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Ozonmessungen in der Arktis

Der Abbau von Ozon in der arktischen Stratosphäre steht angesichts des drohenden Klimawandels nach wie vor im Fokus der Forschung. Wuppertaler Atmosphärenphysiker gehen in einer gross angelegten Messkampagne jetzt der Frage nach, welchen Einfluss der Klimawandel auf die Erholung der Ozonschicht hat. Mit zwei Messgeräten auf dem russischen Höhenforschungsflugzeug «Geophysica» wollen sie die Verteilung und den Austausch von Spurenstoffen innerhalb und ausserhalb des polaren Wirbels untersuchen, die für den Abbau von Ozon verantwortlich sind.

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Nordpolstation SP-37

Die russische Drifteisstation Nordpolstation SP-37 kann eine weitere Wintersaison betrieben werden, also doppelt so lang, wie ursprünglich vorgesehen. Das teilte der Chef des russischen Dienstes für Hydrometeorologie und Umweltkontrolle (Rosgidromet), Alexander Frolow, am 29.03.2010 mit.

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Tränen der Meerjungfrau

Die sogenannten «Tränen der Meerjungfrau», winzigen Teilchen aus Plastik, kosten hunderttausenden Meereslebewesen jährlich den Tod. Die Elterntiere verwechseln den Müll mit Nahrung. Jedes Jahr sterben deshalb rund 100.000 Jungvögel durch Verhungern, Vergiftungen oder Ersticken. Und in grösseren Plastikteilen können sich Meeresbewohner verheddern und sich damit strangulieren.

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Küstenseeschwalbe bricht Rekorde

Das grönländische Forscherteam unter der Leitung von Carsten Egevang hat 70 Küstenseeschwalben mit einem 1,6 Gramm schweren Sender zum Sammeln von Positionsdaten ausgestattet. Die Minisender wurden den nur 125 Gramm schweren Vögeln am Bein befestigt. Diese Geräte, die von der British Antarctic Survey (BAS) zur Bestimmung der Wanderwege von Zugvögeln entwickelt wurden, zeichnen die Lichtintensität auf. Damit kann die genaue Position der Tiere feststellt werden.

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Eiscamp «Barneo» gesichert

Jedes Jahr im April entsteht im arktischen Drifteis das Camp «Barneo» - mitten im Polarmeer nur wenige Kilometer vom Nordpol entfernt. Die Transportfliegertruppen Russlands werden die Zustellung von Gütern zur russischen Polarstation «Barneo», in der Arktis, auch zukünftig fortsetzen. Das teilte Generalleutnant Viktor Katschalkin, Befehlshaber der russischen Transportfliegertruppe mit.

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Polarlichter auf dem Saturn

Der amerikanischen Raumsonde «Cassini» sind einzigartige Aufnahmen gelungen. Die Sonde filmte das spektakuläre Himmelsfeuerwerk über dem Nordpol des Saturn. Die Polarlichter auf dem zweitgrössten Planeten sind die grössten in unserem Sonnensystem. Polarlichter sind nicht nur auf der Erde hübsch anzusehen. Im Sonnensystem sind sie durchaus verbreitet und wurden neben dem Saturn auch auf dem Mars und Jupiter schon mehrfach beobachtet.

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Arktisroute jetzt für Handelsschiffe

Zum ersten Mal lichteten Ende dieses Sommers zwei Frachtschiffe ihren Anker, um die Nordostpassage entlang der eurasiatischen Arktisküste zu befahren. Dies war bereits für holländische Navigatoren des 16. Jahrhunderts eine Traumroute – aber sie blieb seit jeher durch Packeis unpassierbar. Der dramatische Schwund der arktischen Meereiskappe führt nun erstmals dazu, dass diese neue Verbindung zwischen Europa und Ostasien ausgekundschaftet werden kann; sie ist um etwa einen Drittel kürzer als die herkömmliche Route via Suezkanal.

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Noch nie so wenig Eis in der Arktis

Mit den kürzer werdenden Tagen geht auch die Saison der Eisschmelze in der Arktis zu Ende. Am 12. September registrierten Satellitenaufnahmen das Minimum in der diesjährigen Meereisbedeckung von 5,1 Millionen Quadratkilometern im Nordpolarmeer. Damit bestätigt sich die Entwicklung aus den letzten drei Jahren, dass die Eisausdehnung am Ende des Sommers nur noch etwa 70 Prozent des langfristigen Mittelwertes der Jahre 1979 bis 2000 beträgt.

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Gene aus dem Eis

Schon in der Vergangenheit gelang es Forschern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in internationaler Zusammenarbeit, das Genom einer Meereisalge und eines Meereisbakteriums zu sequenzieren und damit wertvolle Erkenntnisse über die genetische Anpassung an die extreme Umwelt von Arktis und Antarktis zu erlangen. Nun werden sie noch einen Schritt weiter gehen und erstmals ein polares Metagenom entschlüsseln, also die Gesamtheit aller Erbanlagen, die in einer kompletten Lebensgemeinschaft im Meereis vorhanden sind.

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