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Antarktischer Eispanzer verbirgt riesiges Gebirge

Fantastische Einblicke: Unter der bis zu vier Kilometer dicken Eisdecke der Antarktis verbirgt sich das letzte unerforschte Gebirge der Welt – eine Bergkette in Grösse der Alpen. Vermessungen eines internationalen Forscherteams liefern überraschende Erkenntnisse über die Geschichte unserer Erde.

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Walfänger können auf Comeback hoffen

Tierschützer schlagen Alarm: Der kommerzielle Walfang könnte schon bald wieder teilweise legalisiert werden, in der Internationalen Walfangkommission kursiert eine entsprechende Vorlage. Sogar mächtige Anti-Walfang-Länder wie die USA sollen einverstanden sein - aus Rücksicht auf Japan.

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Kreuzfahrtschiff in Antarktis auf Grund gelaufen

Ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als hundert Menschen sitzt in der Antarktis fest. Die unter der Flagge der Bahamas fahrende «Ocean Nova» lief etwa zwei Kilometer vor dem argentinischen Antarktis-Stützpunkt San Martin auf Grund.

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Belgien eröffnet hochmoderne Antarktis-Station

Klimaschutz wird jetzt auch dort grossgeschrieben, wo das Klima besonders intensiv erforscht wird: an den Polkappen. Belgien hat in der Antarktis die erste umweltfreundliche Polarstation in Betrieb genommen.

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Dritte chinesische Forschungsstation in der Antarktis

China hat mit der «Kunlun-Station» die dritte Forschungsstation in der Antarktis errichtet. Sie ist die erste im Binnenland des Kontinents und liegt auf 4093 Meter über Meer.

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Erderwärmung betrifft alle Regionen der Antarktis

Der Südpol ist die eisigste Region der Welt, doch nun präsentieren US-Wissenschaftler brisante Messdaten. Diese belegen, dass die Antarktis seit einem halben Jahrhundert als Ganzes wärmer wird. Zeitgleich berichten britische Forscher, dass ein gigantischer Eisbruch unmittelbar bevorsteht.

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Fassade der Neumayer-Station III vollständig montiert

Die neue deutsche Forschungsbasis Neumayer-Station III ist erstmals in ihrer endgültigen Form zu sehen. Mit der kompletten Montage der Aussenhülle ist in der Antarktis ein weiterer Meilenstein beim Bau der Station erreicht. Die Fassade schützt die beiden oberen, aus Containermodulen aufgebauten Stockwerke der Station vor den äusseren Witterungseinflüssen. Die weiteren Montagearbeiten an der vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft betriebenen Station können nun weitgehend unabhängig vom antarktischen Wetter erfolgen.

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LOHAFEX: Ein deutsch-indisches Kooperationsprojekt

Die Besatzung des Forschungsschiffes «Polarstern» ist auf dem Weg in den Südatlantik. Eigentlich soll sie dort die Antarktis mit Eisen düngen, um das Wachstum von Algen anzuregen. Derweil kommen aber Zweifel auf, ob das Düngen unbedenklich ist. Die Wissenschaftler sagen, ihr Experiment sei harmlos.

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Forscher erstellen neue Seekarten

Die neu angefertigten Karten enthalten deutlich mehr Informationen als die alten Seekarten. Unter anderem sind auch Robben- und Pinguin-Kolonien eingezeichnet. Auch zur Orientierung an Land können die neuen Seekarten eingesetzt werden.

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Grosse Risse im Wilkins Ice Shelf entdeckt

ASAR-IMM-26-NOV-2008Noch hält die schmale Brücke aus Schelfeis am Wilkins-Schild, aber ihre Tage könnten gezählt sein. Das fragile Verbindungsstück reicht von der Antarktischen Halbinsel bis zur vorgelagerten Charcot-Insel und verhindert derzeit noch, dass das Eisschelf grossflächig auseinanderbricht. Nun haben Esa-Forscher auf Satellitenfotos neue Risse entdeckt - und sie könnten zur Folge haben, dass sich die noch bestehende Eisbrücke öffnet. Bereits im Sommer hatte sich ein solcher Zerfall auf «Envisat»-Fotos angedeutet.
Der Wilkins-Schild ist ein riesiges schwimmendes Eismassiv, das Wissenschaftlern bereits seit längerem Sorgen bereitet. Ende Februar begann der Anfang vom Ende des Schelfs: Gewaltige Teile der insgesamt 13.000 Quadratkilometer grossen Eisfläche zerbröselten in zahlreiche kleine Stücke und eine Reihe gewaltiger Eisberge. Satellitenaufnahmen im März dokumentierten den fortschreitenden Verfall.
Die nun bedrohte Eisbrücke verbindet das Wilkins-Schelfeis mit den zwei Inseln Charcot und Latady. Eine «Envisat»-Aufnahme vom 26. November 2008 zeigt neue Risse, die östlich der Latady-Insel entstanden sind und sich offenbar Richtung Norden ausdehnen. «Die neuen Risse, die bereits bestehende Risse erreicht haben, könnten zum Eisabbruch führen», sagte Angelika Humbert von der Universität Münster. Dies könne die Eisverbindung destabilisieren und kollabieren lassen.

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