meter lange «Antarctic Chieftain» mit 26 Besatzungsmitgliedern an Bord, im antarktischen Packeis stecken. Das Unglück ereignete sich rund 1’450 Kilometer nordöstlich der McMurdo-Bucht. Das Eis schloss das Schiff komplett ein und beschädigte dabei drei der vier Propeller, so dass es nicht mehr manövrierfähig war. Das neuseeländische Rettungszentrum wurde kontaktiert und der US-Eisbrecher «Polar Star», der zu dem Zeitpunkt nur 690 Kilometer entfernt war, wurden um Hilfe gebeten.

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Eiszeit zwischen Grönland und den USA

Eines der letzten aktiven Überbleibsel aus der Ära des Kalten Krieges ist der Luftwaffenstützpunkt Thule des US-amerikanischen Militärs. Es versteht sich von selbst, dass die Nutzung von fremden Territorium als Militärbasis nicht nur einen sicherheitspolitischen, sondern auch einen wirtschaftlichen Aspekt für das «Gastland» hat. Doch nun hat der neugewählte grönländische Premierminister Kim Kielsen bei seinem ersten offiziellen Besuch in Kopenhagen die Gelegenheit genutzt, Unterstützung für ein besonderes Anliegen zu gewinnen: Nutzungsgebühren für den Luftwaffenstützpunkt von den USA einzutreiben.

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Eisenerz aus der Arktis für europäische Stahlwerke

Das Mary River-Eisenerzlager der «Baffinland Iron Mines Corporation» auf der Baffin-Insel im Arktis-Territorium Nunavut gehört zu den Erzvorkommen mit dem weltweit höchsten Eisengehalt. Er liegt bei mehr als 65 Prozent. Der Wirtschaft und damit dem wachsendem Wohlstand des Territoriums Nunavut wird es zugutekommen.

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Cerny Inuit Collection präsentiert Abraham Anghik Ruben

Abraham Anghik Ruben ist 1951 im hohen Norden auf dem Land der Nordwest-Territorien Kanadas geboren und in der Natur und mit Geschichten aufgewachsen, bis er gezwungen war, in eine ferne Schule zu gehen. Nach dieser für ihn schwierigen Zeit suchte er in der Kunst seine Wurzeln.

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Polar Code - IMO-Richtlinien zum Schiffsverkehr in den Polarregionen

Nach mehrjährigen Verhandlungen hat sich die IMO (International Maritime Organisation), die Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen, auf ihrer Sitzung im November 2014 in London auf verbindliche Richtlinien zum Schiffsverkehr in den Gewässern der Arktis und Antarktis verständigt. Ziel ist es, mit dem so genannten Polar Code ein international anerkanntes Regelwerk zu schaffen, mit dem die Sicherheit der Schifffahrt und der Schutz der Umwelt in den Polarregionen verbessert werden soll.

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AECO trifft sich in Oslo

Die AECO, die Gesellschaft arktischer Expeditionskreuzfahrtorganisationen, ist die nördliche Antwort auf die IAATO und hat sich seit ihrer Gründung 2003 kontinuierlich an Gewicht gewonnen. Die Gesellschaft möchte sicherstellen, dass Tourismus in der Arktis auf eine nachhaltige und sanfte Art und Weise durchgeführt wird. Dazu hat sie wichtige und mittlerweile allgemein anerkannte Richtlinien und Wegweisungen eingeführt, die von den Mitgliedern (und auch Nicht-Mitgliedern) eingehalten werden. Seit diesem Jahr ist auch PolarNEWS ein Mitglied der AECO und war daher zum ersten Mal an ihrem Jahrestreffen mit dabei.

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Russische Marinebasis auf Wrangel Island

Seeleute der russischen Pazifikflotte haben Ende August 2014 auf Wrangel Island einen Marinestützpunkt aufgestellt, wie ein Sprecher des Flottenkommandos erklärte. «Seeleute, die an Bord der «Marshal Gelovani» auf die arktische Insel für hydrographische Forschung gelangt sind, haben die russische Marineflagge auf der Insel gehisst. Dies bedeutet zum ersten Mal die Stationierung und den Aufbau einer Basis in diesem Gebiet», sagt der Sprecher, Kapitän Roman Martov.

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Tourismus - geführt und doch verwirrt

Viele der Schiffe, die in den arktischen Gewässern unterwegs sind, haben eigene Lektoren und Guides an Bord. Diese sind angeheuert, den Passagieren die Eigenheiten der polaren Regionen näher zu bringen und sie auch an Land entsprechend zu begleiten und zu führen. Auch in Grönland gehört diese Praxis zum Alltag. Doch diese Praxis könnte sich zu einem Problem für die einheimische Tourismusindustrie entwickeln.

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NEU - 11 Zeitzonen für Russland

Russland ist mit Abstand dasjenige Land, mit der grössten Fläche in der Arktis. Seine gesamte nördliche Küste von Murmansk bis Uelen ist Teil der Arktis. Das bedeutet natürlich auch, dass Russland die meisten Zeitzonen umfasst, bis anhin deren 9. Doch die Zeiten ändern sich, auch in Russland und nicht nur sprichwörtlich. Denn das russische Parlament, die Duma hat nun eine Zeitreform angepackt und neue Gesetze dazu erlassen.

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