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Schweiz deponiert Beitrittsgesuch zum Arktisrat

Der Arktisrat ist der Zusammenschluss der Arktisanrainerstaaten und dient als Plattform für sämtliche Belange, die im Zusammenhang mit der arktischen Region stehen. Der Rat hat in den letzten Jahren immer mehr an Gewicht gewonnen, vor allem durch die klimabedingte Öffnung der Arktis. Staaten, die nicht zu den arktischen Anrainern gehören, können dem Rat als Beobachter beitreten und somit einen gewissen Einfluss auf die Entscheidungen nehmen. Zu diesen Staaten mit Beobachterstatus gehören einige asiatische Staaten wie Japan, Korea, China und Indien, aber auch einige der europäischen Staaten. Nun hat die Schweiz auch ihr Beitrittsgesuch deponiert, in der Hoffnung, beim nächsten Treffen in den illustren Kreis aufgenommen zu werden.

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Grossunternehmen setzen auf neue Hotels in Longyearbyen

Im äussersten Norden Europas liegt der Svalbard-Archipel, eingebettet zwischen Nordkap und Nordpol. Auf einer Fläche von über 60‘000 Quadratkilometer findet sich alles, was die Arktis ausmacht, vom Rentier bis zum Eisbären. Daher ziehen die Inseln jedes Jahr zehntausende von Touristen an. Der Tourismus hat sich mittlerweile zur zweitwichtigsten Branche auf Svalbard entwickelt und entsprechend werden Infrastrukturprojekte geplant.

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Australisches Fischereischiff aus antarktischem Eis gerettet

Am 7. Februar 2015  blieb ein australisches Fischereischiff, die 63 Meter lange «Antarctic Chieftain» mit 26 Besatzungsmitgliedern an Bord, im antarktischen Packeis stecken. Das Unglück ereignete sich rund 1’450 Kilometer nordöstlich der McMurdo-Bucht. Das Eis schloss das Schiff komplett ein und beschädigte dabei drei der vier Propeller, so dass es nicht mehr manövrierfähig war. Das neuseeländische Rettungszentrum wurde kontaktiert und der US-Eisbrecher «Polar Star», der zu dem Zeitpunkt nur 690 Kilometer entfernt war, wurden um Hilfe gebeten.

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Eiszeit zwischen Grönland und den USA

Eines der letzten aktiven Überbleibsel aus der Ära des Kalten Krieges ist der Luftwaffenstützpunkt Thule des US-amerikanischen Militärs. Es versteht sich von selbst, dass die Nutzung von fremden Territorium als Militärbasis nicht nur einen sicherheitspolitischen, sondern auch einen wirtschaftlichen Aspekt für das «Gastland» hat. Doch nun hat der neugewählte grönländische Premierminister Kim Kielsen bei seinem ersten offiziellen Besuch in Kopenhagen die Gelegenheit genutzt, Unterstützung für ein besonderes Anliegen zu gewinnen: Nutzungsgebühren für den Luftwaffenstützpunkt von den USA einzutreiben.

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Winter in sibirischen Permafrostregionen werden seit Jahrtausenden wärmer

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes ist es erstmals gelungen, mit einer geochemischen Methode aus der Gletscherforschung Klimadaten aus Jahrtausende altem Permafrost-Grundeis zu entschlüsseln und die Wintertemperatur-Entwicklung im russischen Lena-Delta zu rekonstruieren. Ihr Fazit: In den zurückliegenden 7000 Jahren ist die Wintertemperatur in den sibirischen Permafrostregionen langfristig gestiegen. Als Grund für diese Erwärmung nennen die Forscher eine sich ändernde Stellung der Erde zur Sonne, verstärkt durch den steigenden Ausstoss von Treibhausgasen seit Beginn der Industrialisierung.

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Eisenerz aus der Arktis für europäische Stahlwerke

Das Mary River-Eisenerzlager der «Baffinland Iron Mines Corporation» auf der Baffin-Insel im Arktis-Territorium Nunavut gehört zu den Erzvorkommen mit dem weltweit höchsten Eisengehalt. Er liegt bei mehr als 65 Prozent. Der Wirtschaft und damit dem wachsendem Wohlstand des Territoriums Nunavut wird es zugutekommen.

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Schiffsglocke der HMS Erebus wieder ans Tageslicht geholt

Nur wenige Expeditionen sind so von Geheimnissen umrankt wir die britische Arktisexpedition von Sir John Franklin, der sich auf die Suche nach der Nordwestpassage gemacht hatte. Nachdem das Eis sein zwei Schiffe eingeschlossen hatte, verschwanden alle 129 Mann- Vor kurzem wurde nun die HMS Erebus, eines der beiden verschwundenen Schiffe beinahe 170 Jahre nach der missglückten Expedition gefunden. Taucher haben nun die Schiffsglocke aus dem Wrack geborgen.

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Der grönländische Eisschild jetzt in HD

Der grönländische Eisschild ist bereit für seine Nahaufnahme. Die am höchsten je aufgenommenen Satellitenbilder der Region haben ihren Auftritt. Und während jeder individuelle Pixel nur eine Momentaufnahme in der Zeit darstellt, zeigen die Bilder zusammengenommen die Eiskappe als eine Art lebenden Körper: fliessend, zerbrechend und abschmelzend ins Meer.

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Ich kann Dich gut riechen – Duft bestimmt die Partnerwahl

Von vielen Tierarten ist bekannt, dass der Körpergeruch bei der Partnerwahl eine Rolle spielt. Der Duft des potenziellen Partners verrät, wie gut das Immunsystem zum eigenen passt. Es gilt das Prinzip: Je unähnlicher ein Paar, desto fitter werden seine Nachkommen sein. Dies gilt auch für Tiere der Arktis: Forschende vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung an der Vetmeduni Vienna haben erstmals herausgefunden, dass ähnlich duftende Dreizehenmöwen auch ähnliche Immun-Gene besitzen.

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Kanadische Eisbären und ihre ungewisse Zukunft

Der Klimawandel in der Arktis betrifft Mensch und Tier und seine Auswirkungen machen auch vor dem König der Arktis nicht Halt. Eisbären sind auf das Meereis angewiesen, da sie vor allem dort ihre Nahrung finden. Verschiebungen bei der Bildung von Meereis und in der Dauer der der Eisbedeckungen, besonders die mögliche Verlängerung der Eis-freien Perioden, hat Auswirkungen auf die Eisbären unter den prognostizierten Erwärmungen noch vor dem Ende des jetzigen Jahrhunderts. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie kanadischer Wissenschaftler, die ihre Resultate in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht haben.

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