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Kein Weiterkommen im Eis: Der russischer Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov» mit 105 Touristen, Wissenschaftlern und Journalisten an Bord ist im Eis der Antarktis festgefroren. Es bestehe aber keine Gefahr, teilte die «Fareastern Shipping Company» die Eigentümerin des Eisbrechers am Dienstag mit. Ebenfalls mit an Bord ist ein Filmteam der BBC.

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Der Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov» fror in der Nähe von Snow Hill Island vor der Ostküste der Antarktischen Halbinsel fest. Am Dienstag war es rund acht Kilometer von eisfreiem Wasser entfernt. Bei den meisten Touristen handelt es sich um Briten, wie die Reiseagentur Exodus Travel mitteilte. Gefahr für Touristen, Schiff und Crew besteht trotz der eisigen Umklammerung offenbar nicht. Einzig die Stimmung an Bord soll inzwischen auf dem Nullpunkt sein, sagte der Reisführer Paul Goldstein. «Die Besatzung des Eisbrechers wartet auf Wetteränderung, damit das Schiff weiter fahren kann. Das ist eine Frage von ein oder zwei Tagen», so die Sprecherin der Reederei.

Nach Angaben der argentinischen Behörden bestand jedoch keine Gefahr für den 1981 in Finnland gebauten Eisbrecher, der inzwischen zu einem Kreuzfahrtschiff für Polarfahrten umgebaut worden ist. «Die Situation ist für einen Eisbrecher völlig normal, und es besteht kein Notfall», sagte Sergio Gaetán Leiter der Marine-Präfektur in Ushuaia. Sobald sich der Wind drehe, werde der Eisbrecher, der über sechs Dieselmaschinen mit insgesamt 24 200 PS verfügt, seine Fahrt fortsetzen können.

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Unangenehme Nebenwirkung ist neben verpassten Rückflügen nach Europa auch die Tatsache, dass die Passagiere für die nächste Tour bereits in Ushuaia auf ihre Fahrt zu den Kaiserpinguinen in Snow Hill Island und nach South Georgia warten. Die tun sie vermutlich noch einige Tage.

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