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Neue Hitzewelle trifft grosse Teile der Arktis

Die Temperaturen am Nordpol liegen normalerweise bei rund -15°C im Mai und bei etwa -30° im

Die Arktis wird von einem negativen Rekord nach dem anderen überschwemmt. Letzten Monat wurde klar, dass die maximale Ausdehnung des arktischen Meereises die zweitniedrigste jemals gemessene Fläche war. Letzte Woche wurde eine neue Abnormität vermeldet: eine erneute Hitzewelle traf die Arktis, besonders den Nordpol, und liess die Thermometer um bis zu 18°C höher steigen als normal. Diese Welle dehnte sich von Europa auch bis in die russische Arktis aus.

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Neuer Umweltbeauftragter bei der AECO als nächster Schritt gegen Plastikverschmutzung

Plastikverschmutzung wird als eine dringendsten Umweltprobleme weltweit betrachtet, auch in der

Vor kurzem erhielt die Gesellschaft der Anbieter für Arktisexpeditionsreisen (AECO) eine substantielle Finanzspritze für ihre Kampagne gegen Einwegplastikgegenstände in der Arktis und auf den Schiffen der AECO-Mitglieder. Nun geht die Expeditionsreisenindustrie einen Schritt weiter, indem die AECO einen Umweltbeauftragten eingestellt hat. Die Stelle geht an die Polartourismus-erfahrene Sarah Auffret.

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Supersalzige Seen unter kanadischer Eiskappe entdeckt

Unter mehr als einem halben Kilometer Eis verborgen, haben Forscher zwei Seen entdeckt, deren

Bis anhin haben internationale Forschungsteams mehrere Seen unter dem antarktischen Eispanzer entdeckt, seit Jahrmillion unberührt. Ähnliches wurde aus Grönland vermeldet, der zweitgrössten Eiskappe der Welt. Nun haben Wissenschaftler der Universität Alberta einen spektakulären Fund gemacht: hypersaline Seen unter der Devon Eiskappe, der grössten Eiskappe Kanadas, im Norden von Nunavut auf Devon Island liegend. Diese Seen sind auch die ersten salzigen subglazialen Seen der Welt.

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AECO erhält grossen Beitrag im Kampf gegen Plastikmüll

Plastikmüll in der Arktis ist ein enormes Problem. Meist wird der Müll angeschwemmt und wird am

Der marine Lebensraum steht unzähligen Problemen und Gefahren entgegen. Verschmutzung, vor allem in Form von Plastikmüll, ist eines der Hauptthemen, auch in der Arktis. Die Gesellschaft der Arktis-Expeditionsfahrtenbetreiber AECO stellt sich nun diesem Problem entgegen: Bewaffnet mit einem € 300’00 Beitrag, der Unterstützung der UNO und tausenden von Freiwilligen hat die AECO dem Einwegplastik auf den Mitgliederschiffen den Kampf angesagt. Gleichzeitig sollen die Passagiere auf das Thema sensibilisiert werden und vermehrt miteingebunden werden. Das Ganze ist Teil der UNO-Umweltbehördenkampagne „Clean Seas“.

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Der Klimawandel könnte die Kleinsten am härtesten treffen

Grosse Gebiete der arktischen Tundra wie in Grönland sind sehr pflanzenreich. Hier leben auch

Beim Betrachten der Klimawandeleffekte konzentrieren sich die meisten Menschen auf grosse Arten wie Robben, Wale und natürlich Eisbären. Doch die Arktis ist eine sehr artenreiche Region und besteht aus einer Vielzahl anderer Tiere. Ein Forschungsteam der Washington Universität hat herausgefunden, dass arktische Gliedertiere wie Insekten und Spinnen noch einer härteren und unsichereren Zukunft entgegenblicken könnten als die anderen arktischen Botschafter. Die Studie wurde nun im Royal Society Open Science veröffentlicht.

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Ein halbes Grad könnte alles oder nichts für arktische Tiere bedeuten

Der Arktische Ozean schafft es nicht aus den Medien hinaus mit seinem kontinuierlichen Verlust an

Der Unterschied zwischen Leben und Tod ist normalerweise eine dünne Linie. Die gilt auch für die Existenz von arktischem Meereis und aller Tiere, die davon abhängig sind, gemäss einer neuen Studie einer Forscherin der Universität von Colorado. Ihre Berechnungen zeigen, dass bereits ein halbes Grad darüber entscheiden kann, ob die Arktis ganz sicher oder nur wahrscheinlich eisfrei sein wird.

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Grönlandwale in der Framstrasse mögens jazzig

Grönlandwale sind echte Eisliebhaber und verbringen viel Zeit an der Eiskante und im Eis auf

Singende Wale? Vergesst Buckelwale und konzentriert euch auf Grönlandwale. Die langlebigste Meeressäugerart hat nämlich ein breiteres und vielfältigeres Gesangsspektrum, zumindest die Tiere der Framstrasse zwischen Svalbard und Grönland. Eine Studie von mehreren Forschern der Universität Washington kam zu diesem Schluss nach einer vierjährigen Abhöraktion bei Grönlandwalen.

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Russische Pläne für eine Forschungsplattform am Nordpol

Der geographische Nordpol hat viele Expeditionen in das wilde und eisige Reich der Arktis gelockt.

Was sich wie ein Aprilscherz anhört, ist eine Tatsache: Russland plant eine Forschungsstation am Nordpol, ähnlich wie die feste Amundsen-Scott-Plattform am südlichen Ende der Welt. Die neue Station wird wahrscheinlich die russischen Driftstationen ersetzen, die seit den 1930er immer wieder aufgebaut werden.

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Nitrate sind wichtiger in der Arktis als bisher angenommen

Die arktische Tundra besteht normalerweise aus Büschen, Gräsern, Blumen und Moosen und Flechten.

Trotz der harten Bedingungen wachsen arktische Pflanzen in einer Vielzahl von Formen, Farben und Grössen in der Tundra. Doch der arktische Tundraboden ist bekannt für seine Nährstoffarmut, besonders bei Nitrat. Ein internationales Forschungsteam hat nun den allgemeinen Fakt, dass arktische Pflanzen Stickstoff in Form von Nitraten nicht benötigen würden, getestet und für falsch befunden. Ihre Resultate aus der Tundraregion Alaskas zeigen, dass arktische Pflanzen Nitrate mit vergleichbaren Raten absorbieren können wie jede andere Vegetation an nitrat-reichen Standorten.

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Wenn Treibhausgase auf Wanderschaft gehen

Zur Erforschung der Schmelztümpel und Bohrlöcher, mussten die Wissenschaftler ein Camp auf dem

Mikroorganismen produzieren im Grund der flachen Meeresregionen nördlich von Sibirien aus Pflanzenresten Methan. Gelangt dieses Treibhausgas ins Wasser, kann es im Meereis eingeschlossen werden, das sich auf diesen Küstengewässern bildet. Damit kann Methan über Tausende von Kilometern durch das Nordpolarmeer transportiert und Monate später in völlig anderen Regionen wieder freigesetzt werden. Darüber berichten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in der aktuellen Ausgabe des Online Journals Scientific Reports. Auch wenn der Klimawandel dieses Wechselspiel zwischen Methan, Meer und Eis stark beeinflusst, ist es in den Modellen der Klimaforscher bisher noch nicht berücksichtigt.

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