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Während in der Arktis im Sommer die Sonne während Monaten nicht mehr untergeht, huschen in der Antarktis geisterhaft Polarlichter durch die Dunkelheit der Polarnacht. Die zarten Schleier aus grünlichem oder rötlichem Licht, die sonderbaren Farben und Muster, die sich am Himmel bewegen, sind von einer einzigartigen und faszinierenden Schönheit.

Das Südlicht ist das weniger bekannte Pendant zu den Polarlicht-Phänomenen auf der Nordhalbkugel des Globus. Da in der Antarktis weit weniger Menschen leben als in der Arktis, wird das Südlicht nur seltener beobachtet.

Sowohl Nordlicht (Aurora Borealis) als auch Südlicht (Aurora Australis) werden von Sonnenwinden ausgelöst, die in die Erdatmosphäre eintauchen und dabei Moleküle zum Leuchten bringen.
Nun hat die amerikanischen National Science Foundation (NSF) neue, beeindruckende Bilder der Aurora Australis veröffentlicht. Die Polarlichter gehört zu den faszinierendsten Naturphänomenen.

Aurora-Australis-Satellit

Polarlicht über der Antarktis vom Weltall aus gesehen.

Die Höhe der Polarlichter liegt gewöhnlich bei 100 bis 120 Kilometer. Die unterschiedlichen Farben der Aurora Borealis entstehen in verschiedenen Höhenbereichen. Etwa 300 Kilometer über der Erdoberfläche dominiert rotes Licht, das in Erdnähe in grüne und schliesslich in purpurfarbene Töne übergeht. Die Leuchtkraft ist oft veränderlich, unregelmässig oder pulsierend. Polarlichter sind meistens nördlich 60° nördlicher Breite bzw. südlich 60° südlicher Breite zu beobachten.

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Keith Vanderlinde, der auf der Amundsen-Scott Forschungsstation der National Science Foundation (NSF) am Südpol überwinterte, hat beeindruckende Bilder gemacht. Das NSF betreibt nach eigenen Angaben die einzige Wissenschaftsstation am Südpol, um astrophysische Forschung zu betreiben.

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