Eisbär schwimmt 700 Kilometer

Obschon der Eisbär nicht im Wasser nach Beute jagt, ist er ein guter Schwimmer, der weite Strecken von einer Eisscholle zur nächsten oder von der Küste zum Treibeisrand im Wasser schwimmen kann. Nun konnte nachgewiesen werden, dass ein Eisbär fast 700 Kilometer am Stück zurückgelegt hat.

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Fossiler Wald in der Arktis entdeckt

Bei einer Expedition in die kanadische Arktis haben Wissenschaftler im Sommer 2008 die Überreste eines fossilen Urwalds entdeckt. Die 55 Millionen Jahre alten versteinerten Bäume sind extrem gut erhalten und deuten auf früher wärmeres Klima in dieser Region hin.

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Starke Zunahme von Süsswasser

Der Süsswassergehalt des oberen Arktischen Ozeans hat seit den 1990er Jahren um etwa 20 Prozent zugenommen. Das entspricht einem Anstieg von ungefähr 8.400 Kubikkilometern und hat dieselbe Grössenordnung wie die Menge an Süsswasser, die im Mittel jährlich aus diesem Meeresgebiet in flüssiger oder gefrorener Form exportiert wird. Der Gehalt an Süsswasser im oberflächennahen Arktischen Ozean steuert, ob Wärme vom Ozean an die Atmosphäre oder an Eis abgegeben wird. Ausserdem wirkt er sich auf die globale Ozeanzirkulation aus.

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Rekordverlust von Ozon in der Arktis

Ungewöhnlich tiefe Temperaturen im Bereich der arktischen Ozonschicht führen dort aktuell zu einem rasanten Abbau von Ozon. Die Arktis steuert deshalb auf einen Rekordverlust des Spurengases zu, welches die Erdoberfläche vor der ultravioletten Strahlung der Sonne schützt.

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Umwelteinfluss von Kreuzfahrten in Spitzbergen

Zum Umwelteinfluss von Kreuzfahrten wurde eine neue Studie veröffentlicht. Erstellt wurde sie von Akvaplan-Niva, einer privatwirtschaftlichen Beratungsgesellschaft zu Forschung, Nutzung und Umwelt in mariner Umwelt und Frischwasserökosystemen, angeregt wurde die Studie von AECO, dem Interessenverband der in Svalbard aktiven Expeditionskreuzfahrtveranstalter.

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Die Natur kehrt zurück

Bereits seit 1976 existierte das «Naturreservat Wrangelinsel». 2004 wurde ihre Landschaft von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Obwohl das Gebirge bis zu 1.096 Meter über dem Meeresspiegel aufsteigt und die Wrangelinsel im Winter völlig von Treibeisschollen eingeschlossen wird, ist das Land nicht vergletschert.

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«Grolar»-Bären als Folge des Klimawandels

Keine guten Nachrichten für Eisbären und andere gefährdete Tiere des hohen Norden. Mit dem Schmelzen des Eises in der Arktis werden sich künftig viele Tiere begegnen und letztlich erfolglos paaren, die bisher klimatisch bedingt getrennt waren. Immer häufiger werden abartige Mischlinge gezeugt, die nicht überleben können.

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Wrack der «Petrozavodsk» soll entfernt werden

Seit vergangenem Winter ist das Wrack der «Petrozavodsk» in zwei Teile zerbrochen und wird seither weiter durch Wellenschlag zerstört. An Bord sollen sich umweltgefährdende Stoffe befinden, die sich nur langsam zersetzen.

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Putin auf der Samoylow-Station

Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin war bei seinem Besuch der Samoylow-Station Ende August 2010 so beeindruckt von der Arbeit der Wissenschaftler im sibirischen Permafrostgebiet, dass er die langjährige deutsch-russische Zusammenarbeit im Lena-Delta tatkräftig unterstützen will.

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Polarnacht in Murmansk

Murmansk ist die grösste Hafenstadt Russlands und die grösste Stadt nördlich des Polarkreises. Hier befindet sich der Heimathafen der russischen Eismeerflotte. Im Winter herrscht über drei Monate Polarnacht. Nur in den Mittagsstunden durchbricht ein blaues Dämmerlicht die Dunkelheit und verzaubert so die Stadt zu einer winterlichen Schönheit.

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