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Eisbär schwimmt 700 Kilometer

Obschon der Eisbär nicht im Wasser nach Beute jagt, ist er ein guter Schwimmer, der weite Strecken von einer Eisscholle zur nächsten oder von der Küste zum Treibeisrand im Wasser schwimmen kann. Nun konnte nachgewiesen werden, dass ein Eisbär fast 700 Kilometer am Stück zurückgelegt hat.

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Die Natur kehrt zurück

Bereits seit 1976 existierte das «Naturreservat Wrangelinsel». 2004 wurde ihre Landschaft von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Obwohl das Gebirge bis zu 1.096 Meter über dem Meeresspiegel aufsteigt und die Wrangelinsel im Winter völlig von Treibeisschollen eingeschlossen wird, ist das Land nicht vergletschert.

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«Grolar»-Bären als Folge des Klimawandels

Keine guten Nachrichten für Eisbären und andere gefährdete Tiere des hohen Norden. Mit dem Schmelzen des Eises in der Arktis werden sich künftig viele Tiere begegnen und letztlich erfolglos paaren, die bisher klimatisch bedingt getrennt waren. Immer häufiger werden abartige Mischlinge gezeugt, die nicht überleben können.

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Seit 150'000 Jahren auf der Jagd

Bisher hatten Eisbären eine ziemlich unklare Vergangenheit. Nach neusten Erkenntnissen von Forschern ist er ein direkter Abkömmling des Braunbären, dies belegen nun Fossilienfunde. Um im arktischen Treibeis überleben zu können, entwickelte sich die Art demnach vor der letzten Zwischeneiszeit vor rund 150.000 Jahren in vergleichsweise kurzer Zeit.

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Längster Tag – Längste Nacht

Am 21. Juni um 07:45 Uhr MESZ erreicht die Sonne den nördlichen Wendekreis. Somit ist auf der Nordhalbkugel der längste Tag erreicht und im Süden die längste Nacht. Während im Norden, nördlich des Polarkreises die Sonne nicht untergeht, herrscht am Südpol stockdunkle Finsternis.

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Hunderte gleiche Arten in Arktis und Antarktis

Eisbären und Pinguine haben einander zumindest in freier Wildbahn noch nie gesehen. Die einen leben am Nordpol, die anderen bevorzugen die Meere der Südhalbkugel. Andere Arten hingegen haben sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis ihre Heimat gefunden. Gleich 235 von ihnen haben nun Meeresforscher entdeckt. Darunter befinden sich Meeresschnecken und Krebse, wie die Wissenschaftler des «Census of Marine Life» berichten.

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Aussterben der Eisbären in russischem Polargebiet befürchtet

In der russischen Polarregion Tschukotka sind die Eisbären nach Befürchtungen von Tierschützern vom Aussterben bedroht. Sollte sich der derzeitige Trend fortsetzen, werde der Eisbärenbestand in der entlegenen Region in Russlands fernem Osten «sehr schnell» verschwinden, sagte Nikita Owsjanikow vom Internationalen Tierschutzfonds (IFAW) am Freitag. Der Forscher, der die Eisbären in der Region bereits seit 18 Jahren untersucht, forderte die Schaffung neuer Schutzgebiete in der Arktis.

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Keine Rastplätze für Walrosse

Walross

Weil die Fläche des Meereises abnimmt, stehen den Walrossen in der Arktis immer weniger Treibeisschollen zur Verfügung, auf denen sie gerne rasten würden. Mitarbeiter des WWF Russland entdeckten entlang einer rund 350 Kilometer langen Küstenlinie am Tschuktschenmeer im fernen Osten Russlands die Kadaver von über tausend Walrossen.
Dies liefert einmal mehr den Beweis dafür, dass sich die dramatische Eissituation in der Arktis katastrophal auf die Fauna auswirkt. Fehlendes Treibeis hat ausserdem zur Folge, dass die See rauer wird und Walrosse bei ihrer Nahrungssuche zu längeren Schwimmstrecken gezwungen werden, was zum Tod durch Überanstrengung führen kann.

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