Bruno Mainini vom Schweizerischen Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) wurde für die kommenden zwei Jahre zum Präsidenten der internationalen Walfangkommission (IWC) ernannt. Damit wird die Vermittlerrolle der Schweiz in dieser Kommission weiter gestärkt.

Der Schweizer Bruno Mainini steht für die nächsten zwei Jahre der IWC vor.
Der Schweizer Bruno Mainini steht für die nächsten zwei Jahre der IWC vor.

Bruno Mainini ist Biologe im Fachbereich Artenschutz der Abteilung Internationales des BLV und repräsentiert seit 2005 die Schweiz beim IWC. Im Laufe der nächsten zwei Jahre wird er als Präsident die Umsetzung der IWC-Beschlüsse leiten und unter anderem auch die Vorbereitung und die Leitung der nächsten IWC-Konferenz in zwei Jahren übernehmen.

So endet die japanische Forschung – auf dem Markt. Da Japaner immer weniger Walfleisch essen, wird das Überangebot zu Hundefutter verarbeitet!
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Die 88 Mitgliedsländer debattierten vom 11.-18. September 2014 an der 65. Konferenz der IWC im slowenischen Portoroz über die Erhaltung und Erholung der vom Aussterben bedrohten Walbestände. Unter anderem wurde die Walfangquote für die Bevölkerung Grönlands für die nächsten vier Jahre festgesetzt. Da das Wissenschaftskomitee aufzeigen konnte, dass die bewilligten Fangquoten die betroffenen Walbestände nicht gefährden, hat die Schweiz den Antrag Grönlands unterstützt.

Der Antrag zur Schaffung eines Wal-Schongebiets im südlichen Atlantik wurde jedoch abgelehnt.