Putin – Arktis soll gesäubert werden

Für Besucher der russischen Arktis sind die Umweltsünden nicht zu übersehen. Jahrzehntelang wurde alles in der Natur entsorgt. Das Resultat – riesige Mülldeponien, verlassene Städte und verseuchte Böden. Damit soll nun Schluss sein, wenn es nach dem Willen von Wladimir Putin geht.

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Kohlenstoff-Bombe aus dem Permafrost

Wenn der Permafrost im hohen Norden taut, könnte dies für das globale Klima weitaus schlimmere Folgen haben als bisher angenommen. Einiges deutet darauf hin, dass in der Arktis eine Klima-Zeitbombe tickt. Konservative Schätzungen gehen von 1.670 Gigatonnen Kohlenstoff aus, die im Boden der Arktis gespeichert sind - mehr als doppelt so viel wie in der gesamten Atmosphäre.

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Weniger Öl in Alaska

Im Norden von Alaska lagern deutlich weniger Ölvorräte als ursprünglich angenommen. Das National Petroleum Reserve-Alaska in der North Slope verfüge nur über knapp ein Zehntel der geschätzten Ölmenge, erklärten US-Wissenschaftler. Dies zeigen die neusten Probebohrungen und seismische Messungen.

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Seit 150'000 Jahren auf der Jagd

Bisher hatten Eisbären eine ziemlich unklare Vergangenheit. Nach neusten Erkenntnissen von Forschern ist er ein direkter Abkömmling des Braunbären, dies belegen nun Fossilienfunde. Um im arktischen Treibeis überleben zu können, entwickelte sich die Art demnach vor der letzten Zwischeneiszeit vor rund 150.000 Jahren in vergleichsweise kurzer Zeit.

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Schulkinder aus Vankarem suchen Freunde in der Schweiz

Die Macher von PolarNEWS, Heiner und Rosamaria Kubny waren im September 2010 auf Visite in Tschukotka und statteten der Schule im 200-Seelendorf Vankarem an der Norpolarküste einen Besuch ab. Zum Abschluss stellte die Lehrerin eine dringende Frage an die Schulklassen der Schweiz: Wer möchte sich regelmässig mit ihrer Klasse austauschen?

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Drifteisstation SP-38 in Betrieb

Das Forscherteam für die neue russische Nordpolstation SP-38 ist in der Nacht zum 12. Oktober 2010 von Bord des Eisbrechers «Rossija» auf eine driftende Eisscholle in der Tschuktschensee, einem Teil des Nordpolarmeeres, abgesetzt worden. Die Eisscholle, die nach einer sorgfältigen Suche gefunden worden war, ist zwölf Kilometer lang und acht Kilometer breit.

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Vergessene Helden

Unter dem Decknamen «Haudegen» wurde 1944 eine Gruppe deutscher Wetterbeobachter nach Spitzbergen geschickt. Die Mission war so geheim, dass ihre Teilnehmer beinahe im Eis vergessen wurden. Erst am 4. September 1945 kapitulierte der Trupp: als letzte Wehrmachtseinheit - knapp vier Monate nach Kriegsende.

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Putin will friedliche Lösung

Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat sich auf der ersten Moskauer Arktis-Konferenz gegen eine «Schlacht» um die Öl- und Gasvorräte im Eismeer ausgesprochen. In der Vergangenheit hatte die russische Führung allerdings immer wieder deutlich gemacht, dass sie ihre Ansprüche auf Teile des Territoriums notfalls auch militärisch durchsetzen werde.

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Ozeane versauern schneller

Über 200 Wissenschaftler aus ganz Europa berieten über die zunehmende Ozeanversauerung. Für vier Tage war das Thema Ozeanversauerung im Zentrum der Meeres- und Polarforschung. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung war Gastgeber der Konferenz, zu der mehr als 200 Wissenschaftler aus ganz Europa im «Conference Center Bremerhaven» teilnahmen.

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Vor 40.000 Jahren - höhere Methan-Ausstösse

Vor 40.000 Jahren führte eine Klimaerwärmung zu einem Anstieg des Treibhausgases Methan. Verantwortlich für den Methananstieg waren vor allem Feuchtgebiete in hohen nördlichen Breiten. Dies hat ein Forscherteam der Universität Bern und des Alfred-Wegener-Instituts herausgefunden. Es widerlegte den in Expertenkreisen auch als «Klathratkanonen-Hypothese» bezeichneten Erklärungsansatz, dass Methan-Ausstösse am Meeresboden für eine höhere Methankonzentration und die Klimaerwärmung verantwortlich waren.

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