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Wie wärmere Ozeane Grönlands Eisschild beeinflussen

Mehr als ein Viertel des weltweiten Meeresspiegelanstieges wird derzeit durch den Massenverlust des grönländischen Eisschildes verursacht. Wissenschaftler beobachten seit etwa zwei Jahrzehnten mit Sorge, wie der Klimawandel den Eismassen Grönlands in einem immer größer werdenden Ausmaß zusetzt.

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Neues Forschungsschiff zeigt Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Naturschutz

Man sagt, dass Wirtschaft und Nachhaltigkeit selten Hand in Hand gehen. Doch der norwegische Unternehmer Kjell Inge Røkke und seine Familie präsentieren ein perfektes Beispiel für das Gegenteil. Røkke hat Pläne für ein brandneues eisverstärktes Forschungs- und Expeditionsschiff REV vorgelegt, welches zusammen mit dem WWF gebaut werden soll. Gemäss den Plänen soll das noch namenlose Schiff 2020 bereit sein, in See zu stechen.

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Zahlreiche Eisberge treiben vor Neufundlands Küste

Die Küste von Neufundland in Ostkanada hat erhöhte Aufmerksamkeit erhalten, da sich eine Vielzahl unerwarteter Besucher gezeigt hatte. Seit Wochen treibt eine grosse Zahl von Eisbergen und auch Meereis vor der Küste der Inseln. Für Touristen und die Einheimischen bilden die Berge und das Eis eine imposante Kulisse für Bilder. Doch für die Seeleute und die International Ice Patrol sind die weissen Riesen ein Grund zum Gedankenmachen, da sie die Schifffahrtslinien und den Verkehr massiv bedrohen können.

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Russlands neueste Militärbasis in der Arktis öffnet seine Tore

Der Franz-Josef-Land-Archipel ist die nördlichste Landmasse und Teil des russischen Festlandes. Als westlicher Eingang in die Nordostpassage und zum Nordpol besitzt der Archipel grosse strategische Bedeutung für die Regierung in Moskau. Mit dem erneuten Interesse Russlands an der Arktis und seinen Rohstoffen haben die Behörden die Errichtung einer Militärbasis auf einer der Inseln zur Chefsache gemacht. Nach 3 Jahren Bauzeit hat der Gebäudekomplex bei der Nagurskoye Station auf der Aleksandra Land seine Türen geöffnet und wurde sogar von Präsident Putin und einer hochrangigen Delegation besucht.

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Genaustausch zwischen Bärenarten häufiger als angenommen

Die Vermischung von Eis- und Braunbären scheint leichter zu sein, als bisher angenommen. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit Hilfe mehrerer zoologischer Gärten das komplette Erbgut von vier Bärenarten sequenziert. Damit liegen erstmalig die vollständigen Genome aller Bärenarten vor. Die Analyse des Forscherteams zeigt, dass ein Genfluss zwischen den meisten Bärenarten möglich ist. In der heute im Fachjournal „Nature Scientific Reports“ erscheinenden Studie stellen die Wissenschaftler daher auch das bisherige Artenkonzept für Bären in Frage.

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Vom Militär zur Wissenschaft: Zivile Nutzung von Atom-U-Booten in der Arktis

Atombetriebene U-Boote in der Arktis hatten immer einen militärischen Aspekt, besonders während der Zeit des Kalten Krieges und jetzt mit der steigenden Militarisierung innerhalb der arktischen Staaten. Doch es existiert auch eine friedliche und wissenschaftliche Nutzungsmöglichkeit nach Angaben von russischen Ingenieuren. Überraschenderweise stammt der Vorschlag von demselben Entwicklungsbüro, welches auch für die Entwicklung und das Design der russischen U-Bootflotte verantwortlich war.

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Ohne Eis kein Futter für Polardorsche

Im arktischen Nahrungsnetz nimmt der Polardorsch eine Schlüsselrolle ein: Von ihm ernähren sich Wale, Robben und Seevögel gleichermaßen. Doch dem Polardorsch selbst könnte die Nahrungsgrundlage bald fehlen. Unter dem zentralarktischen Meereis sind die Jungfische nämlich indirekt, aber in hohem Maße von Eisalgen abhängig. Somit könnte der Rückgang des Meereises weitreichende Folgen für das Nahrungsnetz haben. Diesen Zusammenhang haben Forscher seit längerem vermutet. Jetzt ist einem internationalen Forscherteam unter der Federführung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) der Nachweis gelungen.

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Daten über die Arktis und den Klimawandel verschwinden von US-Webseiten

Das Arctic Institute (TAI) ist eine bekannte amerikanische Institution, die sich mit der komplexen Arktispolitik und –sicherheit befasst. Sie gilt auch als Informationsplattform für andere arktische Themen. Dazu hat sie ein internationales Netzwerk von Forschern und andere Arktis-Experten aufgebaut und nutzt deren Daten. Doch seit der Amtseinführung der neuen US-Verwaltung durch Präsident Trump hat dieses Netzwerk einen Vorschub an Datenschwund erfahren, vor allem zu den Themen US-Arktispolitik und Klimawandel. Alles weist auf die US-Behörden selber als die Schuldigen hin. Victoria Herrmann, die Präsidentin und Leiterin des Arctic Institute hat nun in einem offenen Artikel in der britischen Zeitung „The Guardian“ auf diese Tatsache hingewiesen.

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Finnland wird übernimmt Leitung des Arktisrats von den USA

Der Arktisrat wurde von den Anrainerstaaten der Arktis als Forum ins Leben gerufen, in welchem man Aspekte rund um die Arktis diskutieren und Lösungen für Probleme finden soll, die über die Grenzen der Staaten hinaus gehen. Die Leitung des Rates wird alle zwei Jahre turnusmässig vergeben. Nun ist die Reihe an Finnland, den Rat zu präsidieren. Am nächsten Ratstreffen der Minister in Fairbanks, Alaska, wird die Stabübergabe von den USA an Finnland zelebriert. Damit übernimmt Finnland nicht nur die Leitung des Rates, sondern auch die Rolle des Klimaleaders.

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Eisausdehnung in der Arktis erreicht Rekordtief

Vor 5 Jahren ging die Nachricht um die Welt, dass die minimale Meereisausdehnung einen absoluten Tiefststand erreicht hatte. Jetzt hat auch die maximale Meereisausdehnung ein neues Rekordtief erreicht, gemäss den Daten des US National Snow and Ice Data Centers in Boulder, Colorado. Nur gerade 14.4 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans waren in diesem Winter mit Eis bedeckt.

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