Deutscher Eisbrecher „Polarstern“ auf Forschungsfahrt zum Larsen C Schelf

Die Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist das Arbeitspferd in der Polarforschung. Seine

Bald verlässt das Forschungsschiff „Polarstern“ seinen Heimathafen Bremerhaven Richtung Kapstadt, Südafrika. Damit beginnt die Antarktissaison, in der ozeanografische Arbeiten im Weddellmeer und die Versorgung der Neumayer-Station III, das Larsen C-Schelfeisgebiet sowie die Südlichen Shetlandinseln auf der Forschungsagenda stehen. Ende Juni 2019 wird das Schiff in Bremerhaven zurückerwartet.

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Mit Lasern den antarktischen Wolken auf der Spur

Um herauszufinden, wie superkalte Wolken entstehen und existieren, werden Forscher grüne

Die Erforschung des Wetters und Wetterphänomene ist ein sehr wichtiger Forschungszweig in der Antarktis. Zum einen, weil das Wetter dort einen enormen Einfluss auf das globale Klima hat; zum anderen, weil dort viele Wetterphänomene einzigartig sind. Eines davon sind die eiskalten Wolken, die wichtig für die Temperaturregulierung der Antarktis sind. Mithilfe eines grünen Lasers wollen die Forscher dem Geheimnis der Wolken auf die Spur kommen.

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Ursprung des antarktischen „Blutwasserfalls“ gelöst

Die Blutfälle liegen im Taylor Valley, einem der Täler der Dry Valleys in der Ostantarktis.

Die Blood Falls, ein Wasserfall in den Dry Valleys der Ostantarktis, hatte vor einiger Zeit für Aufsehen gesorgt, als Forscher mikrobielles Leben im roten Wasser gefunden hatten. Doch der Ursprung dieses einzigartigen Salzwassers, das seine Färbung aus Eisenoxid erhält, war bisher in den Weiten der antarktischen Gletscherwelt verborgen geblieben. Nun haben Forscher der Universitäten Fairbanks Alaska, Kalifornien, Tennessee und Ohio den Ursprung zurückverfolgt und fanden einen riesigen See unter dem Eispanzer.

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Island in Zukunft Teil des AECO-Interessengebietes

Obwohl Island knapp unterhalb des Polarkreises liegt und die Insel stark durch die jahrtausendealte

Das Ziel des Verbands der Anbieter von Arktis-Expeditionsfahrten AECO ist seit 2003, Tourismus in der Arktis auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Art und Weise zu führen. Dabei arbeitet der Verband mit den verschiedenen Interessenvertreter der arktischen Nationen eng zusammen und erstellt Richtlinien und Reglemente zur Sicherung dieses Ziels. Angetrieben durch rasant steigende Besucherzahlen und verstärkte Operationen in Island haben die AECO-Mitglieder beschlossen, die Insel in ihren geographischen Interessensbereich aufzunehmen. Damit gelten ab 2019 die Regeln der AECO für alle Mitglieder auch in Island.

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Grösstes russisches Trockendock in Murmansk gesunken

Der Hafen von Murmansk liegt tief in einem Fjord und ist der einzige grosse eisfreie Hafen an der

Murmansk im hohen russischen Norden gilt als eines der Tore in die Arktis. Nicht von ungefähr haben hier sowohl die russische Eisbrecherflotte wie auch das russische Militär ihren Hauptstützpunkt im Norden. Denn Murmansk und die umliegenden Orte sind die einzigen ganzjährig eisfreien Häfen entlang der riesigen Nordküste. Nun versank aber am 30. Oktober das riesige schwimmende Trockendock PD-50, eines der grössten der Welt, nach einer technischen Panne in den eisigen Fluten. Pikant: just zu dem Zeitpunkt befand sich der einzige russische Flugzeugträger für Wartungsarbeiten in diesem Dock.

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Altes Schottisches Walfangschiff in der kanadischen Arktis gefunden

Die Baffin Bay, die zwischen Kanada und Westgrönland liegt, ist ein bekanntes und beliebtes Ziel

Die kanadische Arktis ist nicht nur ein Naturparadies. Auch geschichtlich hat die Region enorm viel zu bieten. Die Gewässer zwischen Grönland und Kanada waren lange Zeit auch ein beliebtes Walfanggebiet. Jedoch sind nur wenige Relikte aus dieser Zeit entdeckt worden. Nun haben Wissenschaftler der Universität Calgary ein verlorengeglaubtes schottisches Walfangschiff entdeckt: die Nova Zembla, die 1902 bei eine Sturm in der Baffin Bay untergegangen war. Der Fund ist ein archäologischer Glücksfall und erweitert das Wissen um Walfang aus dieser Zeit enorm.

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Moose in der Ostantarktis sehen trockener Zukunft entgegen

Die Windmill Inseln liegen nördlich der australischen Station Casey in der Ostantarktis. Viele der

Antarktika ist bekannt für ein lebensfeindliches Umfeld, eine Welt aus Eis, Schnee und Stein. Doch an wenigen Stellen finden sich regelrechte Oasen pflanzlichen Lebens. Vor allem Flechten und Moose gedeihen an diesen Orten prächtig. Eine solche Stelle befindet sich auf den Windmill Islands in der Ostantarktis. Nun haben Forscher der Universität Wollongong und der Australian Antarctic Division dort im Rahmen einer Langzeitstudie herausgefunden, dass in dieser grünen Oase mittlerweile rot und braun vorherrschen und die bisherigen Arten verdrängt werden.

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Russische Eiskappe schmilzt in Rekordtempo ab

Der russische Inselarchipel Sewernaja Semlja liegt an der russischen Nordmeerküste vor der Taymyr

Nicht nur die grönländische Eiskappe, die zweitgrösste der Welt, schmilzt aufgrund des Klimawandels ab. Auch in der russischen Arktis, fast unentdeckt von der Weltöffentlichkeit, werden die gewaltigen Eisdome auf den verschiedenen Inseln entlang der Küste immer kleiner. Eine Forschungsgruppe des CIRES (Cooperative Institute für Research in Environmental Sciences) der Colorado Universität entdeckte aufgrund von Satellitenaufnahmen, dass die Vavilov-Eiskappe auf Sewernaja Semlja innerhalb eines Jahre um 25 Meter pro Tag vorgestossen ist und dabei mehr als 4 Gigatonnen Eis verloren hat. Ein solches Tempo wurde bisher noch nirgends sonst gemessen.

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Wenn die Nahrung von Pinguinen zurückschlägt

Eselspinguine sind die drittgrösste Pinguinart und werden bis zu 75 cm gross und 7 kg schwer. Sie

Pinguine stehen in der Nahrungshierarchie des Südpolarmeeres relativ weit oben. Besonders Eselspinguinen haben ein breites Nahrungsspektrum, welches sie in losen Verbänden in den Weiten des südlichen Ozeans jagen. Doch man weiss nur wenig über die Jagdstrategien der Tiere. Forscher haben daher Tiere mit Minikameras ausgestattet, um die Jagd zu dokumentieren. Dabei zeigte sich, dass die harmlos scheinende Beute sich durchaus zu wehren weiss.

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Das arktische Meereis schmilzt unvermindert weiter

Der Arktische Ozean ist mit einer Fläche von rund 14 Millionen Quadratkilometer der kleinste

In den vergangenen Jahren wurde diese Meldung schon fast zu einer Normalität: Wenn rund Mitte September die Sommerschmelze des arktischen Meereises ihr Maximum erreicht, wird wieder mehr Eis verschwunden sein, als in den Vergleichsjahren 1979 – 2006. Noch rund 4.4 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans werden mit Eis bedeckt sein, wie Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der Universität Bremen berichten.

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