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Der Stosszahn des Narwals dient als Sinnesorgan

Die markanten und in der Tierwelt einzigartigen Stosszähne der Narwale dienen den Tieren als sensibles Sinnesorgan, mit dem sie Veränderungen in ihrer Umgebung wahrnehmen können. Diese These konnten Forscher nun bestätigen. Narwale sind im Nordpolarmeer, besonders westlich und östlich von Grönland, um Spitzbergen und nördlich der sibirischen Küste verbreitet.

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Schmelztümpel auf Meereis werfen einen Blick in die Zukunft

Das arktische Meereis schwindet seit Jahrzehnten immer weiter. Der Rückgang ist stärker als von den Wissenschaftlern und ihren Modellenvorhergesagt wurde. Der Grund dafür ist wohl das mangelnde Verständnis des Systems und fehlende Zusammenhänge. Eine Forschungsgruppe der Universität Reading (UK) hat vielleicht die Antwort gefunden: Schmelzwassertümpel auf dem Eis führen zu einer positiven Rückkoppelung und verstärken das Abschmelzen. Mehr noch: Die Gruppe kann aufgrund der Tümpelbildung auf dem Eis im Frühjahr vorhersagen, wie stark das Eis am Ende des Sommers zurückgegangen sein wird.

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Nördlichste Quelle der Welt entdeckt

Kanadische Forscher haben in einer der kältesten Regionen der Welt die nördlichste Wasserquelle entdeckt, welche trotz extrem vereister Umgebung Wasser liefert. Die Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. Damit ist ihnen eine sensationelle Entdeckung gelungen, da es eigentlich in solchen Regionen keine Wasserquelle mit flüssigem Wasser geben kann.

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Toter Eisbär durch Betäubung?

Zunächst schien es nur der Lauf der Natur gewesen zu sein, als Einwohner aus Longyearbyen in der Petuniabukta, in der Nähe von Pyramiden, am 7. April 2014 einen toten Eisbären fanden. Bald darauf zeigte sich aber, dass das Tier kurz zuvor, am 4. April, von Wissenschaftlern des Norwegischen Polarinstituts zu Forschungszwecken betäubt worden war.

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In Zukunft rapide Meereisverluste in der Arktis

Die Schmelzsaison in der Arktis wird immer länger gemäss den neuesten Ergebnissen einer Studie. Im Durchschnitt wird die Saison, während derer das Meereis abschmilzt, um Tage pro Jahrzehnt länger werden. Zu diesem Resultat kommt Professor Julienne Stroeve vom University College London (UCL). Die Analysen von Satellitenaufnahmen zeigen, dass der Arktische Ozean immer mehr Sonnenenergie absorbiert im Sommer, was zu einer immer später einsetzenden Meereisbildung im Herbst führt. In einigen Regionen kann dies sogar bis zu 11 Tagen später pro Jahrzehnt sein als es bisher war.

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Gewinner und Verlierer des Klimawandels

Ein neuer Bericht der Wildlife Conservation Society (WCS), der Naturschutzgesellschaft der USA, hat einen Blick auf den Gefährdungsgrad von 54 Vogelarten in Alaska durch die Effekte des Klimawandels bis zum Jahr 2050 geworfen. Die Beurteilung zeigte, dass zwei Arten, der Gerfalke, die grösste Falkenart und die Gewöhnliche Eiderente mit grösster Wahrscheinlichkeit als «stark gefährdet» und sieben weitere Arten als «mittelmässig gefährdet» eingestuft werden müssen. Auf der anderen Seite werden fünf Arten zahlenmässig zunehmen und von der Erwärmung profitieren werden.

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Belugas, die blind machen

Einen weiteren Fall, bei dem neue Erreger arktische Tierarten befallen hatten, präsentierten Grigg und Raverty bei Belugas, bei denen der Befall mit Toxoplasma gondii, dem Erreger der Toxoplasmose, festgestellt wurde. Normalerweise sind Katzen der Endwirt dieses Parasiten, doch die Krankheit ist einer der Hauptgründe für Blindheit bei Menschen.

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Kegelrobben sterben an Parasiten

Die Eisdecke der Arktis ist auf bestem Wege, sich aufgrund des Klimawandels aufzulösen. Sowohl die Menge wie auch die Dicke des arktischen Meereises nehmen von Jahr zu Jahr ab. Dies hat für alle Bewohner dramatische Konsequenzen, vor allem durch den Verlust des angestammten Lebensraumes. Doch nun scheint eine weitere Gefahr durch den Meereisverlust zu drohen: ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Eine Forschungsgruppe der Universität British Columbia in Kanada hat verschiedene Krankheitserreger in arktischen Tieren gefunden, die normalerweise dort nicht auftreten.

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Umweltschäden in Franz Josef Land

Während der Sowjetzeit war das Franz-Josef-Land militärisches Sperrgebiet. Davon zeugen noch heute so manche Altlasten. Die seit Jahren vorbereitete und ab 2011 in Gang gekommene Beseitigung der schlimmsten Umwelt-Altlasten aus jener Zeit sind noch immer in vollem Gange. Franz Josef Land soll zudem zu einem Naturpark umfunktioniert werden.

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Robbenevolution in neuem Licht: Warum Männchen grösser und stärker sind als Weibchen

Ein Teil der bekannten Robbenarten haben einen bemerkenswerten Geschlechterunterschied und ein damit einhergehendes Fortpflanzungssystem. Schon lange fragte man sich, wie, wann und warum diese teilweise massiven Unterschiede entstanden waren. Für Thomas Cullen von der Carleton Universität wurde diese Frage Teil seiner Masterarbeit, die er unter der Leitung der Paläontologin Dr. Natalia Rybczynski durchgeführt hatte – und fand eine Antwort darauf.

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