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Inuit stoppen «Polarstern»

Deutsche Arktisforscher auf dem Schiff «Polarstern» müssen eine aufwendige Messkampagne in letzter Sekunde abblasen - wegen eines Rechtsstreits in Kanada. Aus Angst um ihre Fischgründe haben kanadische Ureinwohner eine Forschungsfahrt der deutschen «Polarstern» gestoppt. Ein Gericht in Montreal hatte den Bedenken der Inuit recht gegeben und eine zuvor genehmigte Expedition durch eine einstweilige Verfügung nun doch verboten.

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Massaker auf den Färöer-Inseln

Mit erschütternden Bildern hat der Film «The Cove» (Die Bucht) die skrupellose Jagd auf Delphine und das blutige Massaker dokumentiert, das japanische Fischer alljährlich im Dorf Taiji veranstalten. Der Film wurde mit dem «Oscar» für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Doch während die Welt empört und erschüttert nach Japan schaut, spielt sich im europäischen Nordatlantik – von der Öffentlichkeit weit gehend unbeachtet – eine Tragödie ab, die durchaus mit dem japanischen Blutbad vergleichbar ist. Rund um die Färöer-Inseln fallen Wale und Delphine einer ebenso grausamen wie sinnlosen Tradition zum Opfer.

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Weniger Schiffe in Spitzbergen

In der Sommersaison 2010 werden weniger kleinere Kreuzfahrtschiffe, sogenannte Expeditionsschiffe, in Spitzbergen unterwegs sein als in den Jahren zuvor. Grund für den Rückgang ist einerseits das geringere Buchungsvolumen infolge der Finanzkrise, aber auch neue Sicherheitsanforderungen.

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Grosse Kreuzfahrtschiffe in Spitzbergen: bald Geschichte?

In den Naturreservaten, ist Schweröl als Treibstoff bereits seit 2007 verboten. Dies betrifft ungefähr die östliche Hälfte der Inselgruppe Spitzbergen. Seit 2009 gilt das gleiche für die Nationalparks, mit Ausnahme im Magdalenenfjord, wo für ein paar Jahre noch eine Übergangsfrist eingeräumt wurde. Schweröl ist der übliche Treibstoff für grosse Schiffe aller Art, einschliesslich Kreuzfahrtschiffe.

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Ölbohrungen vor Alaska verzögern sich

Als Konsequenz aus der Ölpest im Golf von Mexiko will die US-Regierung die Ölforderung im Arktischen Ozean vorerst auf Eis legen. Innenminister Ken Salazar fordert zunächst weitere Untersuchungen zur Bohrtechnologie und möglichen Reaktionen auf einen sogenannten Blowout, also das unkontrollierte Austreten von Öl ins Meer. Er lehnt demnach Genehmigungen für Explorationsbohrungen in der Arktis vor 2011 ab.

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Russische Homemade Schneemobile

Wenn es um den Erfindergeist und Idealismus geht kennen die Russen kaum Grenzen. Um sich im Winter bei Schnee und Sturm fortbewegen zu können braucht es ziemlich viel Ideen und technisches Geschick wenn es darum geht sich selbst ein Schneemobil zu bauen. Die aufgezeichneten Modelle zeigen ein Bild vom Einfallsreichtum der Schneemobil-Konstrukteure.

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Arktis-Schifffahrt soll stärker kontrolliert werden

Die Anrainer-Staaten der Arktis haben sich bei ihrem Treffen Ende März 2010 in Kanada darauf geeinigt, den Schiffsverkehr um den Nordpol stärker zu kontrollieren. Gemeinsam mit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation müsse schnellstens eine Regelung ausgearbeitet werden, gab Kanadas Aussenminister Lawrence Cannon im kanadischen Chelsea zu Protokoll. Wegen der Klimaerwärmung und der daraus resultierenden Eisschmelze werde der Schiffsverkehr im arktischen Meer deutlich zunehmen.

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Glasfaserkabel durch die Nordwest-Passage

Riesen Aufwand für ein bisschen mehr Datengeschwindigkeit. Die US-Firma «Kodiak-Kenai Cable» mit Sitz in Alaska will ein Unterwasserkabel quer durch die Arktis von London bis nach Tokio verlegen - damit Daten schneller von einer Stadt zur anderen gelangen. Erst der Klimawandel macht das Projekt möglich.

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Russland bekräftigt Anspruch auf Rohstoffe in der Arktis

Russland werde seine Ansprüche auf die Rohstoffvorkommen in der Arktis verteidigen, bekräftigt Kremlchef Dmitri Medwedew. Als Folgen des Klimawandels würde der Streit um den Zugang zu der Polarregion weiter angeheizt.

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