Meteoreinschlag in Grönland hinterlässt massiven Krater

Das Gebiet Nordwestgrönlands ist unbewohnt wild. Der Eisschild reicht an vielen Orten bis an die

Unter dem grönländischen Eispanzer liegen noch unzählige Geheimnisse verborgen. Nur langsam und dank neuen genaueren Technologien können diese Geheimnisse entdeckt werden. Nun hat ein internationales Forscherteam einen 31 Kilometer breiten Meteoriten-Einschlagkrater entdeckt, der im nördlichen Grönland unter dem Eisschild verborgen ist. Dies ist der erste Fund eines Kraters unter einem der kontinentalen Eisschilde auf der Erde. Weitere Untersuchungen soll weitere Resultate liefern.

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Der zahnlose Wal – Barten kamen erst nach den Zähnen

Viele Walarten ziehen jedes Jahr von den temperaten Gebieten Südamerikas, Afrikas oder Australiens

Eines der herausragenden Merkmale der grossen Wale ist ihre Ernährung. Gerade bei den Bartenwalen sind die namensgebenden Hornplatten im Mund einzigartig in der Tierwelt. Als Filtrierapparat entwickelt, helfen sie den Tieren, Krill in der Antarktis aus dem Wasser zu sieben und tonnenweise die Kleinkrebse zu vertilgen. Doch lange war die Entwicklung dieser Platten ein Geheimnis geblieben. Nun haben Forscher etwas Licht ins Dunkel gebracht. Brisant dabei: Wale verloren erst ihre Zähne und entwickelten erst danach die Barten.

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Frozen Latitudes

Die Arktis besticht durch eine einzigartige, wilde Schönheit, die den Besucher in seinen Bann zieht und kaum wieder los lässt. Auch der österreichische Landschaftsfotograf Christoph Ruhsam ist der Magie der Arktis erlegen. In seinem Fotoband „Frozen Latitudes“ dokumentiert er diesen Zauber auf eindrückliche, fast poetische Art und Weise.

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Tourismus und Naturschutz in der Antarktis können Hand in Hand gehen

Die Antarktis verzaubert jedes Jahr einige tausend Menschen mit einer beinahe unberührten Natur

Tourismus in den polaren Regionen nimmt stetig zu, obwohl man noch weit von Massentourismus entfernt. Die wilde ungezähmte Natur der Antarktis, die Tiere und die Landschaft ziehen tausende von Besuchern jährlich in ihren Bann. Gleichzeitig möchte die IAATO, der Verband der Antarktisreisenanbieter sicherstellen, dass «ihr» Tourismus die Antarktis so wenig beeinflusst wie möglich. Dass dies möglich ist, zeigt jetzt eine unabhängige Studie der Universität Michigan. Ihre Resultate belegen, dass in gut gemanagten Gebieten, in denen die Biodiversität hoch ist, auch ökologisch sinnvoller Tourismus besser betrieben werden kann und rentabel wird.

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Schwimmendes russisches Kernkraftwerk in Murmansk gestartet

Der an der Nordmeerküste gelegene Ort Pevek liegt in Tschukotka und hat rund 4'700 Einwohner. Es

Entlang der russischen Nordmeerküste liegen einige Orte, die auf der einen Seite eine strategisch wichtige Rolle in den Überlegungen der russischen Behörden zur Sicherung der Nordostpassage einnehmen. Gleichzeitig aber sind viele Infrastrukturteile dort hoffnungslos veraltet. Besonders die Energieversorgung gehört dazu. Als Lösung hat Rosatom, die russische Atombehörde und Betreiber der Atomeisbrecherflotte, ein schwimmendes Kernkraftwerk in Auftrag gegeben. Diese wurde nun in Murmansk in mit dem Start des ersten Reaktors in Betreib genommen.

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Zugvögel in der Arktis sind höherem Nestraubrisiko ausgesetzt

Vögel in der Arktis haben keine andere Wahl als ihre Nester auf dem Boden anzulegen. Dadurch

Viele Watvögel ziehen im Frühjahr in die Arktis, weil sie dort ideal Brut- und Fressbedingungen vorfinden. Ein weiterer Grund war früher ein niedrigeres Risiko, die Brut an Räuber zu verlieren. Doc dieses Risiko ist nun in den letzten Jahrzehnten massiv angestiegen, wie ein internationales Forschungsteam herausgefunden hat. Die Gründe dafür sind jedoch noch nicht bekannt. Die Daten zeigen aber, dass wohl der Klimawandel eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielt.

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Deutscher Eisbrecher „Polarstern“ auf Forschungsfahrt zum Larsen C Schelf

Die Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist das Arbeitspferd in der Polarforschung. Seine

Bald verlässt das Forschungsschiff „Polarstern“ seinen Heimathafen Bremerhaven Richtung Kapstadt, Südafrika. Damit beginnt die Antarktissaison, in der ozeanografische Arbeiten im Weddellmeer und die Versorgung der Neumayer-Station III, das Larsen C-Schelfeisgebiet sowie die Südlichen Shetlandinseln auf der Forschungsagenda stehen. Ende Juni 2019 wird das Schiff in Bremerhaven zurückerwartet.

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Mit Lasern den antarktischen Wolken auf der Spur

Um herauszufinden, wie superkalte Wolken entstehen und existieren, werden Forscher grüne

Die Erforschung des Wetters und Wetterphänomene ist ein sehr wichtiger Forschungszweig in der Antarktis. Zum einen, weil das Wetter dort einen enormen Einfluss auf das globale Klima hat; zum anderen, weil dort viele Wetterphänomene einzigartig sind. Eines davon sind die eiskalten Wolken, die wichtig für die Temperaturregulierung der Antarktis sind. Mithilfe eines grünen Lasers wollen die Forscher dem Geheimnis der Wolken auf die Spur kommen.

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Ursprung des antarktischen „Blutwasserfalls“ gelöst

Die Blutfälle liegen im Taylor Valley, einem der Täler der Dry Valleys in der Ostantarktis.

Die Blood Falls, ein Wasserfall in den Dry Valleys der Ostantarktis, hatte vor einiger Zeit für Aufsehen gesorgt, als Forscher mikrobielles Leben im roten Wasser gefunden hatten. Doch der Ursprung dieses einzigartigen Salzwassers, das seine Färbung aus Eisenoxid erhält, war bisher in den Weiten der antarktischen Gletscherwelt verborgen geblieben. Nun haben Forscher der Universitäten Fairbanks Alaska, Kalifornien, Tennessee und Ohio den Ursprung zurückverfolgt und fanden einen riesigen See unter dem Eispanzer.

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Island in Zukunft Teil des AECO-Interessengebietes

Obwohl Island knapp unterhalb des Polarkreises liegt und die Insel stark durch die jahrtausendealte

Das Ziel des Verbands der Anbieter von Arktis-Expeditionsfahrten AECO ist seit 2003, Tourismus in der Arktis auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Art und Weise zu führen. Dabei arbeitet der Verband mit den verschiedenen Interessenvertreter der arktischen Nationen eng zusammen und erstellt Richtlinien und Reglemente zur Sicherung dieses Ziels. Angetrieben durch rasant steigende Besucherzahlen und verstärkte Operationen in Island haben die AECO-Mitglieder beschlossen, die Insel in ihren geographischen Interessensbereich aufzunehmen. Damit gelten ab 2019 die Regeln der AECO für alle Mitglieder auch in Island.

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