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Kanadische Moose erzählen vergangene Klimageschichten

Die Arktis ist der am schnellsten sich erwärmende Ort der Welt. Doch Wärmezyklen traten auch schon in der Vergangenheit auf und Klimaforscher sind stets auf der Suche nach Informationen über diese vergangenen Klimageschichten. Einige Moosarten in der östlichen kanadischen Arktis, die lange im Eis eingeschlossen waren, treten nun ans Sonnenlicht aufgrund der globalen Erwärmung. Und die Radiokarbonmethode mit diesen Pflanzen zeigt, dass die jetzigen Sommertemperaturen in der Region die höchsten in den vergangenen zehntausenden von Jahren gewesen sind.

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Neue Karten zeigen höheres Schmelzrisiko für Grönlands Gletscher

Neue Karten des grönländischen Meeresbodens und dem Boden unter dem Eispanzer zeigen, dass zwei- bis viermal mehr Gletscher von beschleunigtem Abschmelzen betroffen sind als bisher angenommen. Forscher der Universität von Kalifornien in Irvine (UCI), der NASA und 30 anderen Institutionen haben die bis dato detaillierteste und genaueste hochaufgelöste Karte von Grönlands Unterwelt veröffentlicht. Unter den vielen Datenquellen für die neue Karte sticht besonders die Ocean Melting Greenland Kampagne (OMG) der NASA hervor.

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Kanadas nördlichste Messstation wird langsam dicht gemacht

Kanada’s nördlichste Messstation für Wetter und Forschung, muss einige Umweltmessungen reduzieren und andere für sechs Monate ausfallen lassen, da nicht genügend Personal zur Verfügung stand aufgrund eines „hohen Mass an Wechseln“. Forscher sagen nun, dass dadurch eine permanente Lücke in den Datensätzen, die für das Verständnis des globalen Klimawandels essentiell wären, entsteht.

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Arktisches Meereis erreicht wieder Tiefstwerte

In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.

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Wie sich das Klima in kurzer Zeit ändern kann

Während der letzten Eiszeit konnte der Einfluss von atmosphärischem CO2 auf den Nordatlantikstrom innerhalb weniger Jahrzehnte in Grönland einen Anstieg der Temperatur um bis zu 10 Grad Celsius verursachen. Das zeigen neue Klimaberechnungen von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Cardiff.

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Wieviel Kohlenstoff kann der polare Meeresboden aufnehmen?

Durch den Verlust des Meereises ändert sich die Farbe der polaren Meere von Weiss in Richtung blau. Soweit ist dies bekannt. Doch in den flachen Bereichen der küstennahen Gebiete kommt neuerdings auch grün noch dazu. Denn durch die längeren eisfreien Perioden entsteht grösseres Algenwachstum. Diese Algen dienen wiederum als Nahrung für bodenlebende Meeresbewohner, die den Kohlenstoff bei sich einbauen und so als Lagerstätte dienen.

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Wie kam das Salz in den Arktischen Ozean

Der Arktische Ozean war einst ein gigantischer Süßwassersee. Erst als die Landbrücke zwischen Grönland und Schottland weit genug abgesunken war, strömte eine große Menge Salzwasser aus dem Atlantik ein. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben nun mit Hilfe eines Klimamodells nachvollzogen, wie dieser Prozess vonstattenging. Dadurch lässt sich die Geburt der Arktischen Zirkulation wie wir sie heute kennen auch erstmalig genauer beschreiben. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachmagazin Nature Communications.

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Forschungsfahrt in die Tiefen des Arktischen Ozeans geplant

Trotz der Erwärmung des Arktischen Ozeans sind immer noch weite Teile mit Eis bedeckt und darunter verbirgt sich eine unbekannte Welt vor der wissenschaftlichen Erforschung. Durch das sich zurückziehende Eis wird diese Welt nun zugänglich und bisher unerreichbare Gebiete der Arktis öffnen sich und zeigen vielleicht neue Lebensformen. Eine französische Expedition „Under the Pole III“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Lücken während einer dreijährigen Forschungsfahrt zu schliessen.

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Grosse AWI-Expedition untersucht Klimaveränderungen in der Arktis

49 Atmosphären- und Wolkenforscher, Meereisphysiker, Meeresbiologen und Biogeochemiker starteten am 24. Mai 2017 von Bremerhaven aus zu einer gemeinsamen Expedition Richtung Spitzbergen. An Bord des Forschungsschiffes Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) eint sie über alle Fachdisziplinen hinaus die Frage: Wie verändert sich das Klima der Arktis und wie wirkt sich das aus? Von Longyearbyen (Spitzbergen) aus starten parallel die AWI-Forschungsflugzeuge Polar 5 und Polar 6 zu Atmosphärenmessungen aus der Luft.

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Wie wärmere Ozeane Grönlands Eisschild beeinflussen

Mehr als ein Viertel des weltweiten Meeresspiegelanstieges wird derzeit durch den Massenverlust des grönländischen Eisschildes verursacht. Wissenschaftler beobachten seit etwa zwei Jahrzehnten mit Sorge, wie der Klimawandel den Eismassen Grönlands in einem immer größer werdenden Ausmaß zusetzt.

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