Abraham Anghik Ruben ist 1951 im hohen Norden auf dem Land der Nordwest-Territorien Kanadas geboren und in der Natur und mit Geschichten aufgewachsen, bis er gezwungen war, in eine ferne Schule zu gehen. Nach dieser für ihn schwierigen Zeit suchte er in der Kunst seine Wurzeln.

Abraham Anghik Ruben bei der Begrüssung. Gespannt hörten über 100 Besucher seinen Erzählungen zu.
Abraham Anghik Ruben bei der Begrüssung. Gespannt hörten über 100 Besucher seinen Erzählungen zu.

Abraham Anghik Ruben absolvierte ein Kunststudium an der Universität von Fairbanks, Alaska. Dort hat er das nötige fachliche Können erworben und das Verständnis entwickelt, traditionelle Materialien und Techniken mit zeitgenössischen Interpretationen vieler Sagen und Legenden zu verbinden. In den letzten Jahren interessierte sich Abraham für das Thema Migration, besonders für die Beziehung zwischen den Inuit und den Wikingern. Mit seinen ausdrucksvollen Skulpturen bringt seine Ausstellung «Moving Forward: Breaking Through» ein besseres Verständnis der Geschichte von zwei Kulturen, die sich mit ähnlichen Ansichten begegneten.

Prominente Gäste bei der Eröffnung in der Gallery v.l.n.r. Rocco Pannese von Toronto, Martha Cerny, Peter Cerny, Lou Ruffolo von Toronto, Künstler Abraham Anghik Ruben, Jennifer MacIntyre - Kanadische Botschafterin, Lou Santaguida von Toronto.
Prominente Gäste bei der Eröffnung in der Gallery v.l.n.r. Rocco Pannese von Toronto, Martha Cerny, Peter Cerny, Lou Ruffolo von Toronto, Künstler Abraham Anghik Ruben, Jennifer MacIntyre - Kanadische Botschafterin, Lou Santaguida von Toronto.

«Als Geschichtenerzähler will ich diesen uralten Stimmen neues Leben einhauchen», sagt Abraham Anghik Ruben zu seinen Werken, «denn sie stammen aus einer Zeit, als zwei nordische Völker Respekt hegten für das Land und alles, was ihnen das Überleben ermöglichte.»

Abraham Anghik Ruben versteht sich nicht als «Inuit Artist» im herkömmlichen Sinn, sondern als zeitgenössischer Künstler mit Wurzeln in seiner Region. Seine Werke wurden bisher in vielen Museen und Galerien gezeigt, unter anderem in Vancouver, Toronto, Montreal, Ottawa, Chicago, New York, der Winnipeg Art Gallery und im Smithsonian in Washington.

Die Cerny Inuit Collection freut sich, die beeindruckenden Werke dieses zeitgenössischen Künstlers in seiner ersten Einzelausstellung in Europa zu präsentieren.

Die Ausstellung dauert vom 29. November 2014 bis 28. Februar 2015.

Gespannt hören Perter Cerny. Martha Cerny und der Klimaforscher Prof. Dr. Thomas Stocker v.l.n.r. zu wie die Kunstwerke entstanden sind und was der Künstler damit sagen will.
Gespannt hören Perter Cerny. Martha Cerny und der Klimaforscher Prof. Dr. Thomas Stocker v.l.n.r. zu wie die Kunstwerke entstanden sind und was der Künstler damit sagen will.

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Inuit-Kunst

Die Cerny Inuit Collection ist eine der weltweit umfassendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst aus dem hohen Norden. Mit ihren Werken aus Kanada, Sibirien sowie Exponaten weiterer Regionen aus dem Polarkreis ist sie in ihrer Form einzigartig, da sie Kunstwerke von beiden Seiten der Beringstrasse enthält. Die Exponate wecken das Interesse an den Bewohnern der polarnahen Regionen, ihren Lebensweisen und ihren Kulturen. Damit leistet die Kunst einen Beitrag zur Erhaltung der Kulturen und wird zu einem völkerverbindenden Element. Ein Teil der Werke thematisiert auch die Nachhaltigkeit, die im Polarkreis fühlbare hohe Umweltbelastung, und lässt die globalen Zusammenhänge erkennen.

Die museale Sammlung ist öffentlich zugänglich:
Mittwoch bis Samstag von
13.00 bis 18.00 Uhr
Voranmeldung empfohlen.

Stadtbachstrasse 8a,
CH-3012 Bern
Tel.: +41 31 318 28 20
Mobile: +41 79 313 90 13
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www.cernyinuitcollection.ch