Russische Arktisregion möchte Wracks aus der Sowjetzeit wegräumen

In vielen Regionen der russischen Arktis liegt haufenweise Müll und Schrott in der Gegend und

In vielen Gebieten der russischen Arktis warten stumme Zeugen aus der Sowjetzeit darauf, weggeräumt zu werden. Tausende von Tonnen Müll liegt weit verstreut, beispielsweise auch um Murmansk herum. Bei einem gerade zu Ende gegangenen Treffen in Murmansk hat das Umweltkomitee des Regionalparlaments die Diskussion gestartet, ob der russische Staat für die Finanzierung der Aufräumarbeiten einspringen sollte.

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Belugas ändern ihre Jagdstrategien in einer sich ändernden Umwelt

Belugas suchen ihre Nahrung bevorzugterweise an der Eiskante oder in Fjorden in der Nähe von

Die Veränderungen, denen arktische Tiere aufgrund der globalen Erwärmung unterworfen sind, sind enorm. Meereisverlust, steigende Temperaturen, einwandernde Arten und Änderungen im Nahrungsangebot bilden eine immense Bedrohung für Eisbären und andere marine Säugetiere wie beispielsweise Belugas. Diese hocharktische Walart verbringt den Sommer auf Nahrungssuche im arktischen Ozean. Jetzt müssen die Tiere tiefer und länger tauchen, um ihre Beute zu finden, als noch vor 20 Jahren. Dies ist das Resultat einer neuen Studie der Universität Washington.

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Wetteranomalien lassen arktisches Meereis schwinden

Grosse Teile des arktischen Ozeans werden jedes Jahr von neuem mit Meereis bedeckt. Während aber

Das Schwinden des arktischen Meereises im Winter 2015/16 hatte für weltweites mediales Aufsehen gesorgt. Verschiedene Gründe wurden diskutiert und viele sahen den globalen Klimawandel als Ursache an. Doch nun haben Forscher der ETH Zürich in besonderen Wetterkonstellationen die Ursache gefunden. Aber trotz des einmaligen Ereignisses geben sie keine Entwarnung.

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AECO vertritt die Kreuzfahrtindustrie in arktischem Rettungsnetzwerk

AECO ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Interessensvertreter arktischer Reisen. Das Ziel der

Tourismus in der Arktis ist ein schnellwachsender Zweig innerhalb der Kreuzfahrtindustrie. Doch das erhöht auch das Risiko möglicher zwischen- und Unfälle, da nicht alle Schiffe gleichermassen für Besuche in der Arktis geeignet sind. Nun haben die Kreuzfahrtindustrie, Behörden und Forscher zusammengetan, um mithilfe eines neuen ARCSAR Netzwerkes die Such- und Rettungsmöglichkeiten zu verbessern. Das Projekt, welches mit 3.5 Millionen Euro von der EU mitfinanziert wird, soll während 5 Jahren laufen und unter anderem eine Rettungsübung in Echtzeit beinhalten.

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Grönland und Dänemark einigen sich über US-Militärschrott

Obwohl sie die meisten Basen verlassen haben, besitzen die US Streitkräfte noch immer einen Fuss

Während des 2. Weltkrieges und der Ära des Kalten Krieges lag Grönland im Fokus von westlichen Militärstrategen aufgrund seiner Nähe zu Russland. Verträge zwischen Dänemark und den USA erlaubten den Aufbau von US Militärbasen auf der grössten Insel der Welt, sogar unter dem Eisschild. Nach dem Ende des Konflikts wurde die meisten Basen wieder aufgegeben, jedoch nicht aufgeräumt. Dies führte zu einer hitzigen Debatte zwischen den dänischen und grönländischen Regierungen. Nun haben die beiden Seiten doch eine Einigung zur Beendigung des Streits erzielt.

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Neue Meeresreservate in der kanadischen Arktis eingerichtet

Der kanadische Küstenabschnitt der Arktis ist der längste weltweit. Vom Norden bis in den Osten

Während die Trump-Regierung alles daran setzt, die Schutzbestimmungen in den arktischen Regionen aufzuweichen, wählt der Nachbar Kanada die andere Richtung. Kurz vor Weihnachten 2017 vermeldete die Regierung in Ottawa die Einrichtung von sieben neuen Meeresreservaten entlang der Küsten von Nunavut und Neufundland. Insgesamt betrifft der Entscheid ein Gebiet von 145‘000 Quadratkilometer und fügt weitere 2.5 Prozent zu den bestehenden Schutzgebieten.

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Bärenvorfahre in der kanadischen Arktis entdeckt

Eisbären in der kanadischen Arktis kommen vom äussersten Norden von Ellesmere Island bis ins

Forscher des kanadischen Naturmuseums und des Naturhistorischen Museums von Los Angeles County (NHMLA) haben die 3.5 Millionen Jahre alten Überreste eines Bären aus einer fossilien-reichen Stelle in der kanadischen Arktis identifiziert. Ihre Studie zeigt zum einen, dass das Tier ein naher Verwandter des Vorfahren moderner Bären war und seine Ursprünge nach Ostasien zurückreichen; zum anderen, dass das Tier eine süsse Ader hatte, wie aus Löchern in den Zähnen hervorgeht.

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POLARNEWS WÜNSCHT ALLEN EIN FRÖHLICHES NEUES JAHR UND ALLES GUTE FÜR 2018!!

POLARNEWS WÜNSCHT EIN FRÖHLICHES NEUES JAHR

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Narwale erstarren und flüchten gleichzeitig

Narwale nennt man auch „Einhörner der Meere“ aufgrund ihres langen Stosszahnes, der ein

Narwale sind scheue und geheimnisvolle Meeressäugetiere. Wissenschaftler wissen nur wenig über ihre Lebensart und ihr Verhalten aufgrund ihrer geographischen Verbreitung. Als wahre Eisliebhaber verbringen Narwale die meiste Zeit ihres Lebens an der Packeiskante in der hohen Arktis. Nur bei wenigen Gelegenheiten schwimmen sie an die Küstenbereiche heran. Jetzt hat ein internationales Forschungsteam ein überraschendes und scheinbar widersprüchliches Verhalten entdeckt. Auf der Flucht vor Menschen zeigen Narwale weder eine Starre noch eine Flucht: Sie machen beides.

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Mikrobielle Weltenbummler leben in der Arktis und in der Antarktis

Die Geowissenschaftlerin Julia Kleinteich entnimmt Proben aus Süsswassertümpeln mit Mikroben drin

Mikroben, zweite Runde: Obwohl Arktis und Antarktis an entgegengesetzten Polen der Erde liegen, weisen sie eine ähnliche Diversität an Bakterien und Kleinstlebewesen auf. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Tübingen, des EMBL Heidelberg und der Universität Konstanz. In einer Studie hatte das Forscherkonsortium von elf Einrichtungen Daten aus zahlreichen Studien und Standorten gesammelt, um erstmals die mikrobielle Diversität dieser beiden abgeschiedenen Regionen direkt zu vergleichen.

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