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Die neue deutsche Forschungsbasis Neumayer-Station III ist erstmals in ihrer endgültigen Form zu sehen. Mit der kompletten Montage der Aussenhülle ist in der Antarktis ein weiterer Meilenstein beim Bau der Station erreicht. Die Fassade schützt die beiden oberen, aus Containermodulen aufgebauten Stockwerke der Station vor den äusseren Witterungseinflüssen. Die weiteren Montagearbeiten an der vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft betriebenen Station können nun weitgehend unabhängig vom antarktischen Wetter erfolgen.

Montage

Auch bei den Verantwortlichen in Bremerhaven sorgt diese Meldung aus der Antarktis für grosse Erleichterung. «Wir freuen uns sehr, dass die Fassadenarbeiten zeitgerecht fertig gestellt werden konnten», erklärt Dr. Hartwig Gernandt, Leiter der Logistik und Verantwortlicher des Neubaus am Alfred-Wegener-Institut. «Damit ist ein wichtiger Schritt im Bauprojekt erreicht und die weiteren Arbeiten an der Station können nun nahezu unabhängig von den zum Teil extremen Wetterbedingungen in der Antarktis fortgesetzt werden», so Gernandt weiter.

Mit dem Bau der Neumayer-Station III werden die wissenschaftlichen und logistischen Voraussetzungen für langfristige Forschung in der Antarktis erfüllt. Mit einer Station auf modernstem Stand der Technik sollen die Langzeitmessungen der wissenschaftlichen Observatorien fortgesetzt und neue Forschungsprojekte ermöglicht werden. Die Neumayer-Station III wird 6,5 Kilometer südlich der heutigen Neumayer-Station errichtet und soll Forschungsarbeiten für die nächsten 25 bis 30 Jahre gewährleisten.

Weitere Informationen über die neue Forschungsstation in der Antarktis unter:
http://www.awi.de/de/infrastruktur/stationen/neumayer_station_iii

Neumayer-III-Nordseite