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Arktisches Meereis weiter auf dem Rückzug

Das arktische Meereis ist Jahren auf dem Rückzug. Im Jahr 2012 erreichte es einen traurigen Negativrekord mit 3.4 Millionen Quadratkilometer Ausdehnung am Ende des Sommers. In diesem Jahr ist er zweitkleinste Wert gemessen worde, nämlich 4.1 Millionen Quadratkilometer. Dies sind noch weniger als im ehemaligen Rekordjahr 2007. Und gemäss Experten des Alfred-Wegener-Instituts, die diese Messungen durchgeführt hatten, wird der Trend sich weiter fortsetzen.

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Grauwale in Russland kommen langsam zurück

Der vom Aussterben bedrohte westliche Grauwal, der in den Gewässern des russischen Fernen Ostens lebt, zeigt langsame Zeichen der Erholung. Doch die Populationszahlen und ihr Lebensraum sind immer noch durch industrielle Aktivitäten in der Region bedroht, wie in einem neuen Bericht steht. In den letzten 12 Jahren hat Sakhalin Energy grosse Anstrengungen unternommen, um die Auswirkungen auf die Wale und die fragile Umwelt durch seine Operationen zu reduzieren. In dieser Zeit ist die Walpopulation um 3 – 4% pro Jahr gewachsen und ist von 115 Tiere (2004) auf 174 (2015) angestiegen.

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Franklins lange verloren geglaubtes Schiff HMS Terror ist gefunden

Als Sir John Franklin und seine 128 Männer 1845 spurlos in der kanadischen Arktis verschwanden, führte dies zu der grössten und längsten Such- und Rettungsmission in der Geschichte der polaren Entdeckungen. Mehr als 50 Jahre lang versuchten zahlreiche Männer und Schiffe in den hohen Norden zu gelangen, um nach der Expedition und gleichzeitig nach einem Weg durch die Nordwestpassage zu suchen. Der Weg wurde zwar gefunden, doch das Schicksal der Expedition und der beiden Schiffe blieb ungewiss. Erst 2014 wurde die HMS Erebus, das Flaggschiff von Franklin gefunden. Und nun hat eine weitere Suchmission auch das zweite Schiff, die HMS Terror, entdeckt, und zwar mehr beinahe 100 km südlich von seinem angedachten Untergangsort und beinah intakt.

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ICE AGE Kinofiguren erleben den Winter an Scott Base in der Antarktis

Was machen ein Faultier und ein Wiesel in der Antarktis? Die beiden Kostüm-Figuren des neuen Kinofilms ICE AGE “Kollision voraus” sind in der Antarktis, um Kindern von 5-12 den eisigen Kontinent näher zu bringen. Antarctica New Zealand und die Filmgesellschaft 20th Century Fox NZ arbeiten zusammen an einer Reihe von kurzen Videos, die jungen Neuseeländern helfen soll, den Zusammenhang zwischen der Antarktis und dem Klimawandel zu verstehen

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Kanadische Inuit-Gemeinde geht gegen den Klimawandel an

Energieversorgung in den abgelegenen Gemeinden in der kanadischen Arktis hängt immer von den Schiffslieferungen aus dem Süden ab. Trotz immer weniger Eis an der Küste der Davisstrasse und der früheren Öffnung der Nordwestpassage, was den Versorgungsschiffen den Zugang zu den Gemeinden in Nunavut und den Nordwest-Territorien erleichtert, ist es immer noch eine schwierige und vor allem kostspielige Angelegenheit. Ironischerweise unterstützen die Gemeinden durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen den Klimawandel, da sie Öl und Diesel für die Stromproduktion verwenden. Die Gemeinde Clyde River geht nun einen anderen Weg.

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Kommunikation über dem 81. Breitengrad wird Realität

Heutzutage ist die Kommunikation in den Gebieten nördlich von Svalbard immer noch eine grosse Herausforderung. Doch ein neues norwegisches Forschungsprojekt verspricht eine bahnbrechende Lösung für die Regionen nördlich des 81. Breitengrades.

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Schmelzender Eispanzer könnte Abfälle aus dem kalten Krieg freilegen

Der Klimawandel droht Sondermüll aus einem verlassenen Lager freizusetzen, das einst unter dem grönländischen Eisschild begraben gedacht war. Das Lager Camp Century der US-Streitkräfte wurde 1959 unter dem Eispanzer gebaut und war als strenggeheime Testanlage für den Einsatz von Kernwaffen während des Kalten Krieges eingesetzt worden. Nachdem das Camp 1967 ausser Dienst gestellt wurde, wurden sowohl Infrastruktur wie auch Abfälle zurückgelassen.

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Letzte Mammuts in Alaska starben an Verdursten

Wollhaarmammuts im Bereich der Beringsee überlebten aufgrund der speziellen Bedingungen der Region ihre Verwandten auf dem Festland um einige tausend Jahre. Nun haben Forscher herausgefunden, warum eine der letzten Populationen von Wollhaarmammuts auf einer abgelegenen Insel nahe Alaska ausstarb. Wahrscheinlich ist eine Kombination von steigendem Meeresspiegel und Verlust von Süsswasser der Grund gewesen.

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Forscher simulieren erfolgreich Meereisrinnen in der Arktis

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut standhielt. Von diesem Erfolg berichten sie in einer Studie, welche online im Fachmagazin Geophysical Research Letters erschienen ist.

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Drohnen gegen Müll im Arktischen Ozean eingesetzt

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts setzen auf der aktuellen Polarstern-Expedition einen Multikopter mit hochauflösender Kamera ein, um an der Meeresoberfläche treibende Müllstücke standardisiert zu erfassen. Die Tiefseeforscher hatten am Meeresgrund der Arktis eine Zunahme von Müll über die letzten zehn Jahre nachgewiesen. Das war der Anlass dafür, jetzt das Programm zur quantitativen Untersuchung des Müll-Eintrages an der Meeresoberfläche zu starten.

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