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In den Weltraum, zum Nordpol und auf den Gipfel eines Fünftausenders. Russland will den Olympischen Fackellauf für die Winterspiele 2014 in Sotschi revolutionieren und plant einen Fackellauf der Superlative. Am 7. Februar 2014 soll das olympische Feuer dann rechtzeitig zur Eröffnung der Spiele in Sotschi eintreffen.

Olympia Flamme
Endzünden der Olympischen Flamme in Griechenland. Diese traditionelle Bekleidung dürfte am Nordpol kaum genügen.

Höher, Kälter, Schwerelos – die Russen nehmen die Forderung nach Höchstleistungen wörtlich. Russland arbeite derzeit an der technischen Umsetzung des Fackellaufes, sagte Organisationschef Dmitri Tschernyschenko anlässlich einer Pressekonferenz am 25. Oktober 2011. Er kündigte den «ehrgeizigsten Staffellauf» der Geschichte an. So sei die olympische Flamme noch nie zum Nordpol gereist, sagte Tschernyschenko.

Das Olympische Feuer soll von Athen kommend am 7. Oktober 2013 in Moskau landen und dann quer durch Russland ins knapp 9000 Kilometer entfernte Wladiwostok an den Pazifik weiterreisen. Die Flamme werde mehr als 40 000 Kilometer durch alle 83 Hauptstädte russischer Regionen getragen, sagte Tschernyschenko. «Das entspricht der Länge des Äquators. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leistung irgendwann geschlagen werden kann.» Nach Möglichkeit solle das Feuer genau 2014 Siedlungen passieren. 30 000 Freiwillige sollen zum Gelingen des Ganzen beitragen.

ISS Sochi 2014
Für Olympia 2014 soll das Olympische Feuer sogar ins Weltall zur ISS-Station.

Spektakulär soll der Ausflug ins Weltall werden, bei dem die Organisatoren mit der Internationalen Raumstation ISS zusammenarbeiten sollen. Dies stelle eine grosse Herausforderung dar, sagte der OK-Chef. Das Feuer soll auch auf den höchsten Berg Russlands, auf den 5642 Meter hohen Elbrus getragen werden.