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Mitte April, noch kaum vom Nordpol zurück, kam bereits die nächste Filmanfrage aus Russland. Diesmal soll ein Film über den stärksten Eisbrecher der Welt, die «50 Let Pobedy gedreht werden. Die Reise ging von Murmansk über Franz Josef Land zum Nordpol und zurück. Diesem Angebot konnte das PolarNEWS Filmteam natürlich nicht wiederstehen.

Eisbrecher-Filmaufnahmen
Spektakuläre Filmaufnahmen gelangen mit der an der Stange montierten Kamera.

Der Atomeisbrecher «50 Let Pobedy» (50. Jahrestag des Sieges) ist der grösste russische nuklear angetriebene und gleichzeitig stärkste Eisbrecher der Welt. Das 159 Meter lange und 30 Meter breite Schiff kann Eis mit einer Dicke von bis zu drei Metern durchbrechen. Normalerweise zählt die Besatzung 138 Mann. Die im Reaktor erzeugte Wärme leistet in zwei Turbinensätzen insgesamt eine Leistung von 75.000 PS. Das Schiff verfügt über drei Antriebsschrauben. Der Atomeisbrecher «50 Let Pobedy» ist zudem das erste Schiff der Arktika-Klasse, dessen Rumpf die Form eines Löffels besitzt. Die Konstrukteure erhofften sich dadurch ein effizienteres Brechen des Eises, wodurch das Schiff schneller in vereisten Gewässern operieren kann. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 21,4 Knoten (ca. 40 km/h).

Kamerakran
Beim Landausflug auf Franz Josef Land kam der Kamerakran zum Einsatz.

Das PolarNEWS Filmteam bestand aus Werner Breiter und Heiner Kubny (Kamera), Rosamaria Kubny (Foto) und Christian Hug (Journalist). Insgesamt wurde über 20 Stunden Rohfilm gedreht. Daraus soll nun Werner Breiter einen 25-minütigen Dokumentarfilm, sowie einen 4-minütigen Trailer zusammenschneiden.

Pano-Film-Heli
Für Landausflüge stand ein MI-8 Helikopter zur Verfügung.

Werner Breiter - Heiner Kubny
Werner Breiter und Heiner Kubny beim Interview mit dem Expeditionsmaler Rainer Ullrich

Kamerastange