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Warmes Wasser wirbelt das Leben in der Arktis durcheinander

Die Erwärmung der arktischen Gewässer durch den Klimawandel dürfte künftig zu einer radikalen Veränderung der Meereslebensräume im hohen Norden führen. Das legen Daten aus Langzeitbeobachtungen in der Framstrasse nahe, die Forscher des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) jetzt ausgewertet haben. Ihre wichtigste Erkenntnis: Es genügt bereits ein vorübergehender Warmwassereinstrom in den Arktischen Ozean, um die Lebensgemeinschaften von der Wasseroberfläche bis hinunter in die Tiefsee grundlegend zu beeinflussen. Wie die Autoren aktuell im Fachmagazin «Ecological Indicators» berichten, ereignete sich ein solcher Wärmeeinstrom im Zeitraum von 2005 bis 2008.

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AWI beteiligt sich an neuem Forschungsverbund

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein, darunter auch der Bereich «Arktische Klimaveränderung», an dem das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung beteiligt ist. Unter anderem wollen die Wissenschaftler das Forschungsschiff «Polarstern» des Alfred-Wegener-Instituts einfrieren und so 14 Monate lang durch den Arktischen Ozean driften lassen. Die Forschungsbereiche werden mit insgesamt 128 Millionen Euro gefördert.

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Schwerster Sturm in Longyearbyen seit 30 Jahren: Häuser von Schneelawine beschädigt

Seit Tagen hat es für Spitzbergen für die Nacht zum 18. Dezember 2015 Sturmwarnungen bis Orkanstärke gegeben. Das Unwetter, das am Freitag losbrach und die Nacht über anhielt, ist der schwerste Sturm in Longyearbyen seit 30 Jahren, wie es bereits heißt. In Longyearbyen ist es zu Sturmschäden gekommen.

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Wenig Eis: Eisbären kommen nicht in die Kinderstuben

Die aktuelle Eiskarte sieht um Spitzbergen herzzerreissend weiss aus. Nachdem 2014 ein gutes Eisjahr gewesen ist, mit viel Eis vor allem im Osten Spitzbergens, enttäuscht der Frühwinter 2015 in Sachen bislang auf ganzer Linie.

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Meereis spielt eine wichtige Rolle im arktischen Methankreislauf

Der eisbedeckte Arktische Ozean spielt eine grössere Rolle für die Konzentration des Treibhausgases Methan in der Atmosphäre als bisher angenommen. Über neuentdeckte Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Meereis und Ozean berichten Forscher vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer aktuellen online-Studie in den Scientific Reports der Fachzeitschrift Nature.

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Mikroplastikpartikel in den Gewässern vor Spitzbergen gefunden – Müssen wir uns um die Verschmutzung des arktischen Ozeans sorgen?

Winzige Kunststoffteilchen, sogenannte Mikroplastikpartikel aus Kosmetika und Plastikmüll sammeln sich in Meeren und Binnengewässern weltweit an. Kürzlich wurden sie auch in arktischen Gewässern südlich und südwestlich von Spitzbergen gefunden von wo aus sie in die arktische Nahrungskette gelangen können.

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Milliarden Jungfische unter dem arktischen Meereis

Mit einem neuen Fanggerät ist es Meeresbiologen des Alfred-Wegener-Institutes erstmals gelungen, Polardorsche direkt unter dem arktischen Meereis zu fischen und im Anschluss ihre Verbreitung und Herkunft zu ermitteln. Diese Daten sind von fundamentaler Bedeutung, weil der Polardorsch als Nahrung für Robben, Wale und Seevögel eine zentrale Rolle im Nahrungsnetz der Arktis spielt. Die Studie, welche kürzlich im Fachmagazin Polar Biology erschienen ist, zeigt, dass sich unter dem Eis ausschliesslich Jungtiere aufhalten. Die Forscher fürchten, dass dieser wichtige Lebensraum im Zuge des Klimawandels verloren gehen könnte.

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Wo auf der Welt taut der Permafrost?

Ein internationales Forscherteam stellt am 19. September 2015 auf einer Konferenz im kanadischen Quebec das erste Online-Datenportal zur Situation der weltweiten Permafrost-Vorkommen vor. Im Global Terrestrial Network for Permafrost (www.gtnp.org) bündeln die Wissenschaftler erstmals alle verfügbaren Messdaten zur Temperatur und Auftautiefe des Dauerfrostbodens in der Arktis, der Antarktis und den Hochgebirgsregionen und stellen diese für jedermann frei zum Download zur Verfügung. Das neue Portal kann somit als Frühwarnsystem für Forschende und Entscheidungsträger aus aller Welt dienen.

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Ölförderprojekte in der Arktis haben eine unsichere Zukunft

Zurzeit machen immer weiter sinkende Ölpreise Schlagzeilen. Dieser Trend wird wahrscheinlich in der nächsten Zeit so weitergehen. Dies stellt jedoch die Förderprojekte in der Arktis in Frage, die bereits jetzt als Hochrisiko und teuer gelten. Mehrere Gesellschaften haben bereits ihren Rückzug aus diesen Projekten vollzogen und ihre Pläne in den Schubladen verstaut. Wie wird die Zukunft für diese Projekte aussehen? Sind die Bohrpläne in der Arktis Geschichte bevor sie begonnen haben?

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Mission erfüllt – Oceanwide Expeditions reinigt Strände Svalbards auf einer Sonderfahrt

Die Unmengen an Müll, besonders Plastik, in den Ozeanen hat ein alarmierendes Ausmass erreicht. Auch an den arktischen Küsten des Svalbard-Archipels werden jedes Jahr Tonnen von Plastikmüll angeschwemmt. Dieser Müll bedroht die Tierwelt und die Welt in hohem Masse. Oceanwide Expeditions, führend bei Expeditonsfahrten in der Arktis, hat nun eine einzigartige Aufräumaktion an Bord der M/V Ortelius erfolgreich beendet. Ziel war es, dem Müll an den Küsten Svalbards den Kampf anzusagen.

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