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Der Netzwerk- und IT-Dienstleister British Telecom hat in der Antarktis seine erste Satelliten-Funkstation fertig gestellt. Die «Ice Station Troll» ist Bestandteil des weltweiten Kommunikations-Netzwerks, das BT für das zivile europäische Satelliten-Navigations-System Galileo einrichtet.

Neben der «Ice Station Troll» an einem der kältesten, trockensten und windigsten Orte der Welt, befinden sich weitere Standorte auf Inseln wie La Réunion, Neukaledonien, der Osterinsel und Hawaii. Die Bodenstation «Ice Station Troll» besteht aus einer VSAT- Parabolantenne mit 3,8 Metern Durchmesser, die von einer Schutzkuppel mit 6,3 Metern Durchmesser umgeben ist.

uebersicht

BT hat erst kürzlich eine Vertragsverlängerung mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA für den weiteren Aufbau eines Datennetzes für die Pilotphase von Galileo unterzeichnet. In der endgültigen Ausbaustufe wird das Galileo-System aus 30 Satelliten und der zugehörigen Infrastruktur am Boden bestehen und mit dem amerikanischen Global Positioning System (GPS) kompatibel sein.

Antenne

BT Group

BT- British Telecom ist einer der international führenden Anbieter für Kommunikationslösungen und Services und in 170 Ländern vertreten. Die Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf die Bereitstellung von internationalen Netzwerk- und IT-Services, auf regionale, nationale und internationale Telekommunikations-Services, die zu Hause, im Unternehmen oder unterwegs genutzt werden können, sowie auf Breitband- und Internet Produkte bzw. Dienste und konvergente Produkte und Services, die Festnetz und Mobilfunk verbinden. BT gliedert sich im wesentlichen in vier Geschäftsfelder: BT Global Services, Openreach, BT Retail und BT Wholesale.

Troll-Station-Pano

Die Troll Station

Die Forschungsstation Troll ist eine norwegische Antarktisforschungsstation im östlichen Teil der Prinzessin-Martha-Küste in Königin-Maud-Land. Erbaut wurde sie während der norwegischen Expedition 1989–1990. Sie liegt auf einer Höhe von 1270 Metern über Meer und 235 Kilometer von der Küste entfernt. Im Gegensatz zu anderen Forschungsstationen ist Troll auf einem schneefreien Abhang gebaut.

Die Station war bis zum Februar 2005 nur während des antarktischen Sommers bemannt, bis Einrichtungen für permanenten Aufenthalt gebaut waren. Die Kapazität ist in den Wintermonaten auf acht Forscher und Techniker limitiert, während im Sommer dank eines Zeltlagers bis zu vierzig Personen hier leben.

Am 12. Februar 2005 wurde die Station offiziell von Ihrer Majestät Königin Sonja von Norwegen für ganzjährig bemannte Operationen eröffnet. Ebenfalls im Jahr 2005 wurde 7 km nordwestlich der Station auf dem Inlandeis eine Landebahn errichtet. In Troll werden unter anderem meteorologische und UV-Messungen und glaziologische, biologische und physikalische Untersuchungen angestellt.

Troll-Station