Abgestürzter Hubschrauber vor Barentsburg soll gehoben werden

Der russische Mi-8-Hubschrauber, der am 26. Oktober vor Barentsburg abgestürzt war, soll nach Angaben der norwegischen zivilen Luftfahrtskommission so schnell wie möglich gehoben werden, um die Absturzursache zu bestimmen. Bei dem Unfall kamen alle acht Insassen, 5 Crew-Mitglieder und drei Forscher, ums Leben.

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Kanadas nördlichste Messstation wird langsam dicht gemacht

Kanada’s nördlichste Messstation für Wetter und Forschung, muss einige Umweltmessungen reduzieren und andere für sechs Monate ausfallen lassen, da nicht genügend Personal zur Verfügung stand aufgrund eines „hohen Mass an Wechseln“. Forscher sagen nun, dass dadurch eine permanente Lücke in den Datensätzen, die für das Verständnis des globalen Klimawandels essentiell wären, entsteht.

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Russland erhöht die Ölförderung in der Arktis

Trotz internationaler Sanktionen und rekord-tiefen Ölpreisen, hat Russland seine Anstrengungen zur Ölförderung in der Arktis noch verstärkt. Das ist ein sehr risikoreiches Spiel. Trotzdem sind sowohl die russischen Behörden wie auch die beiden staatlichen Gesellschaften Rosneft und Gazprom sicher, dass die geleisteten Investitionen sich später auszahlen werden.

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AWI-Polarveteran feiert Geburtstag

Am 1. Oktober 2017 jährt sich die Indienststellung des Polarforschungsflugzeugs Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zum zehnten Mal. Die Maschine vom Typ Basler BT-67 hat seitdem für wissenschaftliche und logistische Aufgaben mehr als 1,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Bei ihren 48 Messkampagnen vor allem für Atmosphärenforschung und Geophysik ist sie auf dem arktischen Meereis nahe des Nordpols sowie am Südpol gelandet.

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Arktisches Meereis erreicht wieder Tiefstwerte

In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.

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AECO und IAATO fördern verantwortungsbewussten Polartourismus

Vom 1. – 4. Oktober 2017 treffen sich mehr als 90 Vertreter der arktischen und antarktischen Expeditionskreuzfahrtindustrie in Island für die zweite AECO/IAATO Polarfeldteamkonferenz- Das Thema der Konferenz ist die Entwicklung und Herausforderungen im Polartourismus.

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Brandneue Radaranlage für Weltraumwetter entsteht in der Arktis

Die neueste Weltraumwetter-Radaranlage der Welt soll in der Arktis aufgebaut werden, dank einer internationalen Partnerschaft, u.a. auch mit Grossbritannien und einem Beitrag von £4 - £6 Millionen von der britischen NERC. Der EISCAT_3D Radar soll Wissenschaftlern ein neues Werkzeug liefern, um die obere Atmosphäre und den erdnahen Weltraum zu beobachten. Man erhofft sich ein besseres Verständnis über Weltraumstürme und deren Effekte auf Technologien, Gesellschaft und die Umwelt.

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Spitzbergen-Rentieren im Adventdalen geht’s prima

1374 Rentiere hat das Norwegische Polarinstitut im Adventdalen rund um Longyearbyen in diesem Jahr gezählt. Ausserdem wurden viele Kälber beobachtet und nur wenige tote Rentiere gefunden. Damit setzt sich ein seit Jahren beobachteter Trend fort: Der Rentierbestand steigt in dieser Region seit Jahren leicht an.

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Wie sich das Klima in kurzer Zeit ändern kann

Während der letzten Eiszeit konnte der Einfluss von atmosphärischem CO2 auf den Nordatlantikstrom innerhalb weniger Jahrzehnte in Grönland einen Anstieg der Temperatur um bis zu 10 Grad Celsius verursachen. Das zeigen neue Klimaberechnungen von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Cardiff.

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Ruderkrebse - Zeit für den Aufstieg

Genetische Uhren in Zooplanktonarten regulieren die vermutlich grösste tägliche Bewegung von Biomasse. Der Ruderfusskrebs Calanus finmarchicus richtet seinen Tag nach einer genetischen Uhr aus, die unabhängig von äusseren Reizen funktioniert. Diese Uhr beeinflusst Rhythmen des Stoffwechsels sowie die tägliche Vertikalwanderung der Krebse. Das hat einen enormen Einfluss auf das gesamte Nahrungsnetz im Nordatlantik, denn Calanus finmarchicus ist dort eine zentrale Planktonart. Je nachdem, wo sich der energiereiche Krebs gerade befindet, müssen sich auch seine Fressfeinde aufhalten. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachjournal Current Biology.

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