Forschungsschiff «Michail Somow» auf neuer Mission

Das russische Forschungsschiff «Michail Somow» soll nach russischen Pressemeldungen erstmals die Nordost-Passage komplett durchqueren. Dabei werden Polarstationen an der Küste mit Waren beliefert und Forschungen durchführen. Das Forschungsschiff lief 1975 vom Stapel und nahm bereits an mehreren Arktis- und Antarktis-Expeditionen teil.

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«Clipper Adventurer» läuft auf Grund

Am 27.08.2010 lief das Expeditionsschiff, MS «Clipper Adventurer» vor Nunavut, 55 Meilen östlich von Kugluktuk auf Grund. Das Unglück ereignete sich gegen 19.00 abends. Versuche das Schiff am nächsten Tag bei Flut wieder frei zu bekommen scheiterten. Der kanadische Eisbrecher CCGS «Amundsen» der Küstenwache begab sich auf den Wege um die an Bord befindlichen 200 Personen evakuieren.

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Im Eis verschollenes Schiff gefunden

Ins Eismeer gesandt, um verschollene Schiffe zu suchen, und selber verschwunden. Die Mannschaft der «HMS Investigator» hatte nach dem glücklosen Entdecker John Franklin gesucht und war selbst im Eis steckengeblieben. Vor 157 Jahren versank ihr Schiff - jetzt haben kanadische Archäologen in der Arktis das Wrack des Expeditionsschiffs gefunden.

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Protest gegen Ölbohrungen vor Grönland

Seit dem 1. Juli 2010 bohrt die schottische «Cairn Energy» im Sigguk-Feld vor Grönland mit Genehmigung der grönländischen Regierung nach Öl. Trotz Bedenken hält die Regierung an dem Projekt fest – sie sagt, Öl sichere die Unabhängigkeit.

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Inuit stoppen «Polarstern»

Deutsche Arktisforscher auf dem Schiff «Polarstern» müssen eine aufwendige Messkampagne in letzter Sekunde abblasen - wegen eines Rechtsstreits in Kanada. Aus Angst um ihre Fischgründe haben kanadische Ureinwohner eine Forschungsfahrt der deutschen «Polarstern» gestoppt. Ein Gericht in Montreal hatte den Bedenken der Inuit recht gegeben und eine zuvor genehmigte Expedition durch eine einstweilige Verfügung nun doch verboten.

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Wird das Eis auf dem Nordpolarmeer immer dünner?

Die Meereisausdehnung in der Arktis wird im September ihr jährliches Minimum erreichen. Prognosen lassen vermuten, dass es nicht so gering ausfallen wird wie im Jahr 2007, dem Jahr der geringsten Ausdehnung seit Satelliten diese aufzeichnen. Meereisphysiker vom Alfred-Wegener-Institut sorgen sich trotzdem um das langjährige Gleichgewicht im Nordpolarmeer. Sie haben Indizien dafür, dass die Masse des Meereises schwindet, weil seine Dicke abnimmt.

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NEEM-Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett

Am 27. Juli 2010 hat die Eiskerntiefbohrung NEEM auf dem grönländischen Eisschild das Felsbett in einer Tiefe von 2537,36 Metern erreicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Ländern sind am NEEM-Projekt beteiligt. Es ist das Eiskernbohrprojekt mit der bisher grössten internationalen Beteiligung. Ein grosses Ziel bestand darin, erstmals grönländisches Eis aus der kompletten letzten Warmzeit zu erbohren, dem Eem-Erdzeitalter, das von etwa 130.000 bis 115.000 Jahren vor heute dauerte.

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Riesiger Eisberg vor Grönland abgebrochen

Im Norden von Grönland ist vom Petermann-Gletscher ein 260 Quadratkilometer grosser Eisblock abgebrochen. Der Eisbrocken ist ungefähr viermal so gross wie der New Yorker Stadtteil Manhattan und knapp 200 Meter dick. Er treibt jetzt in die Nares Strasse zwischen Grönland und Kanada. Im Jahr 1962 ist letztmals so ein grosser Brocken in der Arktis abgebrochen.

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Massaker auf den Färöer-Inseln

Mit erschütternden Bildern hat der Film «The Cove» (Die Bucht) die skrupellose Jagd auf Delphine und das blutige Massaker dokumentiert, das japanische Fischer alljährlich im Dorf Taiji veranstalten. Der Film wurde mit dem «Oscar» für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Doch während die Welt empört und erschüttert nach Japan schaut, spielt sich im europäischen Nordatlantik – von der Öffentlichkeit weit gehend unbeachtet – eine Tragödie ab, die durchaus mit dem japanischen Blutbad vergleichbar ist. Rund um die Färöer-Inseln fallen Wale und Delphine einer ebenso grausamen wie sinnlosen Tradition zum Opfer.

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Kajakfahrer von Eisbär attackiert

Der Traum Spitzbergen mit Kajaks zu umrunden endete für zwei Norweger dramatisch. Ein Eisbär hat am 29. Juli 2010 die Abenteurer in ihrem Zelt überfallen. Es gelang dem Bären, einen der beiden Norweger rund 40 Meter davon zu schleppen, ehe er vom zweiten Expeditionsteilnehmer mit einem Schuss niedergestreckt wurde. 

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