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Australiens Antarktisches Programm feiert Geburtstag

Vor siebzig Jahren, am 28. November, startete die Jungfernfahrt des australischen Antarktisprogrammes von Westaustralien aus. Das Ziel war die Eröffnung der ersten nationalen Forschungsstation in der antarktischen Region. Heutzutage gilt Australien und sein Forschungsprogramm als Schlüsselfigur in antarktischen Belangen und verwaltet das grösste Segment Antarktikas.

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Ausgestorbene Riesenseekuh in der russischen Arktis gefunden

Russische Wissenschaftler entdeckten die Überreste eines enormen ausgestorbenen Meeressäugetiers im Boden der Kommander-Inseln im äussersten Osten Russlands. Das Umweltministerium vermeldete, dass die Überreste noch intakt seien und das Ganze ein exzellenter Fund aufgrund der Geschichte dieser Art darstellt.

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Das Erwachen der antarktischen Prinzessin

Die belgische Antarktis-Station Princess Elisabeth Antarctica ist eine der neuesten und modernsten Forschungsstationen. Im Sommer können bis zu 16 Forscher in der Station arbeiten, die im Queen-Maud-Land der Ostantarktis steht. Sie ist eine reine Sommerstation und daher im Winter unbemannt und von Belgien aus automatisch gesteuert danke einem modernen Kontrollsystem. Nun ist die Station für den Betreib geöffnet und bereit gemacht worden.

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Neue Daten aus der Arktis zeigen keine Erwärmungspause

Der globale Erwärmungshiatus, eine Verlangsamung der globalen Erderwärmung, hat seit Jahren Wissenschaftler erstaunt. Statt einer immer weiter steigenden Durchschnittstemperatur, ging diese ganz leicht zurück. Doch nun haben bisher vernachlässigte Daten aus der Arktis gezeigt, dass diese sich sechsmal schneller erwärmt hat, als der Rest der Erde und dass die globale Erwärmung überhaupt keine Pause eingelegt hatte.

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Südgeorgiens Albatrosse werden weniger

Albatrosse sind eine der Ikonen der antarktischen Vogelwelt. Fast niemand kann sich der Faszination dieser eleganten Vögel entziehen, wenn sie über die Wellen des Südpolarmeeres segeln. Doch ihre Zahl hat sich in den vergangenen 35 Jahren signifikant reduziert, besonders diejenigen, die rund um Südgeorgien brüten. Zu diesem Resultat kommt eine Studie, die jetzt in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde.

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Belugas wählen Lodden statt Heilbutt in wärmeren Gewässern

Der Klimawandel scheint eine kleine Fischart nach Norden zu treiben – direkt in den Schlund von Walen, die sich normalerweise grössere Fische bevorzugen. Doch es sind nicht nur die Wale, die sich an den kleinen Fischen genüsslich halten, auch die ehemalige Beute der Wale profitiert von der neuen Nahrungsquelle.

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Was unter Antarktikas am schnellsten schmelzenden Gletscher liegt

Ein britisches Forschungsteam hat hochaufgelöste Karten eines Gletscherbetts in der Westantarktis erstellt, was helfen wird, den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels aus dieser Region vorherzusagen. Radaruntersuchungen des Bodens unter dem Pine Island Gletschers hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit einigen Überraschungen hervorgebracht. Die Resultate der Arbeit werden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Heute gehen wir Wale fangen

Grönland besticht in vielerlei Hinsicht mit Superlativen: die grösste Insel der Welt, die grösste Eiskappe auf der Nordhemisphäre, das älteste Gestein der Welt. Die Liste könnte noch lange weitergeführt werden. Daher ist die Faszination, die von diesem Flecken ausgeht, durchaus nachvollziehbar. In den letzten Jahren hat Grönland auch immer mehr Menschen angezogen, darunter Birgit Lutz. Die Abenteurerin war bereits einmal im Rahmen einer Expedition im wilden Osten der Insel und war von der Region und den Menschen so fasziniert, dass sie beschloss, zurückzukehren und ein Buch zu schreiben. Das Resultat ist ein intimer Einblick in eine Kultur, die gefangen zwischen Tradition und Moderne, ihren Platz sucht.

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Kanadische Moose erzählen vergangene Klimageschichten

Die Arktis ist der am schnellsten sich erwärmende Ort der Welt. Doch Wärmezyklen traten auch schon in der Vergangenheit auf und Klimaforscher sind stets auf der Suche nach Informationen über diese vergangenen Klimageschichten. Einige Moosarten in der östlichen kanadischen Arktis, die lange im Eis eingeschlossen waren, treten nun ans Sonnenlicht aufgrund der globalen Erwärmung. Und die Radiokarbonmethode mit diesen Pflanzen zeigt, dass die jetzigen Sommertemperaturen in der Region die höchsten in den vergangenen zehntausenden von Jahren gewesen sind.

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Der Lebensraum beeinflusst Pinguinrufe

Vögel nutzen Rufe, um Partner anzulocken, ihre Territorien zu verteidigen und Artgenossen zu erkennen. Doch während wir sehr viel darüber wissen, wie Rufunterschiede bei verschiedenen Populationen von Singvögeln funktionieren, ist nur wenig untersucht, welche Auswirkungen solche Variationen bei Vogelarten wie beispielsweise Pinguinen, bei denen die Rufe vererbt werden, haben. Eine neue Studie hat die Unterschiede in den Rufen von Zwergpinguinen an vier verschiedenen Standorten in Australien untersucht. Als Resultat fanden die Forscher, dass Unterschiede in den Lebensräumen wichtiger sind als geographische Isolation oder andere Faktoren, wenn es um die Rufunterschiede der Vögel geht.

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