Neuer australischer Eisbrecher nimmt langsam Form an

Der Heimathafen der australischen Eisbrecher ist traditionell Hobart auf Tasmanien. Im Bild ist der

Australien hat sein Antarktis-Programm substantiell ausgebaut und unter anderem einen neuen Eisbrecher in Auftrag gegeben. Die RSV Nuyina soll den in die Jahre gekommenen Eisbrecher Aurora Australis ab der Saison 2020/21 unterstützen und danach ersetzen. Zurzeit wird das 25‘500 Tonnen-Schiff in der Galati-Werft in Rumänien gebaut. Anders als früher, werden dazu die neuesten Techniken verwendete, darunter auch Laserpräzisionsgeräte zur perfekten Ausrichtung der Propellerschäfte.

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Buckelwale haben eigene Rastplätze auf dem Weg nach Süden

Buckelwale sind mittlerweile wieder ein häufiger Anblick in den Gewässern rund um Antarktika.

Buckelwale sind bekannt dafür, lange Wanderungen zu unternehmen, vor allem die Populationen im Süden. Von den warmen Meeren um Südamerika oder Australien herum ziehen die Tiere jedes Jahr in die antarktischen Gewässer, um sich dort mit Krill und Fischen eine dicke Speckschicht anzufressen. Bisher dachte man, dass die Buckelwale während dieser Wanderungen fasten und vom Speck des vorangegangenen Jahres leben. Doch die Wale haben wohl ihre eigenen Rastplätze, wie eine neue Studie aus Australien zeigt.

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Nördliche Gletscherschmelzen beeinflussen auch die südlichen Gletscher

Eisberge sind ein Zeichen von wachsenden oder schmelzenden Gletschern. In der Antarktis sind einige

Eine Gletscherschmelze auf der einen Seite der Erde kann auf der anderen Seite des Globus ebenfalls Gletscher in Bewegung bringen. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von AWI-Forschern, die eiszeitliche Ablagerungen von Meeresalgen untersucht und gestützt auf diese Daten Klimaberechnungen durchgeführt haben. Dabei aufgedeckte Prozesse sind beunruhigend: Bei weiterer Erwärmung der Ozeane können sie auch zum Abbau heutiger polarer Eismassen und zu einem raschen Anstieg des Meeresspiegels führen.

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Fischevolution in der Antarktis ist schneller als in den Tropen

Die Fischarten der Antarktis sehen auf den ersten Blick aus, wie von einem anderen Planeten.

Eines der Merkmale von Kälte ist es, dass Lebensprozesse viel langsamer ablaufen als in wärmeren Gebieten. Dazu gehören beispielsweise die Schwimmbewegungen von Fischen. Auch die Artenvielfalt dieser Tiergruppe ist in tropischen Gebieten um einiges höher als in den polare Regionen. Und doch haben nun Forscher ein Paradoxon entdeckt, als sie die Gründe für den sogenannten „Breitengrad-Diversitätsgradienten“ herausfinden wollten: In den antarktischen Gewässern bilden sich neue Arten schneller als in den Tropen.

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Rückgang des Pine Island Gletscher in der Antarktis erhellt

Das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ kartographierte den Meeresboden vor dem Pine Island

Der Pine-Island-Gletscher in der Westantarktis gehört nicht nur zu den am schnellsten fließenden Eisströmen auf der Südhalbkugel. In den zurückliegenden elf Jahren sind auch viermal große Eisberge von seiner schwimmenden Eiszunge abgebrochen. Wissenschaftlern an Bord des deutschen Forschungseisbrechers Polarstern ist es im Februar 2017 gelungen, jenen Meeresboden zu kartieren, der noch kurz zuvor vom Gletschereis bedeckt war. Ein Abgleich dieser neuen Karten mit Satellitenaufnahmen des Eisstromes verrät nun, warum sich der Gletscher plötzlich so weit Richtung Küste zurückgezogen hat: Er hatte an wichtigen Punkten die Bodenhaftung verloren.

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Packeis schützt antarktische Eisschelfe vor dem Zerfall

Eisschelfe wie das riesige Rosseisschelf ragen viele hundert Kilometer weit ins Südpolarmeer.

Wer schon einmal im Südpolarmeer unterwegs war, weiss über die Wellen und deren Stärke ein wenig Bescheid. Angetrieben durch die vorherrschenden Westwinde, wandern die Wellen rund um die Antarktis und dessen Küste. Diese wiederum besteht zu einem wesentlichen Teil aus Eisschelf, mächtigen Gletscherzusammenflüssen, die wie Zungen hinausragen. Der Zerfall dieser Eiszungen hat in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht. Nun hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, was die Schelfe schützt vor den Wellen: Packeis!

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Australien plant asphaltierte Landebahn in der Antarktis

Die grössten Flugzeuge, die in die Antarktis fliegen, sind die C-17-Transporter der US-Amerikaner

Mit dem Flugzeug in die Antarktis ist heutzutage durchaus möglich, die nötigen finanziellen Mittel vorausgesetzt. Für die Versorgung der antarktischen Stationen ist diese Transportform sogar unerlässlich, da diese Stationen teilweise zu weit von der Küste entfernt sind oder das Packeis ein Anlaufen der Schiffe verunmöglichen könnte. Nun plant Australien eine befestigte Landebahn für seine grossen Versorgungsflugzeuge, um die ganzjährig bemannten Stationen besser versorgen zu können.

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Wie gedeihen die kleinen Meeresbewohner der antarktischen Halbinsel

Krill ist in seiner Entwicklung auf den Meereiszyklus angewiesen. Dabei schlüpfen die Larven der

Die Gewässer rund um die antarktische Halbinsel verändern sich aufgrund des Klimawandels schneller als andere Orte auf der Erde. Da stellt sich die Frage, wie sich die wichtigsten Meeresorganismen auf diese Veränderung einstellen. Dazu hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts einen Blick auf Krill und Salpen, kleine Tonnentierchen geworfen, mit überraschenden ersten Erkenntnissen.

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Seeleoparden auf Wanderschaft in der Antarktis

Seeleoparden sind die heimlichen Könige der Antarktis. Sie haben ein breites Nahrungsspektrum,

Seeleoparden sind gehören zu den Top-Räubern der Antarktis. Doch obwohl die über 3 Meter grossen Tiere sehr auffällig sind, ist nur wenig über ihre Lebensweise bekannt. Nun haben Forscher der British Antarctic Survey (BAS) etwas Licht ins Dunkel gebracht und die Wanderwege der Robben aufgezeichnet und so ihre Verhalten während des Winters erforschen können.

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Antarktische Robben helfen Forscher beim Datensammeln

Weddellrobben sind echte Antarktika-Bewohner und leben das ganze Jahr an der Eiskante und im

Wissenschaftliche Daten in der Antarktis zu sammeln, ist eine grosse Herausforderung für Forscher. Im Sommer ist es noch relativ einfach, in die Gebiete zu gelangen und Daten aufzunehmen. Doch um exakte Vorhersagen und Modelle erstellen zu können, sind ganzjährige Datensätze notwendig. Wissenschaftler der Universität East Anglia (UEA) sind daher neue Wege gegangen und haben sich Hilfe geholt.

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