Südgeorgien gewinnt den Kampf gegen eingeschleppte Nager

Südgeorgien liegt mitten im Südatlantik, bzw. Südpolarmeer. Durch seine abgelegene Lage konnten

Die subantarktische Insel Südgeorgien ist Jahrhunderten von Nagern belastet worden. Eingeschleppt von Wal- und Robbenfängern hatten Ratten und Mäuse die Vogelkolonien und die Vegetation stark geschädigt. In den letzten 10 Jahren jedoch haben sich die Dinge zum besseren geändert. Durch das weltgrösste Nager-Eliminierungsprogramm wurden mehr als 1‘000 km2 von Ratten und Mäusen befreit. Nun hat der South Georgia Heritage Trust, der für die Kampagne verantwortlich war, die Aktion für erfolgreich abgeschlossen erklärt.

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IAATO präsentiert neueste Zahlen zu Tourismus in der Antarktis

Der Tourismus in die Antarktis hat im letzten Jahrzehnt zugenommen. Der faszinierenden Magie der

Die Internationale Gesellschaft der Anbieter für Antarktisreisen (IAATO) hat die neuesten Zahlen der vergangenen Antarktissaison 2017/18 zu Beginn seines Jahrestreffens in Newport, USA veröffentlicht. Seit ihrer Gründung 1991 hat die IAATO die Besucherzahlen in die Antarktis überwacht, analysiert und berichtet, um seiner Verpflichtung einer «Nur Fussspuren bleiben zurück»-Politik durch effektives Selbstmanagement und Regulierung seiner Aktivitäten gerecht zu werden.

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Süsswasser von antarktischen Gletschern verstärken deren Abschmelzen

Der Mertz-Gletscher und seine Gletscherzunge liegen im australischen Sektor Antarktikas. Der

Eine neue Studie hat einen bisher undokumentierten Prozess aufgedeckt, in dem schmelzendes Gletschereis den Ozean so verändert, dass die Geschwindigkeit der Eisschmelze und des Meeresspiegelanstiegs weiter beschleunigt wird. Die Studie ergab, dass Gletscherschmelzwasser die Oberflächenschicht des Ozeans weniger salzig und schwimmfähiger macht, wodurch im Winter eine tiefe Vermischung verhindert wird und warmes Wasser in der Tiefe seine Wärme behält und die Gletscher weiter von unten schmilzt.

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Umfangreiche Konferenz fokussiert auf sich ändernde Systeme im Südpolarmeer

Alle Wassermassen rund um Antarktika und begrenzt im Norden durch die Konvergenzlinie werden zum

Die Gewässer rund um Antarktika, normalerweise als Südpolarmeer zusammengefasst, haben viele Schlagzeilen gemacht. Verschmutzung, Fischerei, Klimawandel sind einige der Probleme, die auf die riesigen Wassermassen drücken. Mitte April haben sich internationale Wissenschaftler in Hobart getroffen, um die Probleme und Lösungen zu diskutieren und so einen ersten Ansatz zur Wissenssammlung zu schaffen.

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Scotts wissenschaftliches Erbe hilft beim Verständnis von Klimawandeleffekten

Die Discovery-Hütte auf Ross Island und im Hintergrund die US-amerikanische Basis McMurdo. Von

Im Rahmen der berühmten Discovery-Expedition von Sir Robert Falcon Scott 1901 – 1904 sammelten die Männer zahlreiche Proben, um das wissenschaftliche Verständnis zu Antarktika zu vergrössern. Über 100 Jahre später haben nun britische und amerikanische Forscher einige solche Proben untersucht. Ihre Resultate erlauben einen Einblick in die antarktische Ökologie vor der extensiven menschlichen Aktivität auf dem Kontinent und der restlichen Welt.

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Manche Adéliepinguine mögen es kälter

Adéliepinguine brüten entlang der antarktischen Küste ab dem Frühjahr. Ihre Kolonien umfassen

Adéliepinguine sind die am südlichsten brütende Pinguinart und eine Ikone der Antarktis. Zahlreiche Kolonien liegen an der antarktischen Küste und auf den vorgelagerten Inseln. Bisher ging man davon aus, dass die Vögel nur während des Sommers zu den Brutplätzen kommen. Jetzt haben automatische Kameras an verschiedenen Orten Aufnahmen von zurückkommenden Pinguinen während des Winters gemacht. Ein Vergleich zwischen West- und Ostantarktis zeigt aber, dass die westlichen Adélies zu den Winterrückkehrern gehören und die östlichen lieber bis im Frühjahr warten.

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Die Totten-Gletscherzunge ist noch grösser als angenommen

Ein Forscherteam aus Australien und den USA haben den ganzen Sommer auf der Totten-Gletscherzunge

Das Tottengletschersystem ist einer der grössten und am schnellsten fliessenden Gletscher in Antarktika. Es wird angenommen, dass es eine der Hauptabflusssysteme des östlichen Kontinents ist und über die Totten-Gletscherzunge abfliesst. Doch nur wenig ist über die Zunge und ihre tatsächliche Grösse bekannt. Ein internationales Forschungsteam hat nun die Gletscherzunge seismologisch untersucht und entdeckt, dass die Zunge wohl um einiges grösser ist als bisher angenommen. Dies könnte das gesamte Gletschersystem anfälliger auf Schmelzprozesse reagieren.

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Antarktisches Meereis schrumpft auf zweitniedrigstes Minimum

In diesem Jahr hat die antarktische Meereisbedeckung fast den im vergangenen Jahr aufgestellten

Das antarktische Meereis hat ein neues Minimum erreicht. Die jüngsten Satellitendaten zeigen eine Ausdehnung von 2,15 Millionen km2 um die Antarktis herum. Das diesjährige Meereis Minimum unterbot beinahe die bisherige Rekordmarke von 2,07 Millionen km², die im März letzten Jahres gemessen wurde, als die Ausdehnung 27% unter dem Jahresdurchschnitt seit 1979 lag.

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Forschungsmission zu Larsen C Schelfeis wird durch Meereis vereitelt

Kaiserpinguine auf dem Meereis vor dem Eisbrecher RRS James Clark Ross. Dickes Meereis macht das

Dichtes Meereis hat eine wissenschaftliche Expedition daran gehindert, das Larsen C Schelfeis in der Antarktis zu erreichen. Im Juli 2017 brach hier ein großer Eisberg ab. Ein Team von Wissenschaftlern, angeführt vom British Antarctic Survey (BAS), befindet sich an Bord des Eisbrechers James Clark Ross. Dickes Meereis verlangsamte das Vorankommen und der Kapitän traf die schwierige Entscheidung umzudrehen. Das Team wollte ein Meeresökosystem untersuchen, dass erst kürzlich freigelegt wurde nachdem im Juli 2017 dort ein riesiger Eisberg abbrach. Nun sind die Wissenschaftler auf dem Weg nach Norden in ein Gebiet, das bisher noch nie auf seine benthische Biodiversität hin beprobt wurde.

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Pinguine als Archive für den Wandel in der Antarktis – Veränderungen im Nahrungsnetz und Klima schlagen sich in Pinguinfedern und Eierschalen nieder

Sowohl Pinguinfedern als auch Eierschalen erlauben Einblicke in die Nahrung der Pinguine und wie

Pinguine sind wandelnde Archive für Umweltveränderungen in der Antarktis. Die Federn und Eierschalen der Vögel enthalten chemische Fingerabdrücke die Veränderungen in der Ernährung, der Struktur des Nahrungsnetzes und sogar des Klimas festhalten, berichteten Forscher kürzlich auf dem Ocean Sciences Meeting 2018 in Portland, Oregon.

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