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Deutschland plant grosse Arktis-Konferenz

Nun will sich auch Deutschland in den Streit um die Aufteilung der Arktis einschalten. Das Auswärtige Amt plant eine grosse Arktiskonferenz im März 2009. Bei einigen Teilnehmern gibt es bereits jetzt Verstimmung.

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Stickstoff: Klimazeitbombe in der Tundra

Es müssen nicht immer Kohlenstoffe sein. Laut einer aktuellen Studie bedrohen Stickstoffe, die aus bisher gefrorenen Permafrostböden in Sibirien und Kanada freigesetzt werden können, das Weltklima. Wissenschaftler aus Finnland und Russland haben herausgefunden, dass aus den Tundren neben Kohlendioxid auch das etwa 300-mal klimawirksamere Distickstoffoxid entweicht. N2O ist auch als Lachgas bekannt.

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Hunderte gleiche Arten in Arktis und Antarktis

Eisbären und Pinguine haben einander zumindest in freier Wildbahn noch nie gesehen. Die einen leben am Nordpol, die anderen bevorzugen die Meere der Südhalbkugel. Andere Arten hingegen haben sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis ihre Heimat gefunden. Gleich 235 von ihnen haben nun Meeresforscher entdeckt. Darunter befinden sich Meeresschnecken und Krebse, wie die Wissenschaftler des «Census of Marine Life» berichten.

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Neue Regelungen im Osten Spitzbergens

Über den laufenden Prozess, Verkehr im Osten Svalbards (Tourismus, Forschung) zu regeln, wurde schon mehrfach berichtet. Nach Ablauf der öffentlichen Hörungsfrist hat der Sysselmannen nun seine Stellungnahme veröffentlicht, die den weiteren Gesetzgebungsvorgang mit grosser Wahrscheinlichkeit wesentlich prägen wird. Entgegen der ursprünglichen Absicht lautet die Empfehlung nicht mehr, (organisierten) Tourismus im Osten auf wenige Stellen zu beschränken und den überwiegenden Teil der Fläche praktisch komplett zu sperren. Grund für diese Änderung ist die «dünne fachliche Begründung» sowie die ggf. zu erwartenden Konflikte. Stattdessen wird die Einrichtung von einem oder zwei grösseren Gebieten in Aussicht gestellt, in denen jeglicher Verkehr verboten ist, ähnlich wie dies in Kong Karls Land.
Der ursprüngliche Vorschlag stiess weitgehend auf Unverständnis und wurde von verschiedenen Seiten stark kritisiert. Die endgültige Entscheidung wird von der Regierung in Oslo getroffen.

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Militarisierung der Arktis

Wilde Stürme, unberechenbares Eis, Gefahr durch Schiffsunglücke: Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der norwegische Admiral Trond Grytting, wie sich sein Land für die Herausforderungen in der Arktis wappnet - und wie es mit den Ambitionen Russlands in der Region umgeht.

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Die Inuit sind begeisterte Raucher

Die Inuit sind einer Studie zufolge die Volksgruppe mit der weltweit höchsten Rate von Lungenkrebserkrankungen. Als Hauptgrund sehen Forscher deren extrem hohen Tabakkonsum. 6 von 10 Inuit rauchen. Das beschert den Ureinwohnern der Nordpolregion einen traurigen Rekord.

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Aussterben der Eisbären in russischem Polargebiet befürchtet

In der russischen Polarregion Tschukotka sind die Eisbären nach Befürchtungen von Tierschützern vom Aussterben bedroht. Sollte sich der derzeitige Trend fortsetzen, werde der Eisbärenbestand in der entlegenen Region in Russlands fernem Osten «sehr schnell» verschwinden, sagte Nikita Owsjanikow vom Internationalen Tierschutzfonds (IFAW) am Freitag. Der Forscher, der die Eisbären in der Region bereits seit 18 Jahren untersucht, forderte die Schaffung neuer Schutzgebiete in der Arktis.

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Klimawandel nimmt in der Arktis dramatische Ausmasse an

Wie aus dem dritten Arktisbericht von 46 Wissenschaftlern aus zehn Ländern hervorgeht, liegen die Temperaturen zurzeit um fünf Grad über dem Normalwert und damit so hoch wie nie zuvor im Herbst. Die Schmelze der Eisberge erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert. Für das laufende Jahr rechnen die Wissenschaftler mit dem zweithöchsten Wert seit Beginn der Messungen.

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Geringe Eisbedeckung in der Arktis im Sommer 2008

In der Arktis geht der Sommer zu Ende und das Minimum der Meereisausdehnung ist erreicht. Am 12. September 2008 betrug die Eisbedeckung in der Arktis 4,5 Millionen Quadratkilometer. Dies ist etwas mehr als die niedrigste jemals beobachtete Bedeckung von 4,1 Millionen Quadratkilometern aus dem Jahr 2007. Wissenschaftler sorgen sich um die Meereisentwicklung, denn das langjährige Mittel liegt 2,2 Millionen Quadratkilometer höher. Völlig unerwartet kam die Entwicklung jedoch nicht. Eine Modellrechnung im Frühsommer aus dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft zeigte, dass das Eisminimum 2008 mit fast hundertprozentiger Sicherheit unter dem von 2005 liegen würde. Lediglich mit achtprozentiger Wahrscheinlichkeit würde ein neues Minimum unter dem von 2007 erreicht.

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Auch Meeresalgen bekommen Sonnenbrand

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts untersuchen auf Spitzbergen die Reaktion von Meeresalgen auf erhöhte UV-Strahlung.

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